Schulprogramm

verabschiedet durch die

Schulkonferenz am 12. Juni 2018 

Inhaltsverzeichnis

  1. SCHULINTERNES KONZEPT
  1. PÄDAGOGISCHE GRUNDORIENTIERUNG
  • Allgemeines Rahmenkonzept
  • Konzept für die Erprobungsstufe
  • Konzept für die Mittelstufe
  • Konzept für die Oberstufe
  1. VEREINBARUNGEN FÜR DIE SCHULISCHEN ARBEITSFELDER
  • Unterricht und kontinuierliches Lernen
  • Fachbezogenes Lernen
    • Fächerübergreifendes/fächerverbindendes Lernen
    • Methodenlernen
    • Impulse über den Unterricht hinaus
    • Identifikation durch Atmosphäre
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Außerunterrichtliche Aktivitäten
    • Berufsorientierung
  • MITARBEIT DER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER
  1. ZUSAMMENARBEIT MIT ELTERN
  1. BERATUNGSKONZEPT
  • Notwendigkeit von Beratungsangeboten in der Schule
  • Grundkonzept und Ziel von Beratung am GFB
  • Beratungsangebote am GFB

    KONZEPT DER INDIVIDUELLEN FÖRDERUNG
  • Ansatz
    • Beratung und Diagnostik
  • Maßnahmen am GFB

    EVALUATION
  • MEDIENKONZEPT

     FORTBILDUNGSPLANUNGEN
  1.  FÖRDERVEREIN

SCHULINTERNES KONZEPT

Dieses Schulprogramm versteht sich als verbindlicher Beitrag zur schulischen Konsensbil-
dung und als pädagogische und organisatorische Absprache, darüber hinaus als Rahmen        für eigenes Bemühen und für aktualisierende Ergänzungen, die aus einem fortdauernden   Gesprächs- und Evaluationsprozess resultieren und einer fortlaufenden Qualitätssicherung dienen.

Insofern lassen das Schulprogramm – also die nachfolgend genannten gemeinsamen Ziele, Arbeitsfelder und konkreten Verabredungen – und die von der Schulaufsicht vorgegebenen Richtlinien auch Freiräume, die durch Beschlüsse der Schulkonferenz, in der wissenschaftlichen und pädagogischen Verantwortung der Kolleginnen und Kollegen, durch Fachkonferenzen, durch den Konsens der in den Lerngruppen liegenden Entscheidungen oder durch Verbindungen zur außerschulischen Öffentlichkeit ausgefüllt werden können und sollen.

Wir als Gymnasium in den Filder Benden Moers verstehen uns als eine weltoffene Schule,  

  • in der unsere Schülerinnen und Schüler eine umfassende Allgemeinbildung erwerben. Vor diesem Hintergrund fühlen wir uns nach dem Prinzip der individuellen Förderung verpflichtet, die individuellen Begabungen und unterschiedlichen Interessen unserer Schülerinnen und Schüler umfassend aufzunehmen und durch vielfältige und leistungsdifferenzierende unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote zu entwickeln und Kompetenzen zu fordern.
  • in der Stadt Moers wie auch in der Region verankerte Bildungs- und Erziehungsinstitution, die – in der gymnasialen Tradition und nach dem humanistischen Prinzip handelnd – die Schülerinnen und Schüler schrittweise an die Lern- und Leistungsprinzipien Selbstständigkeit und Eigenverantwortung heranführt. Dies geschieht altersgerecht, mit dem Blick für Individualisierung und differenzierend fördernde Koedukation
  • die einen Lebensraum für unsere Schülerinnen und Schüler entwickelt, in dem diese selbst, ihre Eltern und unsere Lehrerinnen und Lehrer – in Verbindung auch mit Ehemaligen – eine Schulgemeinschaft („Gemeinsam für Bildung“) bilden, die in
    eigener und gemeinsamer Verantwortung, in kollegialer Beratung und in
    gemeinschaftlichen Aktionen und Bestrebungen eine freundliche und rücksichtsvolle Lernatmosphäre fördert, zur Persönlichkeitsbildung beiträgt und auftretende Konflikte zu lösen sich bemüht
  • für die es von zentraler Bedeutung ist, dass anspruchsvolle Bildung nur in der Zusam-
    menarbeit, der Öffnung und dem Einbezug mit unseren außerschulischen Partnerinnen und Partnern gelingen kann. Wir legen daher großen Wert auf die Zusammenarbeit mit unserem Förderverein, mit den Vereinen und den verschiedenen kulturellen Einrichtungen der Stadt Moers, mit dem Theater der Stadt Moers, mit der Musikschule der Stadt Moers, mit lokalen und regionalen Unternehmen, weiteren Organisationen und Institutionen sowie Hochschulen und Universitäten der Region.
  • in der Grundwerte und –haltungen sowie Ordnungsprinzipien vertreten und erfahren werden, die zu sozialer Kompetenz und zu eigenen Wertentscheidungen befähigen. Wir orientieren uns dabei an den humanitären Erziehungsgrundsätzen der Verfassung sowie an den Prinzipien der Toleranz und der Achtung der Menschenwürde.
  • PÄDAGOGISCHE GRUNDORIENTIERUNG
  • Allgemeines Rahmenkonzept

An unserem Gymnasium sind Lernen und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung die Eckpunkte gymnasialer Bildung, die auch die Grundlagen für Studium und Beruf legen.

Als ebenso wichtig erachten wir die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Dazu gehört, dass sie Standpunkte, Haltungen und Werte erfahren, reflektieren und internalisieren. Anliegen der schulischen Erziehung ist es nicht allein, Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten, sondern jeder Einzelne soll dazu befähigt werden, sich als Individuum wahrzunehmen, seine Stärken und Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen und sich in der Gemeinschaft zu entfalten. Toleranz, Respekt, soziale Verantwortung und Gleichberechtigungsind dafür notwendige Grundwerte.

Um diese Ziele erreichen zu können, sollen die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule durch persönliche Zuwendung und menschliche Nähe, durch Aufzeigen von Grenzen und Einhaltung von Regeln die Achtung der Würde des Einzelnen erfahren und lernen, diese dem Anderen zuzugestehen. In vertrauensvoller Atmosphäre sollen sie Wissen erwerben, ihre intellektuellen, kreativen, musischen und sportlichen Fähigkeiten ausbilden und sich so zu ganzheitlich gebildeten mündigen Persönlichkeiten entwickeln. Notwendig für diesen Prozess ist eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit der Schule mit den Eltern.

Diesen allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule setzen wir in gemeinsamer Arbeit mit unseren Lehrerinnen und Lehrern, den Eltern sowie unseren Schülerinnen und Schülern in ein schulinternes pädagogisches Konzept um. Seinem Prozesscharakter entsprechend wird dieses ständig überprüft und veränderten Anforderungen angepasst. Es findet seinen Ausdruck in verschiedenen Teilkonzepten und deren Konkretisierungen, die den Schulalltag prägen, regulieren und begleiten.

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2.2. Konzept für die Erprobungsstufe

1. Ansatz

Die Erprobungsstufe umfasst die Jahrgangsstufen 5 und 6 und ist Teil der Sekundarstufe I an weiterführenden Schulen. Sie dient zur Erprobung, zur Beobachtung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit dem Ziel, am Ende der Jahrgangsstufe 6 eine sichere Entscheidungsgrundlage für die weitere Schullaufbahn zu schaffen. Damit kommt ihr eine besondere pädagogische Bedeutung zu.

Aufbauend auf den geltenden Richtlinien für das Gymnasium steht in unserem Konzept für die Erprobungsstufe die Schnittstelle zwischen Grundschule und Gymnasium im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Hierbei streben wir vor dem Hintergrund der Leitidee der individuellen Förderung auf der einen Seite an, die Schülerinnen und Schüler in einem gleitenden Übergang sowohl an die inhaltlich-fachlichen Anforderungen und Methoden als auch an die organisatorischen Rahmenbedingungen des Gymnasiums heranzuführen. Auf der anderen Seite möchten wir den unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler über die unterrichtlichen Rahmenbedingungen hinaus durch zahlreiche Förder- und Fordermaßnahmen, Profile und verschiedene weitere unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote gerecht werden.

Insbesondere ist die Entwicklung sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und die Herausbildung einer das Lernen und Lehren förderlichen Klassengemeinschaft von besonderer Bedeutung.

Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf die Zusammenarbeit und auf eine offene und intensive Kommunikation mit den Eltern und den umliegenden Grundschulen.

Zur Verwirklichung unseres Konzeptes für die Erprobungsstufe realisieren wir folgende Maßnahmen und Angebote:

2. Information vor dem Übergang

Im Übergang von der Grundschule zur Erprobungsstufe steht hierbei das Ziel im Mittelpunkt, die Schülerinnen und Schüler während des Entscheidungsprozesses über den Schulwechsel möglichst umfassend über unsere Arbeit und unser Schulleben zu informieren, ihnen konkrete und wirklichkeitsnahe Einblicke in unser Gymnasium zu bieten und ihnen individuelle und allgemeine Entwicklungsmöglichkeiten an unserer Schule aufzuzeigen.

a. Kennenlernvormittage für die vierten Schuljahre der zuführenden Grundschulen

Ziel des Kennenlernvormittags ist es, dass Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen durch die Präsentation handlungsorientierten und methodisch vielfältigen Unterrichts in den Naturwissenschaften unsere gymnasiale Arbeitsweise, unsere Lehrerinnen und Lehrer sowie unsere Schule im Allgemeinen kennenlernen und erste Erfahrungen mit uns sammeln können.

b. Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür dient dazu, über eine umfassende Darstellung unserer Arbeit in der Erprobungsstufe hinaus, den Schülerinnen und Schülern und den Eltern unser Schulleben in allen Facetten möglichst lebendig und vielfältig vorzustellen. Im Mittelpunkt steht hierbei der offene Unterricht in verschiedenen Fächern, an dem die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und ihre Eltern aktiv teilnehmen und die Vielfalt unserer Schule präsentieren (z. B. in den modernen Fremdsprachen Englisch, Spanisch, Französisch und Japanisch).

Darüber hinaus werden ihnen Einblicke in unsere Möglichkeiten individueller Förderung in der Erprobungsstufe gegeben (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).

