Auch dieses Schuljahr startet wieder das Projekt GFB 21, diesmal mit einer ganz neuen Ausrichtung.

Im Gegensatz zum vorherigen Projekt, bei dem mit der Stadt Moers und der NRW School of Governance zusammen gearbeitet wurde, um das Nutzungsverhalten und die Einstellungen der Moerser Bürger zum Schloss- und Freizeitpark Moers wissenschaftlich zu ermitteln, gibt es dieses Jahr einen Forschungsauftrag der Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH. edeka-2016-eAcht  SchülerInnen der Q1 werden sich über das nächste Jahr hin näher mit der Frage beschäftigen, wie man Abiturienten zu einer Ausbildung oder einem dualen Studium in dem Konzern bringen kann. Diese Forschungsfrage wird in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Martin Artz von der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH unter wissenschaftlichen Arbeitsmethoden erforscht. Die Auftaktveranstaltung fand am 25.10.2016 in der Edeka Zentrale in Duisburg statt. Dort bekamen wir einen Einblick in die Konzernstrukturen. Nie hätte jemand von uns erraten, dass Edeka um die 250 Obst- und Gemüsearten im Sortiment führt – und wir diese innerhalb des Vormittages kennen lernen sollten. Natürlich nicht nur am Computer, sondern auch anhand von Verkostung. Anschließend ging es ins Großraumlager in Moers, wo erst das Essen in der Kantine verzehrt und danach eine Führung durch besagtes Lager stattfand. Wir waren begeistert von den elektrischen Staplern, die wie verrückt durch das riesige Gebäude gefahren sind. Auch eine Führung durch das Tiefkühllager, dessen edeka-2016-cTemperatur ca. -20°C beträgt, haben wir durchgeführt. Nachdem wir getestet hatten, wie trocken Trockeneis ist, waren wir dann auch schnell wieder aus dem Tiefkühllager raus. Um uns aufzuwärmen, sind wir um 14 Uhr nachmittags in einen Besprechungsraum gegangen, wo wir mehr über die Pläne und den Verlauf des Projekts erfahren und uns hierüber ausgetauscht haben. Als nächstes steht nun ein Praktikum in einer Edekafiliale an.

Allgemein war es ein sehr guter Tag, mit vielen neuen Erkenntnissen. Wir haben verschiedene Jobs innerhalb der Edeka kennen gelernt sowie einen Teil ihres Angebots gekostet und vieles gesehen.

Außerdem haben wir gelernt, dass Edeka eine „sie“ ist und wir ab jetzt nicht mehr „zu Edeka“, sondern zu „der Edeka“ gehen.

Anne Wallusch