Konzept der Bläserklasse ab Schuljahr 2011/12
Das Prinzip einer Bläserklasse
Jedes Kind lernt im Klassenverband innerhalb des schulischen Musikunterrichts sowie in einer außerschulischen Instrumentalstunde an der Musikschule systematisch ein Blasinstrument, wobei keinerlei instrumentale Vorkenntnisse nötig sind. Zur Wahl stehen Instrumente wie Querflöte, Klarinette, Oboe, Saxophon, Trompete, Horn, Posaune, Euphonium und Tuba.
Sofern ein Kind bereits ein anderes Instrument spielt, erhält es mit der Bläserklasse die Möglichkeit, ein Blasinstrument als Zweitinstrument zu erlernen. Wenn ein Kind im letzten halben Jahr vor Beginn der 5. Klasse angefangen hat, ein Blasinstrument zu lernen, kann dieses im Ausnahmefall auch weitergeführt werden. Ziel ist es aber, eine Bläserklasse aus Anfängern zusammenzusetzen, um eine homogene Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Eine Bläserklasse läuft über drei Jahre (in den Jahrgangsstufen 5–7) in einem festen Klassenverband. Danach sind die Schüler so weit, dass sie in den Instrumentalgruppen der Schule oder auch außerhalb der Schule mitspielen können.
Ziele der Bläserklasse
Der Musikunterricht in einer Bläserklasse konzentriert sich konsequent auf das eigene Musizieren im Ensemble und folgt damit der pädagogischen Idee, dass die Praxis das tragende Fundament für das Verständnis von Musik ist. Gerade das Alter der Schüler/Schülerinnen im 5. und 6. Jahrgang eröffnet in idealer Weise die Möglichkeit, durch unmittelbare musikalische Erfahrungen die Freude an der Musik zu wecken, zu erhalten und zu pflegen.
Der praktisch orientierte Musikunterricht unterstützt in darüber hinaus die Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und Merkfähigkeit, Selbstbewusstsein und die musikalische Ausdrucksfähigkeit der einzelnen Schüler. Motivation und Erfolg als Gemeinschaftserlebnis ist vor allem auch ein sozialer Erfolg. So sind das „Klima des Miteinander“ und die Lernatmosphäre in Bläserklassen durch das gemeinsame Ziel in der Regel sehr positiv und erstaunlich aggressionsfrei. Teamfähigkeit wird als wichtige Schlüsselqualifikation spielerisch erworben; einander zuhören, Rücksicht nehmen und sich gegenseitig unterstützen sind bleibende und prägende Erfahrungen.
Realisierung der Stundentafel sowie Finanzierung
Die Entscheidung für eine Teilnahme an diesem Gesamtkonzept wird durch die Anmeldung zum Musikzweig von den Eltern verbindlich für drei Jahre getroffen. Eine Abmeldung oder ein Wechsel in einen anderen Klassenverband muss der begründete, individuelle Ausnahmefall bleiben (z.B. durch einen Schulwechsel oder Wiederholen einer Klassenstufe).
Auswahlkriterien bzw. –verfahren für die Besetzung
Die wichtigste Voraussetzung für den Eintritt in die Bläserklasse ist der Wunsch des Schülers/der Schülerin, ein Instrument zu erlernen. Nach Veröffentlichungen in der Presse und Informationsveranstaltungen an der Schule für Eltern und Schüler aus den Grundschulen werden die an der Bläserklasse Interessierten eine gewisse Vorstellung von „ihrem“ Instrument und vielleicht eine gewisse Zuneigung für ein bestimmtes Instrument entwickeln können. Die Eltern werden zusätzlich über die Bläserklasse bei einem Elternabend informiert.
Es folgt die Anmeldung des Schülers/der Schülerin für den Musikzweig.
In einer kurzen Eignungsprüfung werden im Anschluss grundsätzliche musikalische Fähigkeiten des Schülers/der Schülerin überprüft, die für eine sinnvolle Teilnahme an der Bläserklasse notwendig sind.
Bei zu geringer Anmeldung wird die Bläserklasse ausfallen. Bei zu vielen Anmeldungen entscheidet zunächst das Ergebnis einer Eignungsprüfung (allgemein musikalisch, nicht am Instrument) über die Teilnahme an der Bläserklasse. Bei gleicher Eignung mehrer Schüler entscheidet dann das Los.
Um einen Orchesterklang zu gewährleisten, müssen die verschiedenen Instrumente in einem sinnvollen Verhältnis vertreten sein. Dieses führt zu einer gewissen Einschränkung der Wahlmöglichkeiten.
So steht am Anfang der Klasse 5 für die Bläserklassenschüler ihr Instrument noch nicht fest. In der Anfangszeit werden alle Instrumente von allen Schülern intensiv kennen gelernt und unter Anleitung der Instrumentallehrer ausprobiert. Dazu wird ein Instrumentenkarussell stattfinden. Die beteiligten Lehrer beobachten in dieser Phase die Schüler hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit den Instrumenten.
Danach wählen die Schüler per Erst-, Zweit- oder Drittwahl ihr Wunschinstrument. In Absprache mit den Instrumentallehrern wird dann die instrumentale Besetzung bzw. die Zuordnung Instrument – Schüler der Bläserklasse festgelegt. Hier spielt nicht nur der Instrumentenwunsch der Schüler/innen eine Rolle, sondern insbesondere die Eignung für ein bestimmtes Instrument, die in Probeunterrichtsstunden getestet wird.
Erst danach (ca. 3-4 Wochen nach Schuljahresbeginn) beginnt der eigentliche Unterricht nach der Bläserklassenmethode.
