Mit den Klassen: 8a, 8b, 8c und 8d

Am Mittwoch, 26.10.2016 trafen sich alle mitfahrenden SchülerInnen der Französischkurse aus der achten Klasse am Solimare. Natürlich waren wir alle aufgeregt und haben uns auf die Fahrt nach Arras, im Norden Frankreichs gefreut. Als wir dann um ca. 9 Uhr losgefahren sind, hatten wir eine sechsstündige Busfahrt mit zwei Pausen vor uns, welche gefühlt schnell vorbei ging.

bapaume-2016-bUm 15 Uhr konnten wir unser Hotel in Arras betreten und unsere Zimmer beziehen. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit, um uns auf die Stadtführung in Arras vorzubereiten. Unsere Stadttour fand im Bus statt.Bei dieser Führung wurde uns die Stadt gezeigt und die Führerin gab uns viele interessante Informationen, die auch mit der Geschichte von Arras zusammenhingen. Nach diesem Erlebnis verblieb uns noch genug Zeit, die Stadt in kleinen Gruppen zu erkunden. Einige Souvenirs und auch etwas zu Essen waren leicht zu finden. Als wir uns anschließend auf der „Grande Place“ trafen, fuhren wir mit dem Bus zu dem Restaurant „La Pataterie“. Dort bekamen wir schon nach kurzer Zeit unser Essen. Nachdem alle fertig waren und wir in unserem Hotel ankamen, gab es nach dem aufregenden Tag natürlich noch viel zu reden, bis wir alle müde ins Bett fielen.

Am zweiten Tag stärkten wir uns für die Fahrt nach Lille mit einem ausgiebigen Frühstück. So waren wir genügend vorbereitet für die Stadtrundfahrt durch Lille. In unserem eigenen Bus sahen wir viele imposante Bauwerke, große Plätze und eine alte Zitadelle. Auch der berühmten Jeanne d’Arc sind wir in Form eines Denkmals begegnet. Alle Einzelheiten wurden uns von unserer eigenen Reiseleiterin beschrieben. Danach durften wir die Stadt selbst erkunden. Dabei führten wir Interviews mit Passanten, wodurch wir unsere französischen Sprachkenntnisse einsetzen und der Kultur näher kommen konnten. Natürlich hatten wir auch die Gelegenheit einige Andenken zu shoppen. Als weiteren Programmpunkt gab es danach eine Stadtrallye. Durch diese Aufgaben lernten wir Lille noch ein wenig besser kennen. War dies geschafft, konnten wir noch das große Einkaufszentrum Euralille erkunden. Am Ende des Tages konnten wir unser Abendessen in der Pataterie genießen. Mit einem leckeren französischen Kartoffelgericht ließen wir zusammen den Tag ausklingen.

Der vorletzte Tag unserer Reise fing an, wie immer: Nach dem Frühstück fuhren wir nach Bapaume. Heute hatten wir geplant, unsere Partnerschule in Bapaume zu besichtigen. Wir frühstückten und stiegen dann in den Bus. An der Schule angekommen, rätselten wir, welches der Gebäude die Schule war. Schlussendlich standen wir vor zwei Gebäuden, die mit roten Ziegelsteinen gebaut worden waren. In der kleinen Tür warteten dann schon der Deutschlehrer, Monsieur Sgard, und die Direktorin, Madame Leroy, auf uns. Wir alle wurden freundlich begrüßt und zwei französische Schüler waren sogar extra zur Schule gekommen. Die französischen Schüler hatten eigentlich Ferien. Wir kamen direkt in eine kreisrunde Eingangshalle mit mehreren Türen. Auf den ersten Blick wirkte es nicht wie eine Schule, sondern eher wie der Eingang von einem Haus. Die Direktorin und der Lehrer, die vor der Tür auf uns gewartet hatten, erklärten, warum die eine Tür mit einem Vorhängeschloss verriegelt war: Hinter der Tür befand sich die Wohnung der hiesigen Direktorin. Das ist keine Besonderheit, die Direktoren in Frankreich wohnen oft in der Schule. Wir lernten viele Räume kennen und auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Schulen in Deutschland und Frankreich. Z.B . gibt es in Frankreich nur Fachräume und die Schüler kommen zu den Lehrern und nicht andersherum. Unser Mittagessen konnten wir in der Kantine essen. Es gab dort viele Plätze. Wahrscheinlich weil alle Schüler hier essen müssen. Manchmal geht die Schule sogar bis 18:00 Uhr.

Der zweite Punkt war unsere Reise zu der Gedenkfeier von drei Kampfpiloten, die im ersten Weltkrieg gefallen waren. Diese stammten aus drei verschiedenen Ländern: nämlich Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Sie wurden wegen ihrer Flugmanöver geehrt. bapaume-2016-dEin Düsenjet war auch Teil der Aufführung. Das war ziemlich laut. Unser Bürgermeister, Herr Fleischhauer, legte mit dem Bürgermeister von Bapaume den Kranz auf den Gedenkstein, auch als Zeichen des Zusammenhalts zwischen den Städten. Danach waren wir zu der Neueröffnung einer Ausstellung eingeladen. Die Ausstellung beschäftigte sich mit dem Thema Flugzeuge und Soldaten aus dem 1.Weltkrieg. Wieder zurück in Arras ging es dann abends mit allen zum Bowling. Am Ende waren alle erschöpft und freuten sich auf das Hotel.

Der letzte Tag war der Abreisetag. Wir mussten alle früher aufstehen, da wir auch früh losfuhren und noch unsere Tasche packen mussten. Nach ca. fünf Stunden waren wir endlich da und wurden von unseren Eltern empfangen.

Rückblickend war es eine sehr schöne Fahrt. Wir haben Frankreich bzw. unsere Partnerstädte Bapaume, Arras und Lille kennengelernt. Die Fahrt war spannend und toll und ich glaube, dass fast jeder Spaß hatte und diese Fahrt noch einmal machen würde.

Danke auch an die Lehrer, die bei der Fahrt dabei waren!

Karla Gerike, Ylvie Daniel und Marit Ueltgesforth, 8b