Die Erweiterungsmodelltruppe vom GFB macht sich auf die
spannende Reise zur Entstehung des Universums.

„Und los geht’s!“, ruft Frau Kniesel, die Leiterin des Erweiterungsmodells, als alle in den roten Kleinbus steigen. Während der Fahrt plaudern alle vergnügt.
Nach ungefähr einer Stunde klettert die Gruppe am Planetarium in Bochum aus dem Bus. „Endlich sind wir da!“,seufzt Kristina erleichtert, denn mit acht Leuten war es eng im Bus.

Nachdem Frau Kniesel die Tickets besorgt hat, betreten die Schüler das Planetarium mit einem erwartungsvollem Blick. Und sie werden nicht enttäuscht – schon die Werbung für weitere Vorstellungen im Vorspann fasziniert.
Wann wird es anfangen? Wie werden sie die Zeitreise darstellen?
Wird es gut sein? Die Spannung steigt.

Endlich ist es so weit: Über den Schülern von der Klasse 6 bis zur EPH erscheint das Universum.
Es wirkt,als würde man in einer warmen Sommernacht in den Himmel blicken. Dann beginnt die Zeitreise. Eine Männerstimme erzählt anschaulich, wie das Universum durch dunkle Materie geschaffen wurde. Die Zeitreise wird im Form eines Jahres dargestellt. Im Januar entsteht unsere Galaxie. Erst am Ende des Jahres entsteht die Erde, in die zweimal ein Meteorit einschlug. Daher ist es ein Wunder,dass sich in den letzten zwei Sekunden am 31. Dezember die Menschheit erstand. Es ist unglaublich zu sehen,wie viel Leben sich auf der Erde schon entwickelt hat und die spektakulären Bilder ziehen alle in den Bann.
Nach der Vorstellung wartet der Astronom Dr. Tom Fliege auf die Gruppe. „Seid ihr die Leute vom Erweiterungsmodell? Ich dachte, ihr seid mehr!“,meint er, bevor er die brennenden Fragen beantwortet. Gibt es Leben auf anderen Planeten? Wird erneut ein Meteorit auf der Erde einschlagen?
Die Schüler sind erstaunt, der Astronom weiß wirklich auf fast alles eine Antwort. Nur auf die Frage, woher die dunkle Materie kam, die Phil aus der 6d stellte, hat selbst er keine Antwort.

Es werden noch ein paar Bilder gezeigt und dann wartet leider schon der Kleinbus wieder auf die Gruppe. Es wird noch kurz ein Foto gemacht und dann fährt der Bus die Schüler wieder zurück. Als die Schüler
nach dieser spannenden Exkursion an der Schule ankommen, ist der Ausflug beendet.

In der Schule interviewen wir noch Rieke Stopka.
„Wie fandest du den Ausflug?“
„Es war interessant und das eine Jahr war ein gutes Beispiel, um
sich die Zeit besser vorstellen zu können.“
„Wie fandest du die Reise dahin?“
„Der Weg war schrecklich.“
„Denkst du das die Menschen aussterben werden?“
„Ja, und es wäre gut, solange die Tiere überleben.Denn die Insekten werden auch alles überleben.“
„Ok, was denkst du über den Astronom Dr. Tom Fliege?“
„Er hat gut erklärt, ist aber manchmal vom Thema abgekommen.“
„Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.“
Wir schließen daraus, dass die Exkursion ins Planetarium ein voller Erfolg war.

Anne Zockoll und Gesa Schlömer