Zweite Fremdsprache

An unsere Schule besteht grundsätzlich die Möglichkeit in der sechsten, achten und in der Einführungsphase neu mit einer Sprache zu beginnen. Ab der sechsten Klassen bieten wir die Fächer Französisch und Latein an.
Im Folgenden werden die Ziele und Inhalte grob umrissen und wir stellen einige Aspekte vor, die für die Wahl der zweiten Fremdsprache (Latein und Französisch) wichtig sein können.
Sollten diese Informationen nicht ausreichen, stehen wir gerne für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Die Fachschaften Französisch und Latein

FRANZÖSISCH LERNEN AM GFB

Französisch als Fremdsprache ist wählbar ab Klasse 6, 8 und in der Einführungsphase. In der Sekundarstufe I arbeiten wir mit dem Lehrbuch Découvertes (série jaune, Klett) mit thematischen Lektionen und zahlreichen Übungsmaterialien. Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler von Beginn an Sprechfähigkeit entwickeln, d.h. dass sie die sprachlichen Mittel für einfache Situationen wie Begrüßung, Einkaufen, Urlaub in Frankreich etc. erlernen und anwenden können.
Aber auch Themen der Geschichte, Kultur und Literatur Frankreichs werden möglichst früh in den Unterricht integriert.
Die Vielseitigkeit des Lernens wird über den Einsatz verschiedener Materialien und Medien (Bilder, CDs, Filme) sowie über persönliche Kontakte (z.B. Austausch bzw. Briefaustausch) gewährleistet.
Zusätzlich gibt es attraktive Angebote für Fahrten, um Französisch als lebendige Sprache über den Unterricht hinaus kennen zu lernen.

FRANZÖSISCH: WAS IST BEI DER WAHL ZU BEACHTEN?

– Neigung ist die bedeutendste Lernvoraussetzung, d.h. in erster Linie sollte ihr Kind entscheiden, was es lernen möchte und sollte motiviert sein, in einer weiteren Fremdsprache zu kommunizieren
– Freude am Sprechen, aktiv Sprache gebrauchen und damit handeln
– Keine Angst vor der Aussprache: sehr regelmäßig (verschiedene Buchstabenkombinationen)

Französisch ist etwas für Schülerinnen und Schüler, die…

… sich für die Kultur eines fremden Landes interessieren
… Lust auf das Sprechen einer neuen Sprache haben
… schnell sprachliche Mittel imitieren können
… Vokabeln und Grammatik nicht langweilig finden
… sprachlich kreativ sind und gerne Texte schreiben oder kleine Szenen spielen
… sich gerne mündlich im Unterricht beteiligen
… gut mit einem fremden Lautsystem umgehen können bzw. dieses schnell lernen

FRANZÖSISCH: GUTE GRÜNDE FÜR DIE WAHL

1. Nur eine einzige Fremdsprache erlernen genügt nicht
2. Französisch ist mit Englisch die einzige Sprache, die auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird
3. Ein Pluspunkt für die Berufskarriere
4. Entdeckung eines unvergleichlichen kulturellen Universums
5. Ein Vorteil für ein Studium in Frankreich
6. Paris und Frankreich besichtigen
7. Die Sprache der internationalen Beziehungen
8. Öffnung gegenüber der Welt
9. Eine Sprache des Denkens und Debattierens
10. Die Sprache der Aufklärung

LATEINLERNEN AM GFB

Salvete!
Latein2015_9erAuf den folgenden Seiten möchte die Fachschaft Latein sich und ihre Arbeit am GFB näher vorstellen:

Das Fach Latein wird zurzeit am GFB ab der 6. Klasse bis zur Q2 (Abitur) unterrichtet. Latein kann ab der 6. Klasse als zweite Fremdsprache gewählt werden. Erfahrungsgemäß entscheidet sich knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler für Latein.

Nach der 9. Klasse erwerben diese bei ausreichenden Leistungen bereits das „Kleine Latinum“ (gültig in NRW als Sprachnachweis) oder nach der 10.Klasse (als Wahlfach) das „Große Latinum“ (in ganz Deutschland anerkannt).

LATEIN: ZUKUNFT BRAUCHT HERKUNFT


Mit unserem neu eingeführten Lehrwerk „Pontes“ steht den Schülerinnen und Schülern ein modernes und multimediales Lehrwerk zur Verfügung, das den Ansprüchen von G8 gerecht wird.
Aber auch unabhängig vom Lehrbuch werden die Möglichkeiten der Neuen Medien für Recherche und Information, aber auch für das Lernen und Üben der Sprache im Unterricht genutzt.

Um die römische Welt aus der Nähe erfahren zu können, ergänzen Exkursionen die Inhalte der Lektionen. So sind Exkursionen nach Xanten (Klasse 7) und Aachen (Klasse 9) neben weiteren Ausflügen (z. B. zu aktuellen Ausgrabungen) fester Bestandteil des Lateinunterrichts.

Im Mittelpunkt der Arbeit mit Pontes steht der Erwerb der lateinischen Sprache (Vokabeln Grammatik, etc.) und der geeigneten Lernmethoden. Anders als andere Fremdsprachen stellt Latein keine besonderen Ansprüche an die Aussprache, was von vielen Kindern als Entlasung empfunden wird.

