„Wenn man eine Vergewaltigung nicht verhindern kann, sollte man sie genießen.“ – Ranjit
Sinha, Polizeichef Indien Das Unterrichtsthema “Indien” wird jährlich in der Jahrgangsstufe Q1 im Englischunterricht behandelt. Dabei wird unter anderem auf die niedrige politische, wirtschaftliche sowie soziale Stellung der Frau in der indischen Gesellschaft eingegangen. Vergewaltigungen, häusliche Gewalt und sexuelle Belästigungen sind somit allgegenwärtig. Offiziell wird alle 20 Minuten eine Frau in Indien vergewaltigt, jedoch ist die Dunkelziffer weitaus höher. Die Einstellungen der Polizisten, Anwälte und Richter führen zu der Angst von Frauen, die Fälle zu melden, da diese oft die Meinung vertreten, dass Frauen mehr Schuld an der Tat tragen als die Täter selbst. Auch sonst sind Bildung, Karriere und eine erfolgreiche Zukunft für Frauen in Indien fast unmöglich. Ein Leben unabhängig von Männern ist für viele Frauen nicht vorstellbar.
All diese Probleme werden im Unterricht ausführlich besprochen, jedoch werden keine
Hilfsmöglichkeiten konkretisiert. Diese Gründe haben uns dazu bewegt uns privat mit dem Thema auseinanderzusetzen. Nach einigen Überlegungen und Recherche wurde uns klar, dass wir vier alleine keine Chance haben etwas zu verändern. Eine breitere Masse, wie unsere Schule, würde einen erheblichen Unterschied machen, weswegen wir die Spendenaktion als ideale Möglichkeit ansehen.
Das Projekt „Frauen in ihrer sozioökonomischen Entwicklung und Eigenständigkeit stärken” der Andheri-Hilfe Bonn ist von 2 Partnerorganisationen in Südindien vertreten und fördert die
Selbstständigkeit und Aufklärung über Rechte, Einkommen und Gesundheit der Frauen. Mit nur einem Euro von jedem Schüler können wir als Gemeinschaft etwas erreichen. Bei weiteren Fragen können Sie uns jederzeit unter der Email-Adresse antonisteinbrink@gmail.com kontaktieren.
Danke für ihre Mithilfe!
Annika Lipke, Melis Niebling, Zoe Koop und Antonia Steinbrink
und im Namen der Jahrgangsstufe Q2

http://www.andheri-hilfe.de