Lernstandserhebungen in der Klasse 8

Zu den traditionellen Klassenarbeiten sind im Schuljahr 2008/2009 die Lernstandserhebungen, die bundesweit in den 8. Klassen durchgeführt werden, hinzugetreten. Mit diesen sollen Lehrkräfte die Leistungen ihrer Klassen schulübergreifend einordnen und an ausgewiesenen Anforderungen und Standards messen können.

Im Zeichen einer verstärkten Entwicklung zu mehr Selbstständigkeit der Einzelschule vollzieht sich ein Wandel von einer Input-Orientierung (u.a. durch Richtlinien, detaillierte Lehrpläne, Erlasse, Stundentafeln, Schulbuchzulassungen) zur Output-Orientierung, in der die Lernergebnisse der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit einen zentralen Stellenwert gewinnen. Die Aufgaben werden von Schulpraktikern gemeinsam mit Wissenschaftlern entwickelt und in ausgewählten Schulen erprobt.

Für die Auswertung der Lernstandserhebungen werden Bewertungskriterien und Auswertungshilfen zentral vorgegeben. Aufgrund dieser Vorgaben und der für den schulübergreifenden Vergleich notwendigen Aufgabenformate unterscheidet sich die Auswertung der Lernstandserhebungen teilweise von den vertrauten Korrekturverfahren bei Klassenarbeiten.

Die Ergebnisse dienen der Schule zur eigenen Standortbestimmung und eignen sie sich nicht für die Erstellung öffentlicher Ranglisten. Die Ergebnisse der beteiligten Klassen sind schulöffentlich und sollen in den Gremien der Schule diskutiert werden, um daraus Konsequenzen für die Weiterentwicklung von Unterricht und Schule zu ziehen.

Fächer

Deutsch (Dauer: 2 Schulstunden)
Englisch (Dauer: 2 Schulstunden)
Mathematik (Dauer: 2 Schulstunden)