„Über die Gestalt eines Fremden finden wir über den Umweg des Geistes zu uns selbst.“ (Hegel)

Das Kennenlernen der Antiken Lebenswelt und der Menschen, die in ihr lebten spielen im Lateinunterricht eine wichtige Rolle. Im Vergleich der Lebenswelten erfahren die Kinder und Jugendlichen viel Interessantes über die Wurzeln unserer gemeinsamen Kultur.

Die Schülerinnen und Schüler treten beim Übersetzungsvorgang in einen Dialog mit dem lateinischen Text, indem sie seine Aussage erschließen und seinen Gehalt und seine Intention deuten (historische Kommunikation).
Die jungen Menschen setzen sich mit den so erschlossenen Aussagen und Fragestellungen auseinander, stellen Beziehungen zu ihrer eigenen Zeit und Lebenssituation her und bemühen sich um individuelle Antworten auf die Problemstellungen der lateinischen Texte, wodurch sie Hilfestellung zur persönlichen Orientierung im privaten wie gesellschaftlichen Bereich für die Gegenwart und die Zukunft erfahren (ethische Kommunikation).
In der Oberstufe werden Originaltexte unterschiedlicher Autoren (Caesar, Cicero, Livius, Ovid, Seneca, u.a.) gelesen, interpretiert und bewertet.

Wir sind der Meinung, dass jemand, der die Wurzeln unserer Kultur versteht, auch leichter deren Gegenwart und Zukunft begreifen kann.

Latein ist somit Bildung ohne Verfallsdatum.

LATEIN: WOZU LATEIN IM 21. JAHRHUNDERT

Zitat eines Managers aus der Wirtschaft
„Natürlich brauchen wir bei uns kein Latein im Alltag unseres Konzerns. Die Personalabteilung sieht aber bei Bewerbern mit Lateinkenntnissen, dass sie vielseitig interessiert sind und logisches Denken trainiert haben. Das kommt auch uns zugute.“ (BMW-Manager)

Es gibt viele gute Gründe für Latein. Mit all seinen Vorzügen ermöglicht das Fach Latein eine gute Bildung und damit bessere Chancen im Leben.

Man lernt neben der lateinischen Sprache auch Grundlagen zum Erlernen weiterer Sprachen:
So ist Latein ist die „Mutter“ aller romanischen Sprachen (vgl. z. B. Lat. „libertas“ mit Franz. „liberté“, Span. „libertad“ und Ital. „liberta“), aber auch germanische Sprachen (Deutsch, Englisch) sind entscheidend mitgeprägt: liberal, liberty
Die Vergleiche mit anderen Sprachen vermitteln Wissen über die Strukturen von Sprache. Dadurch entsteht Sprachbewusstsein und Sprachgefühl.

lateinuebersicht

Ausdrucksfähigkeit Erweitern
Intensiver als jede andere moderne Fremdsprache schult Latein das Ausdrucksvermögen in der Muttersprache. Die Tätigkeit des Übersetzens aus dem Lateinischen fördert die Texterschließungs- und Lesekompetenz ebenso wie die Lernkompetenz im Allgemeinen.
Die Kinder und Jugendlichen werden darin geschult Gedanken treffend zu formulieren, zu kombinieren, genau hin zu sehen und logisch zu denken. Manche SchülerInnen erkennen erst im Lateinunterricht, wie die deutsche Grammatik wirklich funktioniert.

Leichter Studieren
Das („Große“ oder „Kleine“, s.o.) Latinum ist, oft abhängig vom Bundesland oder der jeweiligen Universität, Zugangsvoraussetzung für viele Studiengänge (Fremdsprachen, Germanistik, Geschichte, Pharmazie, Philosophie, …)
Auch in Fachrichtungen, die kein Latinum verlangen, prägt Latein die Wissenschaftssprache:
Im Lateinunterricht erlernte Fähigkeiten und wissenschaftliche Arbeitsmethoden sind wichtig für jeden Beruf und unverzichtbar: Genaues Hinsehen, logisches Denken, kombinieren, sorgfältiges Arbeiten, geistige Ordnung, Fähigkeit zur Analyse, usw.

Geschichtliche Zusammenhänge Verstehen
Die Welt von heute versteht nur, wer weiß, woraus sie hervorgegangen ist (Kein modernes Europa ohne das Imperium Romanum). Ohne die Leistungen der Griechen und Römer gäbe es die europäische Geistesgeschichte und Literatur in der heutigen Ausrichtung sicherlich nicht.

Offener Werden Für Fremdes
Das Erlebnis des Andersartigen stellt das bisher für selbstverständlich Gehaltene in Frage und erweitert unseren Horizont. Die Fähigkeit zu Dialog und Toleranz, interkultureller Kommunikation überhaupt, wird geschult. Das Gedankengut bedeutender Philosophen der antike ermöglicht jedem die Auseinandersetzung mit den Grundfragen des menschlichen Seins.

Weitere Vorteile der Lateinischen Sprache:
Man spricht, wie man schreibt!
Man spricht nie frei, schreibt keine Briefe oder Aufsätze in lateinischer Sprache!
Man übersetzt nicht ins Lateinische!
Man trainiert die deutsche Sprache, da man immer ins Deutsche übersetzt!
Das Lernen anderer Fremdsprachen wird unterstützt!
Durch täglichen Unterricht lernt man hauptsächlich in der Schule!

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