Eine ganz besondere Ehre wurde uns am vergangenen Dienstag zuteil. Der geschäftsführende Präsident für die Region Europa, Afrika, Mittlerer und Naher Osten vom High-Tech-Unternehmen Epson Kazuyoshi Yamamoto stattete uns einen Besuch ab.
Im Gepäck dabei hatte er zudem einen ganzen Troß an hochrangigen Managern des Unternehmens. Über den Geschäftsführer Europa, Herr Fujisaki, begleiteten ihn der Geschäftsführer Deutschland, Herr Ohlsson, sowie der Regional-Verkaufsleiter und der für uns als Schule zuständigen Produktmanager. Im Rahmen einer „Deutschland-Vertriebstour“ gelang es uns die Deutschland-Niederlassung von Epson dafür zu begeistern, dass der Präsident über die Besuche der wichtigsten Business-Partner in der Unternehmenswelt hinaus auch bei uns am Filder Benden vorbeischaut.

L1040269-2Wer gedacht hat, dass ein solches Meeting kühl und sachlich verläuft, der wurde durch unseren Besuchertross eines Besseren belehrt. Von Beginn an konnte unsere „Simultan-Dolmetscherin“ für Japanisch, Sabine Knapp-Hartmann, Herrn Yamamoto für uns als Schule und für unseren Japanisch-Unterricht restlos begeistern. Perfekt von Marc Lachmann und ihr vorbereitet lernten wir zunächst die Manager-Gruppe auf traditionelle japanische Art kennen. Mit Verbeugung begrüßten wir uns und tauschten unsere Visitenkarten aus. In der Kennenlern-Runde plauderte Herr Yamamoto bereits sehr entspannt sowohl über neue Medien und Technologien im Unterricht als auch über japanische Gastfreundschaft, Kultur und Gebräuche. In der anschließenden interaktiven Japanisch-Stunde konnten unserer Japanisch-Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den beiden japanischen sprechenden Gästen eine Werbefilm des Unternehmens analysieren und ihren japanischen IT-Wortschatz erweitern, einsetzen und überprüfen. Im Quiz über die Erfindungen Epsons als einer der weltweit führenden Technologieträger stieg die Stimmung dann merklich noch weiter an.

L1040274-2Von der tollen Lernatmosphäre unserer Japanisch-Lerngruppe angesteckt beantwortete Herr Yamamoto dann die von unseren Schülerinnen und Schülern in perfektem Japanisch vorgetragenen Fragen zu seiner Person sehr gerne. Unvergessen und Höhepunkt hierbei war die Antwort auf die Frage seiner Beziehung zu Deutschland. Der weltgewandte und polyglotte Manager, der seit zwanzig Jahren außerhalb Japans lebt, konterte diese Frage für alle vollkommen überraschend, indem er aufstand und die Ode “Freude schöner Götterfunken“ aus Beethovens Neunter Sinfonie vortrug. Hintergrund seiner Gesangseinlage ist die Tatsache, dass deutsche Kultur und Sprache, insbesondere die Musik und die Literatur der Deutschen Klassik, in Japan und in den japanischen Schulen und Hochschulen einen sehr hohen Stellenwert besitzen. So rührt sein Können aus eben jener Begeisterung für die Deutsche Klassik aus einer Arbeitsgemeinschaft Chor an seiner japanischen Highschool.

Abschließend machte Herr Yamamoto uns als Schule ein wunderbares Gastgeschenk in Form einer Fotocollage. Zudem lud er unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen unseres nächsten Schüleraustausches in die Hauptzentrale des Konzerns nach Tokio ein und stellte uns eine Bildungspartnerschaft in Aussicht. L1040240-2Nicht zuletzt dürfen wir auf eine Vertiefung unserer Beziehungen zur Epson-Niederlassung in Deutschland hoffen, um unsere Bemühungen, unser technologisches Wissen und Können sowie unsere Ausstattung auf den modernsten Stand der Technik bringen zu können, zu unterstützen. Start hierfür ist die Einladung in das Business-Center des Unternehmens in Meerbusch.