Unsere diesjährige Japanfahrt vom 13.10. bis zum 31.10. hat uns sowohl in die moderne Metropole Tokyo als auch in die alte Kaiserstadt Kyoto geführt. In beiden Städten, die vom Charakter und der Tradition nicht unterschiedlicher sein könnten, konnten wir vielseitige Erfahrungen in den Partnerschulen als auch in den Gastfamilien machen, über die wir hier in mehreren Artikeln fortlaufend berichten werden. Den krönenden Abschluss der Reise bildete ein zweitägiger Ausflug in die malerische Inlandsee, den wir Ihnen auch nicht vorenthalten möchten.

Insgesamt hatten wir eine sehr schöne, uns lange beeindruckende Fahrt.

Die Q2 Japanisch

Zuerst muss man festhalten, dass die Erfahrungen, die wir in unseren Gastfamilien in Kyoto und Tokyo machten, sich unterschieden haben, da jede Familie andere Dinge mit ihrem Gast unternommen hat. Allerdings haben alle Schülerinnen und Schüler unserer Gruppe am Ende der Reise nur Positives von ihren Gastfamilien berichtet.

Wir alle wurden in unseren Gastfamilien mit so viel Vorfreude und Fröhlichkeit empfangen, dass wir uns sofort wie Zuhause gefühlt haben. Alle Familien haben bereits im Voraus ein schönes Programm entwickelt, dass vor allem Sightseeing und gemeinsame Ausflüge enthielt. So fanden wir uns innerhalb kürzester Zeit an beeindruckenden Orten, wie z.B. der Skyline Tokyos oder dem Kinkakuji (goldener Tempel) in Kyoto wieder. Natürlich konnten wir auch eigene Ausflugsziele bestimmen.
Dabei wurden gegebene Sprachbarrieren schnell überwunden.

Zum Übernachten kann man sagen, dass es leichte Unterschiede gab. Einige mussten auf traditionelle japanische Weise auf Tatamimatten mit einem Futon schlafen. Was sich im ersten Moment sehr unkomfortabel anhört, erweist sich nach kürzester Zeit als abenteuerliche (und natürlich auch sehr bequeme) Schlafmöglichkeit.

Beide Familien bewirteten uns mit sehr viel Hingabe und versuchten immer, das Essen unseren individuellen Geschmäckern anzupassen. So gab es vom typischen American Breakfast bis hin zur japanischen Misosuppe alles, was das Herz begehrt.

Die Möglichkeit, an dem Alltag von gleich zwei Gastfamilien in zwei unterschiedlichen japanischen Metropolen teilzuhaben, hat uns alle sehr beeindruckt und zugleich dazu geführt, dass wir neue Kontakte geknüpft haben, die wir auch in Zukunft pflegen werden.

"Peace!"
„Peace!“

Felix Heidenreich

 

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