3. Prinzipien des gleitenden Übergangs und gelingende Integration

Im Übergang von der Grundschule in die Erprobungsstufe werden unsere Bemühungen einer gleitenden Integration über konkrete Maßnahmen und Programme hinaus (siehe unten) durch folgende Grundsätze des Erprobungsstufenunterrichts gestützt:

a. Klasseneinteilung mit Berücksichtigung individueller Wünsche, Klassenlehrerprinzip (Teamprinzip) sowie Klassenteambildung und generelle Reduktion der Anzahl der Fachlehrerinnen und Fachlehrer

b. Doppelstundenprinzip zur Reduktion der Anzahl unterrichtender Lehrerinnen und Lehrer an einem Schultag

c. Kontrolle und Reduktion der Hausaufgabenbelastungen durch Klassenlehrerinnen und -lehrer und Fachlehrerinnen und -lehrer

d. Fortschreibung der methodischen und didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten aus der Grundschule

4. Maßnahmen und Programme in der Jahrgangsstufe 5 und 6

a. Kennenlernvormittag am Ende des letzten Grundschuljahres
Die neuen Schülerinnen und Schüler werden vor den Sommerferien zu einem ersten
Kennenlernvormittag mit den zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, zukünftigen Mitschülerinnen und Mitschülern eingeladen. Der Vormittag wird vom Förderverein mitorganisiert und mündet in einem geselligen Fest am Mittag.

b. Erste Schulwoche

Für die Schülerinnen und Schüler der neuen Klassen 5 beginnt der erste Schultag gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Freundinnen und Freunden und Bekannten zunächst mit einem eigenen ökumenischen Einführungsgottesdienst sowie einer feierlichen Begrüßungsveranstaltung am Vormittag. Gestaltet werden diese von Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufenklassen z. B. mit Theater-, Musik- und Tanzvorführungen.

Am ersten Unterrichtstag werden die Schülerinnen und Schüler von der neuen Klassenlehrerin bzw. vom neuen Klassenlehrer unterrichtet, um ein intensives Kennenlernen auch der neuen Schulumgebung zu ermöglichen. Damit soll der Anfang für die Bildung harmonischer Klassengemeinschaften gesetzt werden, die durch soziales Lernen und durch Kompetenztrainings (siehe unten) vertieft werden soll. Darüber hinaus dienen die ersten beiden Schultage in der ersten Woche zur Erkundung der Schule selbst und des Umfeldes unserer Schule, um unseren Schülerinnen und Schüler einen ersten intensiveren Eindruck zu vermitteln und mit unserer Schule vertraut zu machen.

c. Klassenpatenschaft 5
Um unseren Kleinsten den Einstieg in die Schulgemeinschaft zu erleichtern und die Herausforderungen an der neuen Schule zu meistern, erhält jede fünfte Klasse Paten aus älteren Jahrgangsstufen. Miteinander lernen und füreinander da sein stehen im Zentrum dieser kooperativen Lernform. Gemeinsam mit den Paten und unter Aufsicht eines Klassenlehrers arbeitet das Patenteam ganz individuell und spielerisch mit der Klasse.

 

d. Methodenlernen

Im Erlernen methodischer Kompetenzen sehen wir einen wesentlichen Beitrag, die
Selbstständigkeit unserer Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. Denn sie sollen befähigt werden, ein im Unterricht angestoßenes Lernen ohne Anleitung durch Lehrerinnen und Lehrer weiter zu führen. Wichtiger Bestandteil des Kompetenztrainings ist für uns der Bereich der Lernorganisation mit seinen praktischen Hilfen zu Arbeitsplatzgestaltung, Organisation und Erledigung von Hausaufgaben, Vorbereitung von Klassenarbeiten und sinnvoller Zeitplanung (vgl. Kapitel 3 „Methodenlernen“).

e. „GFB“-Starterpack

Die Schülerinnen und Schüler unserer Projektkurse „Business English“ organisieren jedes Jahr für die neuen Schülerinnen und Schüler unserer 5. Jahrgangsstufe unser „GFB-Startpack“, mit dem unsere Schülerinnen und Schüler ein mit allen Fachlehrerinnen und
-lehrern abgestimmtes Paket mit den notwendigen Heften, Schnellheftern, dem GFB-Logo etc. für den Start an unserer Schule erwerben können und als Identifikationsangebote und Arbeitserleichterungen diesen.

f. Unser „Soziales Lernen“ im Rahmen des Politikunterrichts und Lions Quest
Beim Aufbau harmonischer Klassengemeinschaften und der Entwicklung der sozialen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler kommt dem sozialen Lernen eine besondere Bedeutung zu, da jede neue Klassengemeinschaft eine Gruppenentwicklungsphase durchlebt, die nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten abläuft. Wird eine Klasse unter der Zielsetzung sozialen Lernens gefördert, so werden am Ende die soziale Kompetenz, Selbstständigkeit und schulisches Lernen und Leisten gestärkt. Deshalb fördern die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer den Entwicklungsprozess in der Klasse je nach Entwicklungsstand mit praktischen Übungen aus dem Bereich des „Sozialen Lernens“ im Rahmen des Politikunterrichts in der Jahrgangsstufe fünf und sechs, um so leichter wird es zu einem verständnisvollen und vertrauten Umgang innerhalb und mit der Gruppe kommen und zur Entwicklung sozialer Kompetenzen wie z. B. mit dem Umgang mit Konflikten.


Durch das „Soziale Lernen“, orientiert am Lions-Quest-Programm und

ergänzt durch zahlreiche weitere Materialien, sollen die Grundlagen für eine funktionierende Klassengemeinschaft und damit für gelingende Lernprozesse in allen Fächern gelegt werden. Es bildet damit das Fundament einer erfolgreichen Schullaufbahn der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.


g. integrierte Ergänzungsstunde

Um unseren Kleinsten den Einstieg in die Schule zu erleichtern und die unterschiedlichen Voraussetzungen vor allem in den drei Hauptfächern anzugleichen, gibt es eine fest in den Stundenplan integrierte Ergänzungsstunde in der Jahrgangsstufe 5. Diese beginnt mit einer Rechtschreibdiagnose, auf deren Basis die Schüler/innen dann mit individuellem Übungsmaterial selbstständig an ihrer Rechtschreibkompetenz arbeiten. Im zweiten Halbjahr erhalten die Schüler/innen eine online gestützte Förderung in dem Fach Englisch. In Zusammenarbeit mit der Uni Duisburg findet zudem ein Diagnosetest im Fach Mathematik in den Jahrgangsstufen 5 und 6 statt, auf dessen Grundlage im Anschluss individuelles Fördermaterial zusammengestellt wird.

h. Gemeinsame außerunterrichtliche Aktivitäten

Die Integration innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft und der Aufbau eines harmonischen Miteinanders sollen durch vielfältige außerunterrichtliche Aktivitäten unterstützt und gefördert werden. Fester Bestandteil dieser Maßnahme ist das „5er-Grillen“, das für unsere Schülerinnen und Schüler und deren Eltern vom Förderverein organisiert  und an einem Freitagnachmittag in den ersten Schulwochen durchgeführt wird. Hierbei treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der neuen fünften Klassen mit den Schülerinnen und Schülern sowie mit ihren Eltern, um das erste Kennenlernen in harmonischer Runde zu vertiefen. Weiterhin organisiert der Förderverein dabei gemeinsam mit der Stadt Moers ein großes Spiel- und Sportfest auf unserem Schulhof und in unseren Turnhallen.


i. Übermittags-/Nachmittagsbetreuung

Die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe können an der Mittags- und Nachmittagsbetreuung unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem SCI teilnehmen und in diesem Rahmen die angebotenen Kurse in den Bereichen Sport, Kunst und Musik belegen (vgl. auch Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).

j. Klassenfahrten

Grundlage für unser Wanderfahrtenkonzept für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ist der Bezug zum Unterricht und zu unseren gemeinsamen Grundwerten wie Toleranz, Respekt, Gemeinschaft und Gleichberechtigung. Neben diesen Grundwerten tritt als fachübergreifender, sozial und ökologisch relevanter Unterrichtsinhalt die Umwelterziehung als vorrangiges Bildungs- und Erziehungsziel. Unter diesen Prämissen wird eine fünftägige Klassenfahrt in Klasse 5 nach Wangerooge geplant und durchgeführt.

k. Zusammenarbeit Eltern und Schule

Als Schule legen wir sehr großen Wert auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. Bereits in der Phase der Entscheidungsfindung unterstützen wir die gemeinsamen Überlegungen von Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern durch den Kennenlernvormittag und den Tag der offenen Tür.

Die Eltern erhalten vor allem am Tag der offenen Tür durch die Schulleitung des GFB sowie durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer Informationen und Hinweise über die inhaltlichen und methodischen Anforderungen an unserer Schule.

Während des Schuljahres haben die Eltern die Möglichkeit, vielfältig Kontakt mit der Schulleitung, den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und den Fachlehrerinnen und Fachlehrern aufzunehmen. Auf den Klassenpflegschaftssitzungen werden sie über Unterrichtsinhalte und Aktivitäten der Klasse informiert. Darüber hinaus werden Erziehungsziele diskutiert. Bei den wöchentlichen Sprechstunden der Fachlehrerinnen und Fachlehrern und an Elternsprechtagen erhalten sie individuelle Hinweise auf das Lernverhalten ihrer Kinder.

Wir unterstützen informelle Treffen bei Elternstammtischen, die mit oder ohne Klassenlehrer bzw. -lehrerinnen, Fachlehrerinnen und -lehrern stattfinden. Bei individuellen Erziehungs- oder Leistungsproblemen stehen die Lehrerinnen und Lehrer nach Absprache zu Beratungsgesprächen zur Verfügung und stellen – falls notwendig – Kontakte zu innerschulischer Hilfe und außerschulischen Beratungsstellen her (vgl. Kapitel 5 „Beratungskonzept“ und Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).


Rechtzeitig vor Abschluss der Klasse 5 bietet die Schule eine Informationsveranstaltung für Eltern und Schülerinnen und Schüler zur Wahl der zweiten Fremdsprache ab Klasse 6 an. Ein Probeunterricht in Latein und Französisch ergänzt unsere Information. Bei individuellen Rückfragen werden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer den Eltern Beratung durch Fachlehrerinnen oder Fachlehrer der Fremdsprachen vermitteln.

In den Klassen 5 und 6 halten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer in besonderem Maße mit den Eltern regelmäßigen Kontakt und informieren – sofern erforderlich – die Eltern unmittelbar über die Ergebnisse der Erprobungsstufen-Konferenzen. Dies geschieht insbesondere bei Lerndefiziten und Verhaltensauffälligkeiten. Auf diese Weise erkennen Eltern frühzeitig, ob ihr Kind für die gewählte Schulform geeignet ist.

l. Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Die Kooperation mit den Grundschulen findet auf verschiedenen Ebenen statt. Zum einen besuchen die Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer den Unterricht unserer Schule in den Klassen 5 und 6, zum anderen besuchen die Kolleginnen und Kollegen des GFB den Unterricht der Grundschulen im Einzugsbereich.

