Auch in diesem Jahr wurden am GFB und mit den GFB-Schulgewinnern wieder heiße Debatten geführt. Nachdem die Schulsieger Kristina Witt (9a) und Tim Wagner (9c) der Sek. I sowie Anna-Lena Volkmann (EPH)und Marie Dijskma (Q1) der Sek. II aus dem diesjährigen Schulfinale Anfang Februar als Sieger hervorgegangen waren, debattierten sie mit bei der Regionalqualifikation am Otto-Hahn-Gymnasium in Dinslaken. Hier lieferten sie sich mit Schülerinnen und Schülern von insgesamt 15 anderen Schulen aus Dinslaken, Duisburg und der näheren Umgebung einen spannenden Wettbewerb um die besten und überzeugendsten Argumente. Ins Regionalfinale, das im Dinslakener Rathaus ausgetragen wurde, debattierte sich mit den meisten Punkten in der Qualifikationsrunde Kristina Witt.

Gemeinsam mit ihren Unterstützerinnen berichtet sie über das Finale:

Am 17. Februar 2017 fand im Ratssaal des Dinslakener Rathauses das Regionalfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ statt. Dieses startete offiziell um elf Uhr, jedoch mussten die Debattanten und die Jurymitglieder bereits eine Stunde vorher da sein. Aus der Regionalqualifikation waren aus jeder der beiden Altersstufen (Sek I und Sek II) jeweils vier Kandidaten ins Finale gekommen. Zu Beginn stellte sich die Regionalverbundkoordinatorin Constanze Wendt vor und es folgte eine Begrüßungsrede des Bürgermeisters der Stadt Dinslaken. In der ersten Debatte traten Elif Sueda Karaoglu (Kopernikus Gymnasium, Duisburg-Walsum) und Kristina Witt von unserer Schule auf der Pro-Seite gegen Lucy Köhler (Max-Planck-Gymnasium, Duisburg) und Gero Klotzki (Collegium Augustinianum Gaesdonk, Goch) auf der Kontra-Seite an. Sie debattierten über die Frage: “Sollen die Bußgelder für Verschmutzungen des öffentlichen Raumes angehoben werden?“ Der Ablauf der Debatte begann mit einer zweiminütigen Eröffnungsrede der einzelnen Kandidaten, in der sie ihre ihnen zugeteilte Position darlegten. Danach ging es in die freie Aussprache, in der zwölf Minuten lang Argumente ausgetauscht wurden. Die Befürworter der Debattenfrage wiesen oft daraufhin, dass man das Verantwortungsbewusstsein der Menschen im Umgang mit Abfall stärken sollte. Die Gegner höherer Bußgelder argumentierten mit dem Vorschlag, die Bußgelder durch Sozialstunden zu ersetzen. In der Schlussrunde hatte jeder eine Minute Zeit, um seine Meinung hinsichtlich der zurückliegenden Debatte zu äußern. Anschließend gab es eine kurze, musikalische Darbietung. Während die Jury sich beriet, fand eine kurze Pause statt, in der man sich am Buffet bedienen konnte. Danach wurden einige Mitglieder der Jury ausgetauscht – unter anderem durch unsere Schulkoordinatorin Frau Feldmann.

Es folgte die Debatte der Sekundarstufe II. Hierbei ging es um die Frage, ob das Betteln in Innenstädten verboten werden soll. Es wurden von der Pro-Seite Argumente genannt wie, dass den Bettlern so besser geholfen werden könne, da sie sich so mehr Gedanken um ihr Leben machen würden. Die Kontra-Seite beharrte darauf, dass man diese Menschen nicht noch mehr ausgrenzen dürfe. Dabei vertraten Claire Stüwe (Otto-Hahn-Gymnasium, Dinslaken) und Sebastian Schleiken (Ernst-Ballach-Gesamtschule, Dinslaken) die Pro-Seite, während Anna Katharina Pohl (Kopernikus Gymnasium, Duisburg-Walsum) und Hendrik Blöß (Gustav-Heinemann-Schulzentrum, Dinslaken) auf der Kontra-Seite standen.

Zum Schluss der Veranstaltung wurden im Rahmen der Siegerehrung die Platzierungen bekannt gegeben und somit wurde klar, welche vier Debattanten weiterkamen und auf der Landesebene debattieren werden. Aus der Sekundarstufe I belegten Elif Sueda Karaoglu und Gero Klotzki die ersten beiden Plätze und aus der zweiten Altersstufe kamen Anna Katharina Pohl und Claire Stüwe vom weiter.

Alle Teilnehmer dieser Runde bekamen einen Büchergutschein und eine Einladung zu den Kommunaltagen von Dinslaken. Zusätzlich erhielten die Gewinner die Teilnahme an einem Rhetorik-Workshop für junge Debattanten.

Von Gesa Schlömer, Rieke Stopka, Kristina Witt und Mareike Bacher