Da die Bläserklasse voraussetzungslos beginnt, sind die zu erwartenden Lerngruppen bei aller unterschiedlichen musikalischen Begabung, zumindest was die instrumentaltechnischen Voraussetzungen betrifft, relativ homogen. Das bedeutet eine Verbesserung gegenüber der Zusammensetzung in „normalen“ Lerngruppen, in denen die musikalischen Vorerfahrungen oft sehr heterogen sind.
Jedes Kind lernt im Klassenverband innerhalb des schulischen Musikunterrichts sowie in einer außerschulischen Instrumentalstunde an der Musikschule systematisch ein Blasinstrument, wobei keinerlei instrumentale Vorkenntnisse nötig sind. Zur Wahl stehen Instrumente wie Querflöte, Klarinette, Oboe, Saxophon, Trompete, Horn, Posaune, Euphonium und Tuba.
Ziele der Bläserklasse
Der Musikunterricht in einer Bläserklasse konzentriert sich konsequent auf das eigene Musizieren im Ensemble und folgt damit der pädagogischen Idee, dass die Praxis das tragende Fundament für das Verständnis von Musik ist. Gerade das Alter der Schüler/Schülerinnen im 5. und 6. Jahrgang eröffnet in idealer Weise die Möglichkeit, durch unmittelbare musikalische Erfahrungen die Freude an der Musik zu wecken, zu erhalten und zu pflegen.
Realisierung der Stundentafel sowie Finanzierung
- Die in der Stundentafel vorgesehenen zwei Stunden für den Musikunterricht werden entsprechend den Richtlinien und Lehrplänen für das Fach Musik der Klassen 5-7 am Gymnasium in NRW unterrichtet.
- Eine (evtl. zwei) zusätzliche Ensemblestunde(n) findet im Rahmen der regulären Stundentafel statt und wird ebenfalls durch den verantwortlichen Musiklehrer erteilt.
- Lediglich der Instrumentalunterricht findet außerschulisch im Nachmittagsbereich durch einen Instrumentallehrer an der Musikschule statt.Ohne Üben zu Hause kann das Erlernen eines Instruments nicht gelingen. Es ist mit etwa 20-30 Minuten pro Tag zu rechnen.
- Für den Instrumentalunterricht bezahlen die Eltern einen kleinen monatlichen Kostenbeitrag. (Stand 2010: ca. 35 € für Unterricht und Instrumenten-Miete)
Die Entscheidung für eine Teilnahme an diesem Gesamtkonzept wird durch die Anmeldung zum Musikzweig von den Eltern verbindlich für drei Jahre getroffen. Eine Abmeldung oder ein Wechsel in einen anderen Klassenverband muss der begründete, individuelle Ausnahmefall bleiben (z.B. durch einen Schulwechsel oder Wiederholen einer Klassenstufe).
Auswahlkriterien bzw. –verfahren für die Besetzung
Die wichtigste Voraussetzung für den Eintritt in die Bläserklasse ist der Wunsch des Schülers/der Schülerin, ein Instrument zu erlernen. Nach Veröffentlichungen in der Presse und Informationsveranstaltungen an der Schule für Eltern und Schüler aus den Grundschulen werden die an der Bläserklasse Interessierten eine gewisse Vorstellung von „ihrem“ Instrument und vielleicht eine gewisse Zuneigung für ein bestimmtes Instrument entwickeln können. Die Eltern werden zusätzlich über die Bläserklasse bei einem Elternabend informiert.
Es folgt die Anmeldung des Schülers/der Schülerin für den Musikzweig.
In einer kurzen Eignungsprüfung werden im Anschluss grundsätzliche musikalische Fähigkeiten des Schülers/der Schülerin überprüft, die für eine sinnvolle Teilnahme an der Bläserklasse notwendig sind.
Bei zu geringer Anmeldung wird die Bläserklasse ausfallen. Bei zu vielen Anmeldungen entscheidet zunächst das Ergebnis einer Eignungsprüfung (allgemein musikalisch, nicht am Instrument) über die Teilnahme an der Bläserklasse. Bei gleicher Eignung mehrer Schüler entscheidet dann das Los.
Um einen Orchesterklang zu gewährleisten, müssen die verschiedenen Instrumente in einem sinnvollen Verhältnis vertreten sein. Dieses führt zu einer gewissen Einschränkung der Wahlmöglichkeiten.
So steht am Anfang der Klasse 5 für die Bläserklassenschüler ihr Instrument noch nicht fest. In der Anfangszeit werden alle Instrumente von allen Schülern intensiv kennen gelernt und unter Anleitung der Instrumentallehrer ausprobiert. Dazu wird ein Instrumentenkarussell stattfinden. Die beteiligten Lehrer beobachten in dieser Phase die Schüler hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit den Instrumenten.
Danach wählen die Schüler per Erst-, Zweit- oder Drittwahl ihr Wunschinstrument. In Absprache mit den Instrumentallehrern wird dann die instrumentale Besetzung bzw. die Zuordnung Instrument – Schüler der Bläserklasse festgelegt. Hier spielt nicht nur der Instrumentenwunsch der Schüler/innen eine Rolle, sondern insbesondere die Eignung für ein bestimmtes Instrument, die in Probeunterrichtsstunden getestet wird.
Erst danach (ca. 3-4 Wochen nach Schuljahresbeginn) beginnt der eigentliche Unterricht nach der Bläserklassenmethode.
Da die Bläserklasse voraussetzungslos beginnt, sind die zu erwartenden Lerngruppen bei aller unterschiedlichen musikalischen Begabung, zumindest was die instrumentaltechnischen Voraussetzungen betrifft, relativ homogen. Das bedeutet eine Verbesserung gegenüber der Zusammensetzung in „normalen“ Lerngruppen, in denen die musikalischen Vorerfahrungen oft sehr heterogen sind.