Darüber hinaus werden die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen zu den regelmäßig stattfindenden Erprobungsstufenkonferenzen und zu pädagogischen Konferenzen eingeladen, um durch eine möglichst enge Zusammenarbeit Übergangsprobleme an der Schnittstelle Grundschule/Erprobungsstufe zu bearbeiten bzw. diese zu vermeiden.

Nicht zuletzt intensivieren wir den Kontakt mit den Grundschulen und den weiterführenden Schulen der Stadt Moers durch regelmäßige Arbeitstreffen, in den Themen des Übergangs von der Grundschule auf das Gymnasium reflektiert und bearbeitet werden.

m. Individuelle Förderung

Im Zentrum unserer Arbeit in der Erprobungsstufe stehen die Entwicklung und die Förderung der individuellen Begabungen und Talente und der dementsprechenden unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler.

  • In den Jahrgangsstufen sechs und sieben bieten wir im Rahmen der Ergänzungsstunden Profilschwerpunkte an, in denen die Schülerinnen und Schüler ein Profilfach auswählen und in diesem Fach zwei Stunden in der Woche unterrichtet werden. In den Profilfächern möchten wir insbesondere auf die individuellen Interessen und Begabungen eingehen, indem in insgesamt sechs Profilfächern (Informatik/Robotik, Musik, Glück, Naturwissenschaften, Sport, Theater) besonders handlungsorientierter und schülernaher Unterricht im Mittelpunkt steht und nach Möglichkeit auch externe Partner miteinbezogen werden. Nach Möglichkeit soll in den Profilfächern zum Schuljahresende immer ein Produkt aus dem Unterricht der Schulöffentlichkeit und unseren Partnern präsentiert werden (vgl. auch Entwicklungsziele und Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).
  • Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungspotentialen bietet unsere Schule vielfältige Möglichkeiten der Entwicklung durch Akzelerationsmöglichkeiten und Enrichment-Angebote. Die Beratung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern sowie die Koordination und inhaltliche Ausgestaltung übernimmt hierbei eine fortgebildete Lehrerin.

  • Des Weiteren bieten wir ab der Jahrgangsstufe 6 leistungsstarken und besonders engagierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an unserem Erweiterungsmodell („Filder-Uni“) an, in dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einer betreuenden Fachlehrerin oder einem betreuenden Fachlehrer und einer betreuenden Lehrerin oder einem betreuenden Lehrer über ein Schuljahr hinweg sich ein eigenständiges Projektthema auswählen, dieses wissenschaftspropädeutisch erarbeiten und zum Ende des Schuljahres dieses Produkt sowohl den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I als auch an einem Abend der Schulöffentlichkeit sowie den Eltern präsentieren.

  • Über diese folgenden Enrichment-Angebote hinaus bieten wir in Zusammenarbeit mit unseren außerschulischen Partnern Angebote im Bereich der Arbeitsgemeinschaften an.

    – „Sportprojekt“: Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnern (TC BW Moers, MSC Moers, Moerser TV, Fechtclub Moers, GSC Moers und dem Gesundheitszentrum BeckerPLUS) den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 ein vielfältiges und qualitativ anspruchsvolles Angebot unterbreiten, in dem sechs verschiedene Sportarten im Blockunterricht angeboten werden. So erlernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Arbeitsgemeinschaft die Grundlagen der Sportarten Tennis, Leichtathletik, Volleyball, Hockey, Fechten und Eislaufen/Eishockey innerhalb eines Schuljahres. Das Training wird von fachlich hoch qualifizierten Trainerinnen und Trainer der Kooperationsvereine durchgeführt und von der Schule begleitet.

 Mit diesem Projekt werden zum einen Sportlerinnen und Sportler gefördert, die bereits sportliche Erfahrungen in ihren Stammsportarten gesammelt haben und durch                   die vielfältigen Bewegungsaufgaben in den einzelnen Sportarten ihre konditionellen           und vor allem koordinativen Fähigkeiten entwickeln sollen. Das Angebot für diese  Gruppe ist vor allem als unterstützende und begleitende Schulung zentraler   sportmotorischer Fähigkeiten gedacht.

                       
Darüber hinaus erhalten aber auch zum anderen alle Schülerinnen und Schüler intensivere Einblicke in Sportarten, die in der Schule zumeist nicht unterrichtet werden. Daher kann das Sportprojekt Grundlage für die Aufnahme einer sportlichen  Tätigkeit in diesem Bereich sein. Das Gesundheitszentrum BeckerPLUS unterstützt   die Angebote insbesondere dabei, die koordinative und konditionelle Ausbildung zu                   unterstützen.

  • Im FörderImproTheater bieten wir eine besondere Förderstunde für zurückhaltende Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 an. Diese können sich in einem geschützten Raum in vielen verschiedenen Rollen selber ausprobieren ohne Texte zu lernen oder etwas aufführen zu müssen. Wir trainieren hier Stimme, Körpersprache, Schlagfertigkeit, Kreativität, Selbstbewusstsein und vermeintlich peinlichen Situationen im (Schul-)Alltag besser zu begegnen. Diese Fördermaßnahme begleitet die Schülerinnen und Schüler durch das ganze Schuljahr. Den Abschluss bildet seit in der Regel die freiwillige Teilnahme an der Aktion „Move Moers“, ein Angebot des Schlosstheaters Moers, bei dem sich die ImproKids gemeinsam mit den Schauspielern in die Moerser Öffentlichkeit wagen auswählen (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).

  • „Musikprojekt“: Im musikalischen Bereich steht unseren Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit unserem Partner – die Musikschule „Institut für Popularmusik“ – die Möglichkeit offen, in unserem Musikprojekt verschiedene Instrumente zu erlernen und/oder ihr Können zu vertiefen.

  • Für Schülerinnen und Schüler mit temporären Leistungs- und Lernschwächen bieten wir verschiedene Fördermaßnahmen an. Die Hausaufgabenbetreuung hilft Schülerinnen und Schülern mit Schwächen im Lern- -und Arbeitsverhalten. Im Bereich der Übermittags-/Nachmittagsbetreuung können die Schülerinnen und Schüler auf Förderangebote in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Latein und Französisch zurückgreifen. Nicht zuletzt bieten wir Förderkurse in den Fächern Englisch und Deutsch an, um Übergangsprobleme in den beiden Sprachen aufzufangen. Schwerpunkte der Förderung liegen im Bereich Grammatik und Wortschatz. Da diese Lerngruppen in der Regel klein sind, werden die Schülerinnen und Schüler individuell betreut, so dass auch Unterrichtsinhalte auf Wunsch wiederholt werden können.

n. Schulbibliothek

Gemeinsam mit den Eltern organisieren unsere Kolleginnen und Kollegen seit drei Jahren eine Schulbibliothek/-bücherei, in der wir auch eine Leseförderung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 realisieren.

m. Zusammenarbeit mit der Bibliothek Moers
Im Rahmen unseres Kooperationsvertrages mit der Bibliothek Moers arbeiten wir mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bibliothek zusammen, um die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch, aber auch im Hinblick auf Inhalte der Medienerziehung zu erweitern. Hierbei realisieren wir Projekte wie Führungen, FanFiction-Projekte, Schreibwerkstätten etc..

n. Vorlesewettbewerb

Zur Stärkung der Lesekompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler führen wir in der Erprobungsstufe einen schuleigenen Vorlesewettbewerb durch.

o. Wettbewerbe
Informatik-Wettbewerb
: Im Rahmen des Informatikunterrichts erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit am Informatik-Schülerwettbewerb „Biber“ mitzumachen.

Mathematik-Wettbewerb: Vor allem in der Mathematik AG und z. T. auch im Mathematik-Unterricht bereiten wir Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben und Anforderungen des Mathematik-Wettbewerbes „Känguru“ vor.

Englisch-Wettbewerb: Wir führen jährlich an unsere Schule den Englisch-Wettbewerb „Big Challenge“ durch.

Schulmannschaften: Wir nehmen grundsätzlich an den Schulsportwettbewerben in allen in der Stadt Moers bzw. überhaupt angebotenen Wettbewerben teil.

Energiesparwettbewerb: Im Rahmen des Energiesparwettbewerbes versuchen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren naturwissenschaftlichen Lehrerinnen und Lehrern Energieeinsparpotentiale an der Schule zu identifizieren und diese Potentiale zu nutzen.

6. Entwicklungsziele

a. Erweiterung des fachlichen Kennenlernvormittages für die vierten Schuljahre der Grundschulen

Wir streben an, den Kennenlernvormittag für die umliegenden Grundschulen durch die Präsentation handlungsorientierten und methodisch vielfältigen Unterrichts in weiteren Fächern wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Kunst und Sport zu erweitern und damit einen umfassenderen Einblick in unsere gymnasialen Arbeitsweisen, in die Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer sowie in unsere Schule im Allgemeinen bieten zu können.

b. individuelle Förderung im Bereich der Erprobungsstufe

Über die Maßnahmen im Rahmen der individuellen Förderung hinaus streben wir im Rahmen unserer Erprobungsstufenarbeit in den nächsten Jahren auf die Entwicklung und Einführung weiterer besonderer Angebote (vgl. Musik- und Sportprojekt) in den Bereichen Naturwissenschaften, Theater/Literatur und Kunst an. Ziel ist es hierbei, die individuellen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern aufzugreifen und diesen einen institutionalisierten Raum zur Entwicklung zu geben.

b. Einführung und Vertiefung des Faches Informatik

Mit der Teilnahme am Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einführung des Faches Informatik ab der Klasse fünf sollen die informationstechnologischen und Medienkenntnisse und -fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler aufgegriffen und vertieft werden. Mit der Teilnahme an diesem Projekt erhoffen wir uns zudem eine stringente Einführung und Durchsetzung unseres Medienkonzeptes (vgl. Kapitel 10 „Medienkonzept“)

2. Lerntypenanalyse als Diagnose- und Förderinstrument

Des Weiteren werden wir den Lernprozess unserer Schülerinnen und Schüler durch eine Weiterentwicklung der Lerntypenanalyse unterstützen, die als Diagnose- und Förderinstrument die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ermittelt und konkrete Hilfestellungen zur Steigerung der Lerneffektivität und individuellen Lernmethodik zu geben vermag. 

2.3 Konzept für die Mittelstufe    

1. Ansatz

Die besondere Bedeutung der Mittelstufe ergibt sich zum einen aus den psychophysischen Entwicklungserfordernissen der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9. Zum anderen wird das Fächerangebot ausdifferenziert und die Methodenvielfalt in Richtung zunehmender Selbstständigkeit und Wissenschaftspropädeutik ausgeweitet, um die Schülerinnen und Schüler schrittweise auf die methodischen und inhaltlichen Bedingungen der Oberstufe vorzubereiten.

