Die eine Woche, die die Schülerinnen und Schüler der Yamashiro High School, bei uns zu Gast waren, war prall gefüllt. Viele Ausflüge – in Moers, nach Köln, Duisburg und Brüssel – zeigten viele Facetten unseres Landes und von Europa. Der Gastaufenthalt in den Familien und die Teilnahme am Schulleben ermöglichten einen Einblick in den Alltag und beförderten vor allem viele Begegnungen. Schnell entstanden innige Beziehungen und Freundschaften.

Der leider unausweichliche Abschied war verknüpft mit einem Empfang des Stellvertreters des japanischen Generalkonsuls, Konsul Toda, und der Vizekonsulin Frau Hasegawa in unserer Aula am Freitag, den 21.9.. In einer ausgedehnten Feierstunde verdeutlichten Konsul Toda, der Direktor der Yamashiro, Herr Yamaguchi, und Herr van Huet die große Bedeutung eines Schüleraustauschs dieser Dimension. Alle waren sich einig, dass nur durch konkrete Begegnungen und gelebten Austausch am Ende Völkerverständigung und Frieden möglich werden. Zudem sei das interkulturelle Lernen in unserer globalisierten Welt nicht mehr wegzudenken und biete enorme persönliche Etwicklungspotentiale. Besondere Highlights der Feier waren die Beiträge der Schülerinnen und Schüler, die Einblicke in zurückliegende und in den aktuellen Austausch ermöglichten. Einen grandiosen Abschluss bildete die Gesangs- und Tanzdarstellung von Anne Walbusch, die von zwei weiteren Ehemaligen unterstützt wurde, und mit dem Song „Colours“ ein klares Statement abgab: Einheit sei nur möglich, wenn Vielfalt gelebt werde, wie bei unserem Austausch mit Japan.

Direktor Yamaguchi und die begleitende Englischlehrerin Frau Sughara waren beeindruckt von dem Engagement der GFB Schülerinnen und Schüler. Zahlreiche Ehemalige, die in früheren Jahren bereits Japanisch am GFB hatten und einst mit nach Kyoto gereist waren, kehrten anlässlich des japanischen Besuchs extra aus ihren Studienorten nach Moers zurück, um die japanischen Schülerinnen und Schüler wieder zu treffen. Aber ohne den unermüdlichen Einsatz von Sabine Knapp-Hartmann, der Japanisch Lehrerin am Filder Benden, wäre dies, so betonte der Schuldirektor Arndt van Huet, alles nicht möglich gewesen. Daher ein herzlicher Dank an ihre Fähigkeit, Kulturen und Schüler miteinander bekannt zu machen.

Nach der Feierstunde in der Aula gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit einem abwechslungsreichen Buffet und man traf sich auf dem Schulhof mit den Teilnehmern des traditionellen Grillabends für die fünften Klassen. Vielleicht hat diese Begegnung ja bereits jetzt dazu geführt, dass sich einige Fünftklässler bereits jetzt sicher sind: „Auch wir werden Japanisch lernen.“

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Eindrücke von Sophie Comans:

Die Woche vom 11.9. bis zum 22.9. war ein sehr ungewöhnliche und abenteuerliche für das Gymnasium in den Filder Benden. Denn nach 10 Jahren bekamen wir wieder Besuch von unserer Partnerschule, der Yamashiro High School aus der Stadt Kyoto in Japan. So stiegen am Sonntag 10 japanische Schülerinnen und Schüler, inklusive dem Direktor Herr Yamaguchi und der Englisch Lehrerin Frau Sughara vor unserer Schule aus, wo sie auch schon freudig von den Gastfamilien und der japanisch Lehrerin Frau Knapp-Hartmann empfangen wurden. Am nächsten Tag wurde der Besuch am Filder Benden offiziell begrüßt. Nachmittags stand eine Stadtführung an, wo unsere Gäste durch Moers geführt wurden und die Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen konnten. Und auch am Dienstag war einiges los, da ein Ausflug nach Köln anstand. So begaben sich sowohl die japanischen Gäste, als auch interessierte Schüler des Filder Benden morgens auf dem Weg zum Kölner Dom und zum Einkaufen von Souvenirs in der Innenstadt. Der folgende Tag war etwas ruhiger, da das Programm, eine Führung durch den Duisburger Landschaftspark, erst am Nachmittag anstand. Dort wurde die Gruppe durch den Park geführt und konnte die Aussicht von 70 Metern Höhe auf Duisburg genießen. Am Donnerstag ging es schon um halb sechs Uhr morgens für die Gruppe los, denn vor ihnen lag eine mehrstündige Fahrt zu der Belgischen Hauptstadt Brüssel. Neben dem Essen von Belgischen Waffeln wurde auch das Europäische Parlament besichtigt, wo sie einen Einblick in dessen Tätigkeiten erhalten haben. Nach einer Diskussionsrunde zwischen den japanischen Schülern und den Schülern des Filder Bendens stand die Abschiedsfeier an, wo auch der japanischen Konsul, Herrn Toda und die Vizekonsulin Frau Hasegawa die Japaner verabschiedeten. Der Abend ist schließlich mir reichlich Musik und Essen ausgeklungen. Samstags fuhren die Japaner schließlich mit  Abschiedstränen und vielen schönen Erinnerungen zum Flughafen, um wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren.