Am Donnerstag, den 08.03.2018 fand die Qualifikationsrunde des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ im Otto-Hahn-Gymnasium in Dinslaken statt. Von unserer Schule sind insgesamt sieben Schüler mitgefahren. Aus der neunten Klasse haben Fynn Gleißner und Jonas Junginger das Filder Benden vertreten, als Vertreter und zugleich Teilnehmer kamen außerdem Maria Krebs und Merle Perbix mit. Gesa Schlömer und Kristina Witt, beide aus der EPH, debattierten ebenfalls in Dinslaken und wurden von Marten Pösken als Vertreter begleitet. Als Lehrer waren Frau Piegsa und Herr Bednarz mit dabei. Für uns Schüler bestand die Möglichkeit mit Herrn Bednarz mitzufahren, welche auch einige genutzt haben, die anderen haben Fahrgemeinschaften gebildet.

Als wir angekommen waren, haben wir uns zunächst angemeldet. Danach hieß es erstmal lange warten, während die Aufregung bei den Debattanten stieg. Um 9.45 Uhr fing der Wettbewerb dann offiziell mit einer Begrüßungsrede an. Danach erfuhren alle ihre Themen und ihre Positionen und hatten genügend Zeit, sich vorzubereiten.

Bei den Themen der Altersstufe 2 gab es jedoch noch ein Problem, denn auf den Plänen waren sie vertauscht worden. Das sorgte kurz für Verwirrung, aber schnell hatten alle ihre Gruppen und Partner in der Debatte gefunden und es blieb noch genug Zeit, um sich in den Positionen abzusprechen, denn es gibt ja immer zwei Debattanten, die die Pro-Position übernehmen und zwei, die dagegen argumentieren, also die Contra-Position vertreten.

Die ersten Debatten waren die der Altersstufe 1, danach kamen die der Oberstufe und in der ‚Rückrunde‘ fanden die jeweils zweiten Debatten statt. Die Themen der Unterstufe lauteten: „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ und „Soll Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden?“. Die Schüler der Oberstufe debattierten die Fragen: „Sollen in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden?“ und „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“

Nach den Debatten hieß es dann nochmal warten, bis endlich die Ergebnisse verkündet wurden. Von unserer Schule hat es Fynn Gleißner in das Regionalfinale geschafft. Er hatte die Jury bei den beiden Debatten mit seinen Argumenten überzeugt und seine Position sicher vertreten. Am Freitag kam es dann zum großen Regionalfinale im Dinslakener Rathaus, bei dem es thematisch um die Ladenöffnungszeiten an Sonntagen ging. Hierzu debattierte Fynn Gleißner mit drei weiteren Finalisten seiner Altersgruppe und konnte am Ende Platz 2 belegen, wodurch er sich für den Wettbewerb auf Landesebene qualifizierte. Am 4.Mai heißt es jetzt erneut Daumen drücken, denn dann könnte Fynn das Landesfinale des Wettbewerbs im Düsseldorfer Landtag erreichen.

Gesa und Kristina