Vornehmliches Augenmerk richten wir in der Mittelstufe im Bereich der individuellen Förderung auf die phasenweisen Leistungs- und Lernschwächen und entwicklungsbedingte Schwierigkeiten und persönliche Krisen unserer Schülerinnen und Schüler durch unser Beratungskonzept, durch das Versetzungsgefährdungen frühzeitig erkannt und eine Wiederholung einer Jahrgangsstufe durch die Zusammenarbeit von Beratungslehrerinnen und -lehrern, Klassenlehrerinnen und -lehrern, Fachlehrerinnen und -lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern vermieden werden soll (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung“). Nicht zuletzt möchten wir ebenso auch den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern vielfältige Angebote machen, mit denen wir diese fordern und ihre Leistungsfähigkeiten entwickeln können.

2. Bereiche

a. Wahlpflichtbereich II

Über die Einführung von Chemie als weitere Naturwissenschaft hinaus wählen die Schülerinnen und Schüler ab dem achten Schuljahr im Wahlpflichtbereich II einen Schwerpunkt nach Interessen und Neigungen aus den verschiedenen Aufgabenfeldern des Fächerkanons. Mit dieser Entscheidung für einen ersten individuellen Schwerpunkt werden sie sowohl auf die entsprechende Profilbildung in der Oberstufe als auch auf die langfristige Studien- und Berufswahlentscheidung vorbereitet.

Hierbei bieten wir neben Spanisch, Latein und Französisch als dritter Fremdsprache Fächer an, die unsere Schwerpunktsetzungen im Bereich der individuellen Förderung aufgreifen und den Schülerinnen und Schülern sowohl Einblicke in die Studien- und Berufswelt ermöglichen als auch Begegnungen mit der außerschulischen Wirklichkeit realisieren. Das Fach Informatik führt in die Anforderungen und Bedingungen des Faches ein, das auch in der Oberstufe als zweite Naturwissenschaft sowohl im Grundkurs- als auch im Leistungskursbereich belegt werden kann. Des Weiteren bieten wir Naturwissenschaften an, das die technisch-physikalischen Interessen der Schülerinnen und Schüler aufgreift. Im Fach „MedienInside“ werden sowohl die technischen Grundlagen als auch die redaktionellen Vorgehensweisen und Methoden zur Erstellung unserer Online-Schülerzeitung „INSIDER“ vermittelt mit dem Ziel, Einblicke in journalistische Arbeit zu vermitteln. Ebenso möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern eine Vertiefung ihrer musikalischen Fähigkeiten im Fach „Musik“ bieten.

Zur Wahlvorbereitung werden den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Schwerpunkte im Rahmen einer Informationsveranstaltung durch die Fachlehrerinnen und -lehrer vorgestellt (vgl. Kapitel 4 „Zusammenarbeit mit den Eltern“).

b. Lernstandards

In der Jahrgangsstufe 8 werden in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch die Zentralen Lernstandserhebungen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern, alle Gremien der Schule und die Schulaufsicht werden über die Ergebnisse dieser Lernstandserhebungen informiert, die nicht nur über das individuelle Abschneiden der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers Aussagen machen, sondern auch über den Stand der einzelnen Klassen im Vergleich mit den Parallelklassen und im Vergleich unserer Jahrgangstufe mit den Schulen des vergleichbaren Schulformtyps in ganz Nordrhein-Westfalen.

c. Entwicklung methodischer Kompetenzen
Neben den fachbezogenen Kompetenzen steht auch weiterhin die Förderung der methodenbezogenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Programm der Mittelstufe. Aufbauend auf dem Repertoire an Fähigkeiten und Fertigkeiten aus der Erprobungsstufe entwickeln wir die Kompetenzen durch Methodenmodule und Schwerpunktsetzungen (vgl. Medienkonzept) in allen drei Jahrgangsstufen weiter.

d. Klassenfahrten/Exkursionen

In der Mittelstufe führen wir in der Jahrgangsstufe 7 eine Klassenfahrt nach Hinsbeck durch, auf der die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler weiter entwickelt werden sowie eine Drogenprophylaxe stattfindet.

In dieser Jahrgangsstufe bieten wir zudem eine freiwillige zweitägige Londonfahrt an, in der die Schülerinnen und Schüler die britische Hauptstadt erkunden können. Im Schuljahr 2018/2019 werden wir erstmalig die Fahrt nach London durch eine insgesamt viertägige Fahrt in den Südosten Englands erweitern, während der die Schülerinnen und Schüler bei Gastfamilien untergebracht werden, englisches Familienleben erleben können und zudem einen ganztägigen London-Aufenthalt haben werden.

In der Jahrgangsstufe 8 können die Schülerinnen und Schüler an unserem Austausch mit unserer Partnerschule in Ede (Niederlande) teilnehmen, drei Tage in einer niederländischen Gastfamilie leben, die Stadt Ede erkunden sowie das niederländischen Schulleben an der Partnerschule kennenlernen. Im Rahmen dieses Austausches laden unsere Schülerinnen und Schüler ihre Partnerschülerinnen und -schüler abschließend zu uns an die Schule ein. Die niederländischen Gäste verbringen dann drei Tage bei ihren Gastschülerinnen und -schüler, lernen Moers und die nähere Umgebung und unsere Schule kennen.

Zudem nehmen wir in Kooperation mit doxs!, dem Arras-Filmfestival und dem Goethe-Filmfestival am Arras-Filmfestival teil, in dem unsere Schülerinnen und Schüler in Arras eine Woche lang als Jury-Mitglieder die Teilnehmerfilme begutachten, intensiv und authentisch in die Filmanalyse und in die französische Sprache und in das französische Leben eintauchen.

e. Berufs- und Studienwahlvorbereitung

Ziel unserer Berufs- und Studienwahlvorbereitung in der Mittelstufe ist zum einen Schülerinnen und Schüler für das Thema Berufs- und Studienwahl zu sensibilisieren, grundlegend über Strukturen und Entwicklungen auf diesem Feld zu informieren und eine erste Auseinandersetzung und Reflexion mit den eigenen Stärken und Schwächen zu initiieren. Zum anderen dienen die Informationen auch der Vorbereitung einer perspektivisch sinnvollen Entscheidung bei den Fächerwahlen und Schwerpunktsetzungen in der Oberstufe.


Unsere Schule beteiligt sich daher seit dem Schuljahr 2013/14 am Landesvorhaben
„KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“. In diesem Zusammenhang soll die Berufs- und Studienorientierung für alle Jugendlichen ab der 8. Klasse bis zum Verlassen der Schule systematisiert werden. Keine Schülerin und kein Schüler soll die Schule ohne eine konkrete Anschlussperspektive verlassen.

 Im Rahmen dieses Konzeptes bieten wir in der Mittelstufe folgende Elemente an.

Die Suche nach den eigenen Stärken und berufsbezogenen Interessen beginnt in der Jahrgangsstufe 8 mit der „Potenzialanalyse“. Diese Analyse wird von einem externen
Träger in Moers durchgeführt, dem Bildungs- und Personalentwicklungsunternehmen IMBSE GmbH (kurz für Institut für Modelle beruflicher und sozialer Entwicklung). Dabei bewerten verschiedene Beobachter die Bewältigung unterschiedlicher Problemstellungen, in denen unterschiedliche Fähigkeiten gefordert sind. Wenige Tage später bekommen die Schüler in einem individuellen Auswertungsgespräch, entweder mit oder ohne Elternbegleitung, das Zertifikat der Potenzialanalyse ausgehändigt. Im Zertifikat sind die drei persönlichen Stärken aufgeführt, der stärkste Kompetenzbereich erklärt und die drei stärksten Übungen und Orientierungen im Interessenstest beschrieben.
           
Basierend auf den Ergebnissen aus der Potenzialanalyse können sich die Schüler in den Jahrgangsstufen 8 und 9 dann in mehreren Berufsfeldern erproben. Hierzu sind jeweils eintägige Berufsfelderkundungstage in Betrieben vorgesehen. Diese Erkundungen sollen auch dazu dienen, bewusst ein anschließendes Schülerbetriebspraktikum für die Q1 auswählen zu können. Der Prozess der Bewusstmachung eigener Stärken und Interessen       und dazu passender Berufsfelder und Berufe wird im Politik-Unterricht begleitet, auch mit Hilfe des durch KAoA bereitgestellten Portfolio-Instruments „Berufswahlpass“, das jeder Schüler kostenlos erhält.

Des Weiteren führen wir für die Jahrgangsstufe 9 einen Besuch der Praktikums- und Ausbildungsmesse „connect me“ an der Hochschule Rhein-Waal, Standort Kamp-Lintfort durch. Dort wird die Auseinandersetzung mit regionalen Partnern bei der Suche nach einem geeigneten Beruf ermöglicht.
Nicht zuletzt werden Themen und Strukturen der Berufs- und Studienwahl bzw. -welt im Unterricht thematisiert (z. B. Deutsch, Politik und in den Fächern des Wahlpflichtbereichs II).

f. Auslandsaufenthalte und Persönlichkeitsentwicklung

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung auch im Rahmen der verschiedenen Austauschprogramme. Wir begleiten in der Jahrgangsstufe 9 die individuellen Bemühungen unserer Schülerinnen und Schüler, während der Jahrgangsstufe EpH einen Austausch in ein Land ihrer Wahl zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Hierbei erweitern sie durch den Kontakt mit fremden Kulturen ihren Erfahrens- und Wissenshorizont und entwickeln dadurch ihre Persönlichkeit weiter. Ebenso unterstützen wir – z. B. im Rahmen unseres Schulaustausches mit unseren Partnerschulen – auch die Aufnahme von Austauschschülerinnen und -schülern aus anderen Ländern und Kulturen.

Informationsabend „Austausch“

Um den Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die verschiedenen Programme und Möglichkeiten des Schülerinnen- und Schüler-Austausches zu geben, veranstalten wir einen Abend, an dem unserer Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler, Institutionen und Unternehmen über die Möglichkeiten, Erfahrungen und Begebenheiten von Auslandsaufenthalten und Schüleraustausche informieren. Hierbei beziehen wir sowohl die Möglichkeiten eines Austausches bzw. Auslandsaufenthaltes sowohl in der Oberstufe als auch nach dem Abitur bzw. während des Studiums bzw. nach dem Studium.

Austauschprogramme

Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen in der Jahrgangsstufe 9 an Austauschbesuchen mit französischen Schulen aus der Moerser Partnerstadt Bapaume teilnehmen. Weiterhin besuchen sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 unserer Schule und aus unserer Partnerschule Ede in den Niederlanden gegenseitig, wohnen bei den jeweiligen Familien und erleben drei Tage mit gemeinsamen Unternehmungen. Nicht zuletzt steht in der Jahrgangsstufe 7 unsere Londonfahrt an, in der wir zwei Tage die britische Hauptstadt besuchen.


Wir unterstützen ebenso die individuellen Bemühungen unserer Schülerinnen und Schüler, einen Austausch in ein Land ihrer Wahl zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Hierbei erweitern sie durch den Kontakt mit fremden Kulturen ihren Erfahrens- und Wissenshorizont und entwickeln dadurch ihre Persönlichkeit weiter. Ebenso unterstützen wir – z. B. im Rahmen unseres Schulaustausches mit unseren Partnerschulen und/oder unserer Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern – auch die Aufnahme von Austauschschülerinnen und -schülern aus anderen Ländern und Kulturen

Zur Beratung über Austauschprogramme für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und EPH, aber auch zur Informationen über Austauschprogramme im Rahmen des „Sozialen Jahres“ nach dem Erwerb des Abiturs und/oder bzw. zur Beratung (im Vorgriff) von Austauschmöglichkeiten während des Studiums bieten wir einmal im Jahr einen Informationsabend an, in dem die institutionellen Anbieter sowie persönliche Erfahrungsberichte über die Charakteristika der jeweiligen Programme referieren und berichten..

h. Individuelle Förderung

Auch in der Mittelstufe stehen die Entwicklung und die Förderung der individuellen Begabungen und Talente und der dementsprechenden unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler weiterhin im Zentrum unserer Arbeit.

  • Die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften unserer Schule eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Bildungs- und Entwicklungschancen auch über den eigentlichen Unterricht hinaus. Unsere Schule bietet in den Bereichen Informatik, Musik, Sprachen und Sport ein differenziertes Portfolio an Arbeitsgemeinschaften (vgl. auch Entwicklungsziele).

  • Weiterhin bieten wir die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend Debattiert“ an, in dem Schülerinnen und Schüler auf der Schul-, regionaler und Landesebene ihre rhetorischen und auch fachlichen und argumentativen Fähigkeiten im Wettkampf mit anderen Schülerinnen und Schülern messen können.
     
  • Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler an der Moerser Jugendbuch-Jury teilzunehmen, um ihre Fähigkeiten in der Analyse und Bewertung von literarischen Angeboten zu erweitern.
  • Darüber hinaus fördern wir sowohl die Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungspotentialen als auch die Schülerinnen und Schüler mit zeitweiligen Leistungs- und Lernschwächen durch entsprechende Angebote (vgl. auch Beratung).

  • Enrichment- und Akzelerationsangebote

Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungspotentialen bietet unsere Schule vielfältige Möglichkeiten der Entwicklung durch Akzelerationsmöglichkeiten und Enrichment-Angebote. Die Beratung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern sowie die Koordination und inhaltliche Ausgestaltung übernimmt hierbei unsere Kolleginnen vor, die in diesem Bereich ausgebildet wurden. Die Schülerinnen und Schüler können hierbei nach eingehender Beratung aus verschiedenen Enrichment-Angeboten wie Schülerstudium in Naturwissenschaften, in Mathematik, in Kunst, in Literatur und in Sprachen und der Erwerb von Zusatzqualifikationen sowie die Teilnahme an Wettbewerben  (siehe unten) auswählen. Des Weiteren bieten wir nach Beratung auch weiterhin Akzelerationsprojekte an.

Ab der Jahrgangsstufe 6 bieten wir leistungsstarken und besonders engagierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an unserem Erweiterungsmodell („Filder-Uni“) an, in dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einer betreuenden Fachlehrerin oder einem betreuenden Fachlehrer und einer betreuenden Lehrerin oder einem betreuenden Lehrer über ein Schuljahr hinweg sich ein eigenständiges Projektthema auswählen, dieses wissenschaftspropädeutisch erarbeiten und zum Ende des Schuljahres dieses Produkt sowohl den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I als auch an einem Abend der Schulöffentlichkeit sowie den Eltern präsentieren (Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).

Wettbewerbe

Informatik-Wettbewerb
: Im Rahmen des Informatikunterrichts erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit am Informatik-Schülerwettbewerb „Biber“ mitzumachen.

Mathematik-Wettbewerb: Vor allem in der Mathematik AG und z. T. auch im Mathematik-Unterricht bereiten wir Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben und Anforderungen des Mathematik-Wettbewerbes „Känguru“ vor.


Englisch-Wettbewerb: Wir führen jährlich an unsere Schule den Englisch-Wettbewerb „Big Challenge“ durch.

Schulmannschaften: Wir nehmen grundsätzlich an den
Schulsportwettbewerben in allen in der Stadt Moers bzw. überhaupt angebotenen Wettbewerben teil.

Jugend debattiert:
Weiterhin bieten wir die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ an, in dem Schülerinnen und Schüler auf der Schul-, regionaler und Landesebene ihre rhetorischen und auch fachlichen Fähigkeiten im Wettkampf mit anderen Schülerinnen und Schülern messen können.

i. Leistungsprobleme

Für Schülerinnen und Schüler mit temporären Leistungs- und Lernschwächen bieten wir zwei Förderkonzepte an. Auf der einen Seite helfen die Übermittags- und Nachmittagsbetreuung des SCIs sowie unsere Nachhilfebörse Schülerinnen und Schülern mit Schwächen im Lern- und Arbeitsverhalten. Im Bereich des Förderunterrichts können die Schülerinnen und Schüler zudem auch weiterhin in der Mittelstufe auf Förderangebote in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch zurückgreifen.

j. Coaching-Projekt

Mit unserem Coaching-Projekt bieten wir eine pragmatische Hilfestellung zur Vermeidung der Wiederholung einer Jahrgangsstufe. In diesem Projekt erhalten leistungsschwache und versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler konkrete Hilfestellungen von Beratungslehrerinnen und -lehrern und von ihren individuellen Lerncoaches zur Bearbeitung ihrer versetzungsgefährdenden Leistungen während des laufenden Schuljahres. Lerncoaches sind hierbei ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die nach einer intensiven Coaching-Schulung Schülerinnen und Schüler zu einer Verbesserung ihrer Leistungen und auch ihres Lernverhaltens leiten sollen (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).

k. Zusammenarbeit mit den Eltern

Mit den Elternsprechnachmittagen und den wöchentlichen Sprechstunden ermöglichen wir einen regelmäßigen Austausch zwischen Eltern und Lehrerinnen und Lehrern. Darüber hinaus informieren wir die Eltern in verschiedenen Informationsabenden zur Versetzungsordnung, zu Modalitäten des Schulformwechsels und zu Abschlüssen der Sekundarstufe I gemäß des Schulgesetzes am Ende der Jahrgangsstufe 7, zum Beratungskonzept in der Mittelstufe allgemein und speziell zur Suchtberatung in der Jahrgangsstufe 7, zu den Wahlen und zum Kursangebot des Wahlpflichtbereichs II am Ende der Jahrgangsstufe 7 und zur Schullaufbahnplanung in der differenzierten Oberstufe am Ende der Jahrgangsstufe 9 (vgl. Kapitel 5 „Zusammenarbeit mit den Eltern“).

l. Zusammenarbeit mit den Bibliothek Moers
Im Rahmen unseres Kooperationsvertrages mit der Bibliothek Moers arbeiten wir mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bibliothek zusammen, um die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch, aber auch im Hinblick auf Inhalte der Medienerziehung zu erweitern. Hierbei realisieren wir Projekte wie Führungen, FanFiction-Projekte, Schreibwerkstätten etc..

j. „Stolpersteine“
Nicht zuletzt erweitern wir unseren Geschichtsunterricht in der Jahrgangsstufe 9 um das „Stolperstein“-Projekt der Stadt Moers und regionaler Institutionen, in dem durch Verlegung von Erinnerungssteinen („Stolpersteine“) an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes erinnert wird.

k. Energiesparwettbewerb: Im Rahmen des Energiesparwettbewerbes versuchen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren naturwissenschaftlichen Lehrerinnen und Lehrern Energieeinsparpotentiale an der Schule zu identifizieren und diese Potentiale zu nutzen.

3. Entwicklungsziele

a. Wahlpflichtbereich II

Im Bereich der Differenzierungskurse im Wahlpflichtbereich II streben wir eine weitergehende Öffnung und Entwicklung bzw. Ergänzung der Fächer gegenüber Bildungsinstitutionen, Unternehmen und Vereine an, um den Schülerinnen und Schülern hierdurch wirklichkeitsnahe Einblicke in die Studien- und Berufswelt zu vermitteln.

b. Austauschprogramm

Über die beiden Auslandsprogramme hinaus streben wir eine Partnerschaft mit einer ausländischen Schule insbesondere im spanischsprachigen Raum an, um unseren Schülerinnen und Schülern eine weitere Austauschmöglichkeit im internationalen Raum anbieten zu können.

c. Institutionalisierung „Austausch“-Abend

Wir streben an, den Austausch-Abend fest in unserem jährlichen Schulrhythmus zu institutionalisieren.

2.4. Konzept für die Oberstufe

1. Ansatz

Leitziel für die gymnasiale Oberstufe am GFB ist das selbstständig-moderierte Lernen in gemeinsamer Verantwortung, um unsere Schülerinnen und Schüler sowohl inhaltlich-qualitativ als auch methodisch für die Aufnahme eines Hochschulstudiums zu befähigen. Vor diesem Hintergrund ist über eine anspruchsvolle Vermittlung der entsprechenden fachlichen Inhalte ein wesentlicher Bestandteil unserer Konzeption unsere Studien- und Berufswahlberatung, die unseren Schülerinnen und Schülern wichtige Hinweise ermöglicht und methodisch-inhaltlich die Vorbereitung für den Übergang ins tertiäre Bildungssystem unterstützt.

2. Gleitender Übergang und gelingende Integration


a. Maßnahmen im Übergang

Die neuen Schülerinnen und Schüler unserer Oberstufe werden durch Vorbereitungskurse in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch auf Unterrichtsinhalte und Arbeitsweisen in der gymnasialen Oberstufe im Allgemeinen und am GFB im Speziellen vorbereitet. Diese besondere Förderung wird in der neuen Oberstufe durch Vertiefungskurse angeboten, auf die am GFB besonderer Wert gelegt wird (vgl. Entwicklungsziele).

b. Fortsetzung Klassenverband

In der Jahrgangsstufe EPH werden die beiden zentralen Fächer Deutsch und Mathematik geblockt, so dass hier in zwei Fächern eine Klassengemeinschaft hergestellt werden kann und Schülerinnen und Schüler einen sanfteren Übergang in den Kursunterricht der Oberstufe erfahren.

c. Methodentage

Ein wichtiger Baustein in der Entwicklung der Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Oberstufe ist die Erarbeitung zentraler Kompetenzen wissenschaftspropädeutischer Methoden, die wir zu Beginn der Jahrgangsstufe EPH verwirklichen.

3. Bereiche

Fächer

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern bieten wir in der gymnasialen Oberstufe ein umfassendes Portfolio an Grund- und Leistungskursen an (vgl. Vereinbarungen für schulische Arbeitsfelder). Wir zielen weiterhin auf die Fortsetzung unseres vielfältigen Sprachenangebotes, insbesondere auf das Angebot in Japanisch und in Kooperation mit dem Gymnasium Adolfinum in Chinesisch.

Projektkurse

Business Englisch

Im Bereich der Projektkurse bieten wir das Konzept „Business English“ an, das gemeinsam mit der Niederrheinischen IHK einen Einstieg in ein fachspezifisches Englisch bietet und zugleich die Teilnahme am Schulwettbewerb der Niederrheinischen IHK miteinschließt. Aus dieser Teilnahme entstehen wertvolle Schulentwicklungsbeiträge wie z. B. das „Starter-Pack“ für die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe.

Naturwissenschaften

In den Naturwissenschaften bieten wir ein Lehrprojekt an, in dem Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Experimente entwickeln, erproben und dann gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der zuführenden Grundschulen der Stadt Moers durchführen.

Sport
Im Zentrum des Projektkurses Sport steht die Entwicklung der Ausdauerleistungsfähigkeit und die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an Wettkämpfen der Umgebung mit dem dementsprechenden Profil.

Spanien-Fahrt

Zur Stärkung unseres Sprachenangebots im Fach Spanisch bieten wir unseren in der Jahrgangsstufe EPH einen einwöchigen Aufenthalt in einer spanischen Stadt an.

Austausch mit unseren japanischen Partnerschulen

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Schule ist der Unterricht im Fach Japanisch. Der Fachunterricht in der Oberstufe wird eingerahmt von einem jährlich stattfindenden, ca. dreiwöchigen Austausch mit unseren Partnerschulen in Tokio (Waseda-Highschool Tokio) und Kyoto (Yamashiro-Highschool Kyoto)

4. Beratung

a. Informationsabend „Austausch“

Um den Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die verschiedenen Programme und Möglichkeiten des Schülerinnen- und Schüler-Austausches zu geben, veranstalten wir einen Abend, an dem unserer Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler, Institutionen und Unternehmen über die Möglichkeiten, Erfahrungen und Begebenheiten von Auslandsaufenthalten und Schüleraustausche informieren. Hierbei beziehen wir sowohl die Möglichkeiten eines Austausches bzw. Auslandsaufenthaltes sowohl in der Oberstufe als auch nach dem Abitur bzw. während des Studiums bzw. nach dem Studium ein.

b. Berufs- und Studienwahlberatung
In der Einführungsphase (EPH) findet jeweils während unserer Thementage ein
Berufsorientierungscamp statt. Bei diesem „Markt der Talente“ arbeiten mehrere geschulte Mitarbeiter der IMBSE GmbH an zwei Schulvormittagen ganz intensiv mit unseren         Schülerinnen und Schülern, um der Frage auf den Grund zu gehen, welche
Berufe/Studiengänge passen und welche Methoden bei der optimalen Auswahl helfen   könnten. Ferner wird der Kontakt zu externen Fachleuten aufgebaut, die wertvolle Einblicke          aus der Praxis gewähren.

Darüber hinaus bieten wir sowohl der Jahrgangsstufe EPH als auch den beiden
Jahrgangsstufen der Qualifikationsphase einen Berufsberaterabend an, bei dem die      Schülerinnen und Schüler auf Vertreter aus der Praxis treffen, die individuell bzw. in     Kleingruppen interviewt werden konnten. In den darauf folgenden Tagen findet für jede      Schülerin und für jeden Schüler ein individuelles Auswertungsgespräch statt, bei dem Eltern willkommen sind. Diese Tage bieten zudem eine Hilfe bei der anstehenden Leistungskurswahl und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes der Studien- und Berufswahlorientierung.

In der Qualifikationsphase 1 (Q1) besuchen wir die Fachmesse „Vocatium“ in Düsseldorf.       Im Vorfeld machen die Schülerinnen und Schüler bis zu vier persönliche Gesprächstermine           mit den über 100 zur Auswahl stehenden Ausstellern, um diesen persönliche
Fragen zu stellen bzw. Kontakte knüpfen zu können. Für weitere Gespräche mit den
Vertretern der Ausbildungsbetriebe verschiedener Branchen, der (Fach-) Hochschulen und Ansprechpartner im Ausland ist natürlich auch Zeit.

  Einmal im Monat findet eine individuelle „Berufs- und Studienberatung“ durch die Agentur         für Arbeit im Beratungsbüro (H117) in der Schule statt.

Zudem werden von der Agentur für Arbeit allgemeine Informationstermine mit
unterschiedlichen Inhaltsschwerpunkten angeboten (z.B. zur Studienzulassung).

 In der Q1 und Q2 können unsere Schülerinnen und Schüler an einem Bewerbungstraining       und Assessment-Center-Training, die jeweils von unterschiedlichen professionellen Anbietern durchgeführt werden, teilnehmen.
           
Darüber hinaus finden berufs- und studienspezifische Workshops sowie
 Universitätsbesuche zum Abbau von Schwellenängsten und zur Orientierung in regelmäßigen Abständen statt.

c. Studien- und Berufswahlpraktikum

In der Q1 findet vor den Sommerferien ein zweiwöchiges Studien- und Berufswahlpraktikum statt. Die Schülerinnen und Schüler suchen selbstständig geeignete Praktikumsstellen, um die Arbeits- und Studienwelt im Allgemeinen kennenzulernen und bereits erste Einblicke in ihr gewünschtes Berufsfeld oder Studienfach zu erhalten.

d. Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit

Durch einen Kooperationsvertrag mit der Bundesagentur für Arbeit in Wesel wird die Zusammenarbeit zwischen der Bundesagentur für Arbeit (im Folgenden BA) und uns geregelt.

  • Ein Vertreter der BA führt viermal im Jahr Einzelberatungen mit unseren Schülerinnen und Schülern in unseren Räumen durch.

  • Die Schülerinnen und Schüler der Q1 werden über die Grundlagen zur Studien- und Berufswahl und die Möglichkeiten, die die Bundesagentur für Arbeit dazu zur Verfügung stellt, informiert.

  • Zeitschriften der BA sowie die Informationen zur „Studien- und Berufswahl“ des jeweiligen Jahres werden den Schülerinnen und Schülern der Q1 zur Verfügung gestellt.

  • Kurz vor den schriftlichen Abiturprüfungen erhalten die Schülerinnen und Schüler  Informationen zur Studienbewerbung und zur zentralen Vergabe der Studienplätze.

e. Bewerbungstrainings und Simulationen von Einstellungstests

In der Jahrgangsstufe Q1 werden Bewerbungstrainings und Einstellungstests zur Übung mit Hilfe eines außerschulischen Partners durchgeführt.

f. Weitere Informationen und Informationsveranstaltungen der Universitäten

In der Jahrgangsstufe Q2runden weitere Informationen zur ZVS, Hinweise auf Veranstaltungen (für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II) örtlicher Betriebe und ortsnaher Universitäten – auch in den benachbarten Niederlanden – sowie der Besuch einer Universität die Berufsorientierung ab. In Eigenregie steht allen Schülerinnen und Schülern des GFB vor allem in den Wochen vor der Zeugnisausgabe im Januar die Möglichkeit offen, sich über das Studium an einer für sie interessanten Hochschule zu informieren. So finden an mehreren benachbarten Hochschulen Informationstage statt, auf die wir besonders hinweisen.  

g. Ehemalige

Ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule stellen in unregelmäßigen Abständen ihr Studienfach, ihre Universität und ihr Berufsziel bzw. ihren Beruf und beruflichen Werdegang vor.

h. Beraterabend

Jährlich findet im Rahmen der Thementage der Berufsberaterabend statt. Mit Unterstützung des Fördervereins informieren ehemalige GFB-Schülerinnen und -Schüler und Berufspraktiker sowie Bildungsinstitutionen aus dem tertiären Sektor in lockerer Runde aus ihrer Praxis über Ausbildung, Studium und Beruf.

Förderungsmöglichkeiten besonderer Begabungen in der Oberstufe

  1. Akzelerationsmaßnahmen

Schüleruniversität

Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen institutionalisiert an den Programmen der Schüleruniversität an unserer Partneruniversität Duisburg-Essen teil. Hierbei werden sie bei Überschneidungen von den jeweiligen Unterrichtsverpflichtungen freigestellt, um die entsprechenden Seminare, Vorlesungen und Übungen an der Hochschule besuchen zu können und je nach Wunsch und Möglichkeit Leistungsnachweise und/oder Teilnahmebestätigungen erwerben zu können.

Enrichment-Angebote

GFB 21

In unserem Projekt GFB 21 werden ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit konkreten Fallstudien aus Unternehmen und Organisationen konfrontiert, um diese im Spannungsfeld von Universität, Unternehmen und Schule wissenschaftlich zu analysieren und zielgruppengerecht zu lösen. Hierbei erhalten sie wirtschaftswissenschaftliche, politologische und/oder soziologische Kompaktseminare, um die wissenschaftlichen Grundlagen kennenzulernen, analysieren die Strukturen und Arbeitsprozesse der Unternehmen und Organisationen in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Führungskräften vor Ort und präsentieren anschließend den jeweiligen Führungskräften ihre Lösungsstrategien.

Sozialwissenschaften
Im Rahmen unseres Projektkurses „Business Englisch“ bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr auf die Teilnahme am IHK-Schulpreis vor. Hier erweitern Schülerinnen und Schülern auf der einen Seite ihre Fremdsprachenkenntnisse. Auf der anderen Seite gründen sie ein Schülerunternehmen mit dem Ziel, ein Produkt oder eine Dienstleistung marktfähig zu machen. So werden ihnen zentrale ökonomische Prozesse vermittelt.

c. Wettbewerbe

Zur individuellen Förderung bietet sich die Vorbereitung und Teilnahme an Schülerwettbewerben an. Sowohl aus dem Fachunterricht als auch aus den Arbeitsgemeinschaften/Projekten heraus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Betreuung und Realisierung von Wettbewerben an.

Business English
Im Rahmen unseres Projektkurses „Business Englisch“ bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr auf die Teilnahme am IHK-Schulpreis vor.

Jugend debattiert

Weiterhin bieten wir die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ an, in dem Schülerinnen und Schüler auf der Schul-, regionaler und Landesebene ihre rhetorischen und auch fachlichen Fähigkeiten im Wettkampf mit anderen Schülerinnen und Schülern messen können.

Moerser Jugendbuch-Jury

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen unserer Kooperation mit der Bibliothek Moers an der Moerser Jugendbuch-Jury teilzunehmen, um ihre Fähigkeiten in der Analyse und Bewertung von literarischen Angeboten zu erweitern.

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Im Oberstufenunterricht bieten wir eine Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten an, die durch den Unterricht vorbereitet bzw. gestützt wird.

Informatik-Wettbewerb: Im Rahmen des Informatikunterrichts erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit am Informatik-Schülerwettbewerb „Biber“ mitzumachen.

Mathematik-Wettbewerb: Vor allem in der Mathematik AG und z. T. auch im Mathematik-Unterricht bereiten wir Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben und Anforderungen des Mathematik-Wettbewerbes „Känguru“ vor.


Englisch-Wettbewerb: Wir führen jährlich an unsere Schule den Englisch-Wettbewerb „Big Challenge“ durch.

Arras-Filmfestival: Zudem nehmen wir in Kooperation mit doxs!, dem Arras-Filmfestival und dem Goethe-Filmfestival am Arras-Filmfestival teil, in dem unsere Schülerinnen und Schüler in Arras eine Woche lang als Jury-Mitglieder die Teilnehmerfilme begutachten, intensiv und authentisch in die Filmanalyse und in die französische Sprache und in das französische Leben eintauchen.

Energiesparwettbewerb: Im Rahmen des Energiesparwettbewerbes versuchen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren naturwissenschaftlichen Lehrerinnen und Lehrern Energieeinsparpotentiale an der Schule zu identifizieren und diese Potentiale zu nutzen.

4. Entwicklungsziele

a. Die bereits existierenden Angebote (z. B. GFB 21) im Bereich der besonderen Förderung sollen dahingehend überprüft werden, ob hier zur Stärkung dieser Angebote und zur Profilierung unserer Oberstufe eine Einbindung in die Konzeption der Projektkurse gelingen kann.

b. Wir streben zudem die Entwicklung weiterer Angebote im Bereich der Projektkurse im künstlerischen, gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Bereich an, um die Profilierung und damit das besondere Angebot unserer Schule zu stärken und auszubauen.

Zudem zielen wir auf die Einrichtung zweier weiterer Lehrprojekte im Fachbereich Pädagogik, in denen zum einen unser naturwissenschaftlicher Projektkurs um ein Angebot weiterer Fächer ergänzt werden soll. Zum anderen verbinden wir unser Coaching-Projekt der Mittelstufe mit einem Projektkurs, um hier eine Institutionalisierung und Verstetigung gewährleisten zu können.

c. Weiterhin entwickeln und implementieren wir einen Leistungskurs in den Fächern Sport, Musik und Kunst (in Absprache mit den Kooperationspartnern) an unserem Gymnasium.

d. Weiterhin werden wir unsere Angebote, Besondere Lernleistungen als Teil der Abiturprüfung einzusetzen, ausbauen und gemeinsam mit den Fachschaften institutionalisieren. Eine Konferenz hierzu ist für den Herbst 2018 verbindlich eingeplant.

e. Im Fachbereich Sport werden wir unser Angebot ab dem Schuljahr 2018/2019 um eine einwöchige Skifahrt erweitern, um auch den Schülerinnen und Schülern im Leistungskurs eine zusätzliche Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen in diesem Bewegungsfeld zu ergänzen.

3. VEREINBARUNGEN FÜR SCHULISCHE ARBEITSFELDER

            Unterricht und kontinuierliches Lernen

3.1. Fachbezogenes Lernen

1. Ansatz

Das fachbezogene Lernen vollzieht sich an unserer Schule in 26 Fächern, die zum Teil in eigenen Fach- oder multifunktional genutzten Räumen unterrichtet werden.

Hierbei ergeben sich folgende fünf Schwerpunkte:

  • mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich:

Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik/Robotik

  • sprachlicher Bereich:

Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch

(Adolfinum) und Literatur

  • gesellschaftswissenschaftlicher Bereich:

evangelische/katholische Religion, Geschichte, Erdkunde, Politik, Philosophie, Pädagogik, Sozialwissenschaften, MedienInside, Praktische Philosophie

  • künstlerisch-musischer Bereich:

Kunst, Musik, Literatur/Theater

  • sportlicher Bereich:

Sport (Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Badminton, Turnen, Tanz, Leichtathletik, Schwimmen, Fechten, Tennis, Hockey, Eislaufen).

2. Fächer/Fächergruppen/Schwerpunktsetzungen

Vor dem Hintergrund unserer Schulentwicklung legen wir besonderen Wert zum einen auf die Weiterentwicklung unseres grundständigen Unterrichts in allen Fächern gemäß der Qualitätsvorstellungen des Landes NRW und fühlen uns insbesondere dem Ziel verpflichtet, Schülerinnen und Schüler wissenschaftspropädeutisch auf die Bildungsangebote und
-chancen im tertiären Sektor vorzubereiten. Zum anderen entwickeln wir über den Fachunterricht hinaus vielfältige unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote und Projekte, in denen wir mit außerschulischen Partnern unseren Schülerinnen und Schülern qualitativ anspruchsvolle Bildung vermitteln möchten. Insbesondere legen wir Wert auf den Ausbau der Bildungsangebote in den Bereichen Informatik/Neue Medien/Robotik („digitale Bildung“), in der wir uns sowohl mit technologischen als auch pädagogischen Fragen in diesem Themenbereich auseinandersetzen möchten.  

a. Naturwissenschaften
In den Naturwissenschaften werden in der Sekundarstufe grundsätzlich alle Naturwissenschaften gemäß der hausinternen und generellen Stundentafel unterrichtet, wobei im Wahlpflichtbereich II zusätzlich Informatik/Robotik angeboten wird. In der Oberstufe finden kontinuierlich – auch im Rahmen der Kooperation mit den beiden Moerser Innenstadtgymnasien Gymnasium Adolfinum und Grafschafter Gymnasium) Leistungs- und Grundkurse in Physik, Informatik, Biologie und Chemie statt.

b. Fremdsprachen

Unser Fremdsprachenprofil kann insgesamt auf sechs Fremdsprachen verweisen, die in unterschiedlicher Reihenfolge erlernt werden können: Englisch (ab Jahrgangsstufe 5), Latein (ab Jahrgangsstufe 6), Französisch (ab Jahrgangsstufe 6 oder ab Jahrgangsstufe 8), Spanisch (ab Jahrgangsstufe 8 fortgesetzt bis zur Jahrgangsstufe Q2, neu einsetzend ab Jahrgangsstufe EPH  und weiterführend in Q1 und Q2) sowie Japanisch und Chinesisch (ab Jahrgangsstufe EPH).

Besonderen Wert legen wir auf die Information unserer Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern über die Fremdsprachenwahl. Die Eltern erhalten umfassende Informationen, um die Wahl der 2. Fremdsprachen sowie die Wahl der 3. Fremdsprache innerhalb der Möglichkeiten des Wahlpflichtbereiches II in Kenntnis der jeweiligen Voraussetzungen, Anforderungen und Chancen für ihr Kind sachgerecht treffen zu können (vgl. Kapitel 5 „Zusammenarbeit mit Eltern“).


Schulpartnerschaften erfüllen in unserem fremdsprachigen Profil vielfältige wichtige gesellschaftspolitische und erzieherische Aufgaben der Begegnung, des Kennenlernens eines neuen gesellschaftlichen Umfeldes und anderer Kulturen sowie der historischen Einordnung. Sie geben des Weiteren den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse vor Ort intensiv zu erproben und zu vertiefen. Daher unterhalten wir – auch im Hinblick auf die gestiegene Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen in Studium und im Beruf –  Partnerschaften mit unseren Partnerschulen in Bapaume (Frankreich), in Ede (Niederlande), der „Yamashiro-Highschool“ in Kyoto, der „Waseda-Highschool“ in Tokio und streben den Ausbau unserer Schulpartnerschaften im internationalen Raum an (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung“).

c. Gesellschaftswissenschaften

Die breite Palette der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer begründet und verstärkt die Offenheit unserer Schule für – historisch und strukturell fundierte – Gegenwartsbezüge und praxisorientiertes Arbeiten. Dies findet seinen Ausdruck z.B. in regelmäßigen Unterrichtsgängen, Besichtigungs- und Museumsfahrten, Ausstellungen, Diskussionen mit Zeitzeugen und Politikern sowie in innovativer und variabler Methodik.

Nicht zuletzt erweitern wir unseren Geschichtsunterricht in der Jahrgangsstufe 9 um das „Stolperstein“-Projekt der Stadt Moers und regionaler Institutionen, in dem durch Verlegung von Erinnerungssteinen („Stolpersteine“) an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes erinnert wird.

Besonderen Wert legen die Gesellschaftswissenschaften auf die Entwicklung von Projekten in Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Unternehmen wie z. B. das Projekt GFB 21(vgl. auch Kapitel 6 „Individuelle Förderung“)

d. Religion/Praktische Philosophie/Philosophie

Als Schule bieten wir im Religionsunterricht den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus vielfältige Anregungen zu Reflexion und Selbstreflexion im Hinblick auch auf zentrale Werte     wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sowie zur Wahrheitsfindung und der Struktur und den Inhalten von Diskursen.

In diesem Rahmen entwickeln wir aus dem Religions- und Philosophieunterricht heraus vielfältige Kooperationen und Projekte mit dem Amt für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, Brot für die Welt, Misereor, dem Flüchtlingsprojekt Aktion Berlin 2018, der Kindernothilfe, Child Aid Network, Fair Trade School, Schule gegen Rassismus.

Mit den beiden evangelischen und katholischen Fachschaften finden unsere Gottesdienste in regelmäßigem Turnus als Weihnachtsgottesdienst, als Abiturgottesdienst und in Form von Andachten in der
Adventszeit statt. 


Im Fach „Praktische Philosophie“ bieten wir in der Jahrgangsstufe 5 zudem einen Baustein „Glück“ (vgl. Profilfach „Glück“), in dem zentrale Fragen zu einer gelingenden Lebensführung gestellt werden.

e. Künstlerischer Bereich

Im Rahmen unserer Arbeit im künstlerischen Bereich werden vielfältige Projekte angeboten, so z. B. unsere Aktionen zur Gestaltung der Sporthallenaußenwände, des Innenraumes unseres Atriums und des Fachschaftsganges Kunst. Darüber hinaus kooperieren wir intensiv mit dem Otto Pankok-Museum. Im Rahmen dieser Kooperation besuchen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 in den Thementagen Haus Esselt, lernen die Kunst Otto Pankoks kennen und werden in seinem Sinne künstlerisch tätig. Weiterhin bieten wir in der Oberstufe die Möglichkeit an, im Rahmen der Besonderen Lernleistung in Zusammenarbeit mit dem Museum eine Abiturleistung zu erstellen.

f. Musikalischer Bereich

Der Musikunterricht wird ergänzt durch unser Profilangebot in der Jahrgangsstufe 6 und 7 sowie dem Fach Musik in der Differenzierung II und durch unsere Arbeitsgemeinschaften Orchester, Big Band, Musical AG und Chor (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung“). Weiterhin werden musikalische Angebote ergänzt durch unser Musikprojekt sowie unsere Musical AG.

g. Sportlicher Bereich

Im Bereich Sport bieten wir über den grundständigen Unterricht hinaus Profilunterricht in den Klassen 6 und 7 und eine Arbeitsgemeinschaft, das Sportprojekt, an. Darüber hinaus bieten wir ab dem Schuljahr 2018/2019 einen Leistungskurs Sport an. Auch hier zielen wir darauf ab, den fachlich fundierten Sportunterricht durch die Kooperation mit unseren Kooperationsvereinen sinnvoll zu ergänzen und zu erweitern.

