Beim Schulwettbewerb Jugend debattiert lieferten sich GFB Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 und der Oberstufe hitzige Debatten.

„Für manche ist sie bequem, für andere eine Modesünde, die Jogginghose.“ Mit dieser kontroversen Darstellung startete Anna-Lena (9d) ihre Eröffnungsrede bei dem diesjährigen Schulwettbewerb von Jugend debattiert am GFB. Alle Zuhörer waren am Donnerstagvormittag (11. Feb. 16) gespannt, wer sich von den Schülerinnen – leider in diesem Jahr keine Schüler – der Jahrgangsstufen 9, EPH und Q1 auf die vorderen Plätze debattieren würde.jugend debattiert 2016
Zu der Frage, ob die Jogginghose außerhalb des Sportunterrichts an unserer Schule verboten werden soll, fanden die Teilnehmerinnen gute Gründe, die für ein Verbot sprechen: „Jogginghosen sind bequem und zum Relaxen, ja. Aber nicht in der Schule! Schließlich können wir später im Berufsleben auch keine weiten Jogginghosen tragen und die Schule soll uns darauf vorbereiten“, erklärte Jana in der Sek. I-Debatte. Julia unterstützte ihre Mitdebattantin der Pro-Seite mit einem Zitat von Karl Lagerfeld, der vor einigen Jahren behauptete, dass derjenige, der eine Jogginghose trage, die Kontrolle über sein Leben verloren habe. Die Contra-Seite ließ diese Aussage jedoch so nicht stehen und konterte mit der Tatsache, dass auch Karl Lagerfeld die Jogginghose mittlerweile in seine Kollektion aufgenommen hat. Ilknur wies in einer weiteren Debatte außerdem auf die Gefahr hin, dass ein Verbot der Jogginghose zu einer Ent-Individualisierung führe, und zeigte damit, dass sich auch die Contra-Seite mit klaren Argumenten gut vorbereitet hatte.
Die Jury, bestehend aus Herrn Bensch, Frau Kroniger, Frau Weymann und Frau Feldmann, hatte keine leichte Aufgabe, ein Urteil zu fällen, und das nicht nur bei den Debatten der Sek. I, sondern auch bei der Sek.II-Debatte. Hier lieferten sich die Schülerinnen zu der Frage „Sollen Kaffeebecher zum Mitnehmen mit Pfand belegt werden?“ einen Schlagabtausch. Die Pro-Seite wurde von Robin und Selin angeführt, die besonders auf den Schutz der Umwelt hinwiesen und sich für Mehrwegbecher nach dem Vorbild der Pfand-Flaschen aussprachen. Jana und Marie widersprachen diesem Vorschlag und stellten die Merkmale eines spontanen, schnellen, einfachen und kostengünstigen Coffee-to-go in den Vordergrund.
Alles in allem zeigten sich alle Debattantinnen sehr gut vorbereitet, engagiert und ehrgeizig im Wettbewerb. Mit der höchsten Punktzahl in den Bewertungskategorien Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft belegten schließlich folgende Schülerinnen die Plätze 1-4:

Sek I:
1. Platz: Lena Schröder (9a)
2. Platz: Anna-Lena Volkmann (9d)
3. Platz: Tamina Flach (9b)
4. Platz: Stephanie Girod (9b)

Sek II:
1. Platz: Selin Südemer (EPH)
2. Platz: Marie Dijksma (EPH)
3. Platz: Robin Collin (Q1)
4. Platz: Jana Poerschke (Q1)

Sie vertreten das GFB beim Regionalwettbewerb in Dinslaken am Mittwoch, den 17. Februar 2016.

Wir wünschen viel Erfolg, spannende Debatten und drücken selbstverständlich fest die Daumen!

Sandra Feldmann