Wir freuen uns sehr, dass wir am 6. Juni 2018 um 18.00 Uhr in unserer Aula

Oberstufenschülerinnen und -schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen und mit der Schule verbundenen Interessierten einen ganz besonderen Abend präsentieren konnten!

Im Zentrum stand die Aufführung des Dokumentarfilms „Joe Boots“, der 2017 von der

Jugendjury auf dem doxs!-Festival in Duisburg mit dem europäischen Filmpreis GROSSE KLAPPE ausgezeichnet wurde. Die Aufführung mündete in ein von Schülerinnen moderierten Publikumsgespräch mit dem Regisseur Florian Baron und dem Protagonisten Joe Boots. Dabei wurden die zahlreichen Facetten und im Film angesprochenen Themen deutlich. Zudem wurden Bezüge zur deutschen Geschichte hergestellt.

Umrahmt wurde der Abend von einer Ausstellung mit Werken von Otto Pankok, die seinen Umgang mit seiner Kriegserfahrung im ersten Weltkrieg zeigen.

Wir danken der Volksbank Niederrhein eG und dem Lions Club Moers, dem Schirmherr des Abends Siegmund Ehrmann, doxs! und dem Pankok-Museum,  ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre!

INFORMATIONEN ZUM FILM „JOE BOOTS“
„Manchmal wünschte ich mir, sie hätten mir die Arme weggeschossen, damit jeder sehen kann, dass mit mir etwas nicht stimmt.“

Den traumatischen Auswirkungen von Kriegserfahrungen widmet sich der mit dem Filmpreis GROSSE KLAPPE ausgezeichnete Film„Joe Boots“. Regisseur Florian Baron erzählt in dieser 3sat-Produktion die Geschichte eines jungen Kriegsveteranen in der von Arbeitslosigkeit geprägten Stadt Pittsburg (USA). In einer experimentellen dokumentarischen Form porträtiert der Berliner seinen Protagonisten bei dem Versuch, in ein normales, geregeltes Leben zurückzufinden – mit allen sichtbaren und unsichtbaren, körperlichen und psychischen Versehrtheiten.

Auf dem doxs! Festival in Duisburg zeigte sich die zehnköpfige Jugendjury beeindruckt ob „der ästhetisch anspruchsvollen Bilder, die auf überzeugende Art und Weise mit dem Inhalt verknüpft sind“ und hebt in der Jurybegründung „das Aufgreifen verschiedener Perspektiven zum Thema Krieg, darunter Aspekte wie die Verherrlichung von Kriegseinsätzen, Kritik am Patriotismus oder der Umgang der Gesellschaft mit Zurückkommenden“ hervor. „Diese sehr ästhetische Darstellung der Konflikte des Veteranen geben dem Film eine besondere dokumentarische Kraft, die uns berührt und vollkommen überzeugt hat.“ (aus der Jurybegründung)