Als ich gehört habe, dass Eva Pankok gestorben ist, habe ich an unseren Ausflug nach Hünxe gedacht, an dem wir Eva Pankok zwar leider nicht treffen konnten, aber ihre Bilder kennen gelernt haben und auf ihrem Anwesen einen wunderschönen Tag verbracht haben. Davon möchte ich jetzt erzählen.

Am 2.12.2015 fuhren wir, die Klasse 6c, in das Otto-Pankok Museum in der Nähe von Hünxe. Schon als wir ankamen, bemerkten wir die weitreichende Natur und den angrenzenden Wald. Zuerst führte uns jemand in die kleine Eingangshalle, in der zahlreiche Stühle aufgestellt waren.Ein Filmteam vom WDR begleitete uns den ganzen Tag und filmte uns bei unseren Aktivitäten. Nachdem wir unsere Taschen ablegt und uns hingesetzt hatten, erzählte uns Frau Burger etwas über die Geschichte des Herrn Pankok und über seine spezielle Kunst. Ein wenig später durften wir uns im ganzen Gebäude umsehen. Otto Pankoks Bilder sind schlicht und mit Kohle gezeichnet. Seine Bilder verkörpern die notbedürftige Lage der Menschen seiner Zeit. Seine Tochter, Eva Pankok, malte hingegen mit bunten, meist fröhlichen,hellen und strahlenden Farben. Nachdem wir uns überall umgesehen hatten, durften wir nun selbst künstlerisch aktiv werden. Wir konnten uns  für Farbdrucken, Tonarbeiten oder auch für Kohlezeichnen entscheiden. Dazu durften wir uns, falls nötig, auch laminierte Bilder als Hilfestellung oder zum Abzeichen  nehmen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, mehr als nur eine Aktivität zu wählen. Beim Ton- kneten konnten wir dann richtig kreativ werden. Wir durften soviel Ton verwenden, wie wir brauchten. Als wir mit Kohle zeichneten, gab es auch keine vorgegebenen Motive. Hier haben wir unserer Phantasie freien Lauf gelassen. Zum Farbdrucken musste man sich eine vorgefertigte Holzscheibendruckplatte heraussuchen und eine Farbe auswählen. Man bepinselt die Druckplatte mit der Farbe und legt sie dann vorsichtig auf das Papier. Nach all dem Spaß hatten wir natürlich auch eine wohlverdiente Pause verdient,die wir mit den dort lebenden Tieren verbrachten. Besonders der Hund hat uns viel Freude bereitet. Mit ihm spielten wir die ganze Pause im nahe gelegenen Wald, weil es dort viel Platz und auch Stöcke zum Werfen gab. Leider ging der Tag schneller vorbei als wir dachten, nicht nur weil er spaßiger war, als die meisten von uns je erwartet hätten.Nun freuen wir uns schon auf den Film, der im Frühsommer ausgestrahlt werden soll.

Zoe K. 6c

Ebenfalls beeindruckt von den Werken Otto Pankoks waren wir,  Schülerinnen und Schüler der evangelischen Religionskurse Klasse 9, einige Wochen später von den Werken über die Passion Jesu Christi. 20160314_104343Damit gewann Ostern für uns noch einmal ganz neue Bedeutung. 20160314_105344Die anschließend selbst angefertigten Kunstwerke beeindruckten die künstlerische Leitung des Museums Annette Burger 20160314_114552ebenso wie die Lehrer und auch uns, weil wir uns dies so nicht zugetraut haben.

stellvertretend für alle: Alea, Maike und Inken