„Ein Rhythmus, der zwei Welten verbindet“ – so war der Trommelworkshop, den der bekannte ghanaische Percussionist und Masterdrummer Jacob Odametey an unserer Schule am 22. und 23. Januar durchgeführt hat, überschrieben. Afrika und Deutschland zusammenführen: Vielleicht geht das nirgends besser als durch die Musik!

Aber was heißt schon e i n Rhythmus? Was Jacob Odametey mit den 6 Lerngruppen, mit denen er an zwei Vormittagen gearbeitet hat, aus dem buchstäblichen Hut gezaubert hat, waren ganze Salven an Rhythmen, von einfach bis sehr kompliziert, sodass auch die Musiklehrer, die mit ihrer jeweiligen Klasse mittrommelten, ins Schwitzen kamen.
Das Spektrum reichte von einprägsamen Achtel- und Viertelrhythmen in „Schokolade schmeckt“ und „Bum, bum bum, da kommt der Elefant“ (Klasse 5) bis zu polyrhythmischen Figuren, die die Stufen 8, 9 und Q1 spielten. Bei manchen Stücken setzte Jacob Odametey auch afrikanische Gesänge ein, was für die Schüler beeindruckend und in der Koordination mit den Händen auf den Fellen eine besondere Herausforderung war.
Für alle Gruppen aber war das Wichtigste: Es hat einfach Spaß gemacht und so manche Schüler sah man nach dem Workshop mit Air-Drumming-Bewegungen durchs Schulhaus ziehen.
Zeitweise war auch die Musiklehrerin und Trommlerin Diana Drechsler (Erzähl- und Clowntheater Krefeld) mit an den Trommeln. Sie hatte den Kontakt zwischen Jacob Odametey und unserer Schule hergestellt. Ihr und Jacob hier noch einmal einen herzlichen Dank für die beiden tollen Trommeltage und – last, but not least – auch der Volksbank Niederrhein für die großzügige Spende, die diesen Workshop möglich machte. Deren Vorstandsvorsitzender Guido Lohmann und unser Schulleiter Arndt van Huet ließen es sich nicht nehmen, bei der Präsentation im gut besuchten Foyer des Hauptgebäudes ebenso Hand anzulegen. Auf allen Fellen hatten sie auf alle Fälle ihre helle Freude, wie man auf den Bildern sieht.