Auch im vergangenen Wintersemester nahmen wieder ausgewählte Schülerinnen und Schüler des GFB am Frühstudium in Duisburg und Essen teil. Zwei Frühstudierende berichten an dieser Stelle von ihren Erfahrungen an der Universität.

Mir hat das Frühstudium sehr viel Spaß gemacht.“

Ein Semester lang bin ich jeden Mittwoch mit dem Bus vom Königlichen Hof zum Duisburger Bahnhof gefahren und von dort dann weiter bis zur Uni. Das ging eigentlich immer recht schnell und da die Vorlesung sowieso meistens etwas später angefangen hat, war es auch kein Problem, wenn ich zu spät ankam.

In der Vorlesung, die ich besuchte (Grundlagen der Sozialpsychologie), saßen immer ungefähr 400 Studenten und die Professorin referierte eineinhalb Stunden zu ganz unterschiedlichen Themen der Psychologie. Bei Lehrveranstaltungen mit so vielen Leuten gehen ständig die Türen auf, jeder kommt und geht, wann er will – es ist also nicht so wie in der Schule. Man kann auch selber entscheiden, ob man mitschreiben möchte oder sich zurücklehnt und einfach nur zuhört. Wenn man am Ende des Semesters eine Klausur schreiben möchte, dann werden einem die Folien zu den Themen bereitgestellt. Wichtig ist auch: Wenn man etwas gar nicht versteht, dann darf man Fragen stellen.

Das Frühstudium ist sehr hilfreich, denn man kann sich ein gutes Bild davon machen, wie es später im Studium wohl aussehen könnte, und vor allem, ob das Fach einen tatsächlich so anspricht, wie man es sich vorgestellt hat. Im Frühstudium hat man also eine super Chance, ein bisschen Uniluft zu schnuppern.“ (Luisa Kamps) 

„Als ich das Angebot bekommen habe, am Frühstudium an der Uni Duisburg-Essen teilzunehmen, habe ich nicht lange gezögert, diese Möglichkeit wahrzunehmen. Ich hatte mir im Hinblick auf den baldigen Abschluss der Schule schon viele Gedanken über meinen beruflichen Weg gemacht, war mir aber nicht hundertprozentig sicher. Aber das war dann die Chance für mich, zu prüfen, ob der angedachte Studiengang (Maschinenbau) für mich in Frage kommt. Und es hat mir Spaß gemacht, zu den Vorlesungen zu gehen. Allerdings bin ich nur zu einer von zwei wöchentlichen Vorlesungen gegangen, da es anders nicht mit den Schulstunden gepasst hat. Dadurch habe ich gemerkt, dass es durch das Fehlen schwer ist, dem Thema zu folgen. Dennoch würde ich jedem, der die Möglichkeit dazu bekommt, empfehlen, das Frühstudium wahrzunehmen. Es ist eine große Chance, sich auszu-probieren.“ (Chiara Schindel)