3. Entwicklungsziele in den Fächern/Fächergruppen/Schwerpunktsetzungen


a. Da die Qualität des Unterrichts im Hinblick auf die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule die zentrale Rolle spielt, werden sowohl Lernangebote als auch die Durchführung des Unterrichts durch die verschiedenen Maßnahmen der Evaluation überprüft und im Sinne der Zielvorgaben verbessert (vgl. Kap. 7 „Evaluation“).

b. Im Hinblick auf die Profilsetzungen in den Naturwissenschaften, Kunst, Musik, Sport, Fremdsprachen und Gesellschaftswissenschaften zielen wir auf die verstärkte Kooperation und den Ausbau von Netzwerken mit (unseren) außerschulischen Partnern bzw. Institutionen, um unser fachliches und fachübergreifendes bzw. –verbindendes unterrichtliches und außerunterrichtliches Angebot zu erweitern und zu verbessern.

c. Ebenso streben wir vor dem Hintergrund unserer Schulgeschichte bzw. -entwicklung, unseres Fächerangebotes sowie der hervorragenden Leistungen und der herausgehobenen Strukturen im Bereich der Naturwissenschaften und Mathematik die Aufnahme in den Kreis der MINT-EC-Schulen an. Dies geschieht auch auf der Folie der besonderen Zukunftsbedeutung dieser Fachrichtung für die Entwicklung der Studien- und Berufschancen unserer Schülerinnen und Schüler.

3.2. Fächerübergreifendes/fächerverbindendes Lernen

1. Ansatz

Aufgabe der Schule ist nicht nur die fachorientierte Wissensvermittlung. Sie muss der gesellschaftlichen Entwicklung einer stets komplexer werdenden, in immer stärkerem Maß von den Ergebnissen der Wissenschaft bestimmten Lebenswirklichkeit Rechnung tragen. Hierzu leistet fächerübergreifender und fächerverbindender Unterricht einen Beitrag durch

  • Vernetzung von Problemstellungen
  • Einübung eines an Prinzipien orientierten, kritischen und verantwortlichen Denkens
  • Vermittlung wichtiger Strategien der Auseinandersetzung in sozialer Verantwortung
  • Förderung von Kooperations- und Teamfähigkeit – auch für das spätere Berufsleben.

2. Umsetzung

Im Wahlpflichtbereich der Klassen 8 und 9 finden exemplarische Realisierungen statt:

a. Angebote von Fächerkombinationen wie z.B. „MedienInside“ für die Fächer Deutsch und             Gesellschaftswissenschaften

b. Angebote der Fächer Informatik, Naturwissenschaften im Differenzierungsbereich II sowie Robotik, die in sich bereits mannigfaltige Ansatzpunkte fächerverbindender Projekte enthalten.

c. Die fachübergreifende Aufgabe Sexualerziehung ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und wird auf der Basis der von den Fachkonferenzen vorgelegten Übersicht zu Beginn eines Schuljahres inhaltlich und methodisch abgestimmt.

3. Thementage


Bei den Thementagen wird themenspezifisch in Gruppen mit Schülerinnen und Schülern in den jeweiligen Jahrgangsstufen gearbeitet. Während der Thementage führen wir fächerübergreifende bzw. -verbindende Projekte durch. In der Jahrgangsstufe 5 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Kunst Otto Pankoks, besuchen einen Tag das Museum in Hünxe und gestalten eigene Werte in den weiteren Tagen. In der Jahrgangsstufe 6 ist das zentrale Thema Gesundheit, in der Jahrgangsstufe 7 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen aus den Naturwissenschaften, in der Jahrgangsstufe 8 steht Sprache und in der Jahrgangsstufe EPH die Berufs- und Studienwahlorientierung im Mittelpunkt der Arbeit. Die Jahrgangsstufe 9 führt ihre Klassen- und Abschlussfahrten nach Berlin durch, die Jahrgangsstufe Q1 befindet sich währenddessen im zweiwöchigen Studien- und Berufswahlpraktikum.

3. Entwicklungsziele

Die weitere Entwicklung fächerübergreifender und -verbindender Konzepte wird vor allem im Bereich der Arbeitsgemeinschaften angestrebt, um z. B. in den Naturwissenschaften einen übergreifenden phänomenologischen Ansatz realisieren zu können (vgl. Kapitel 6 „Individuelle Förderung).

3.3. Methodenlernen

3.3.1. Ansatz
Neben den fachspezifischen Anforderungen an die Medien- und Methodenkompetenz, wie sie in den jeweiligen Lehrplänen konkretisiert und von den Fachkonferenzen festgelegt sind, gibt es allgemeine Kompetenzen der selbstständigen Informationsbeschaffung, Informationsbearbeitung und Präsentation von Ergebnissen. Die in der Erprobungsstufe grundgelegten Fähigkeiten und Fertigkeiten des Methodenlernens werden in den darauf folgenden Jahrgangsstufen kontinuierlich ausgebaut und vertieft.

3.3.2. Entwicklung der Methodenkompetenz
Wir haben zur systematischen Vorbereitung, Einübung und Dokumentation dieses selbstständigen Lernens regelmäßige Methodentage und -einheiten eingeführt. Dies gewährleistet einerseits, dass die Schülerinnen und Schüler über bestimmte Methoden verfügen, und andererseits, dass Lehrerinnen und Lehrer genügend Gelegenheiten bieten, diese Methoden zu üben und anzuwenden.

3.3.3. Methodenprojekte
In der Jahrgangsstufe 5 und 6 werden die zentralen Elemente des Methodenlernens wie
Arbeitsplatzorganisation, Heftführung, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Zeitplanung, Hausaufgaben etc. im Rahmen des Politikunterrichtes/des Sozialen Lernens erarbeitet.

3.3.4. Methodentage
In der Jahrgangsstufe EPH führen wir ein systematisiertes Methodentraining für die
gesamte Jahrgangsstufe an drei Tagen durch. Ziel hierbei ist es, Schülerinnen und Schüler auf wissenschaftspropädeutisches Arbeiten vorzubereiten. Dabei steht die Vermittlung von Methoden im Mittelpunkt, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen sollen, in der Oberstufe eigenständig, effektiv und erfolgreich zu arbeiten. Darüber hinaus steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie individuelle Arbeitsmethodiken weiterentwickelt werden können. Das Methodentraining gibt allgemeine, fächerübergreifende Anregungen zum methodischen Umgang mit Texten, Aufgaben und Materialien, die Schülerinnen und Schüler beherrschen müssen. Das Anfertigen und Halten von Referaten sowie das Erstellen von Präsentationen stehen zudem auf der Tagesordnung.

Impulse über den Unterricht hinaus

3.4. Identifikation durch Atmosphäre

1. Ansatz: Corporate Identity/Corporate Design

Im Bewusstsein des dargestellten Erziehungs- und Bildungsauftrages und programmatisch orientiert an den ethischen und kulturellen Werten unserer Gesellschaft versteht sich unsere Schulgemeinschaft als Corporate Identity, in der Teamgeist, Leistungswille, Solidarität und Kollegialität sowie soziales Engagement im Spannungsfeld von Tradition und Innovation gepflegt werden.

Seit unserer Gründung bürgen wir als Schule für die Förderung charakterlicher Tugenden und Vermittlung wissenschaftlicher, sprachlicher, sportlicher und musischer Inhalte. Auf der Basis dieser inhaltlichen Bestimmung entwickeln wir ein Corporate Design, das unserem Bewusstsein sowohl in der Selbstpräsentation im Schulalltag als auch in der Darstellung nach außen unverwechselbare Formen aufweist.

Zu unserem Corporate Design gehören zum einen prägnante Symbole wie das einheitliche Schullogo (auf dem Briefkopf, auf Schüler-Eltern-Informationen, Zeugnismappen und -dokumenten, T-Shirts, Trikots, Online-Schulzeitung „INSIDE“, Homepage und auch als Signal im Eingangs- und Außenbereich in der traditionellen Farbe Blau). Zum anderen wird das „Wir-Gefühl“ mit Information über das Corporate Identity einerseits und mit sozialer Interaktion andererseits aufgebaut und mittels Wiederholung gestärkt. Zeremonielle Gesten zum Abitur und zu sonstigen Schulabschlüssen im Rahmen festlicher Anlässe loben und werten besonders herausragende Ergebnisse im Hinblick auf allgemeine Anerkennung und als Ansporn.

Auch die Gestaltung von Klassenräumen und Fluren der Schule spiegelt die Inhalte unserer Corporate Identity wider.


2. Gemeinsame Veranstaltungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern

Einen zentralen Bestandteil des Schullebens bilden die gemeinschaftlichen Aktivitäten von Klassen und Kursen. Institutionalisierte Veranstaltungen an unserer Schule sind gemeinsame Ausflüge, Wandertage und vor allem mehrtägige Fahrten, die der Herausbildung eines gemeinschaftlichen Miteinanders ermöglichen und starke Identifikationsangebote mit uns als Schule, mit der Klasse, mit dem Kurs oder mit der Jahrgangsstufe darstellen.

a. Klassenfahrten

Die Schulkonferenz hat vereinbart, dass die mehrtägigen Klassenfahrten in der Jahrgangsstufe 5 (eine Woche Schullandheim/Jugendherberge Wangerooge), in der Jahrgangsstufe 7 (drei Tage, soziales Lernen/Drogenprophylaxe) und in der Jahrgangsstufe 9 (fünf Tage Berlin) stattfinden. Im Mittelpunkt dieser Klassenfahrten stehen Veranstaltungen, die den Klassen ein aktives Gemeinschaftserlebnis ermöglichen.

b. Studienfahrten

Ebenso dienen die Studienfahrten der Q2 zur Vermittlung von kulturellen, sprachlichen, sozialen, historischen oder geografischen Themen und Inhalten. Ihr zeitlicher Rahmen umfasst fünf Unterrichtstage, die durch unterrichtsfreie Tage ergänzt werden können.

c. Exkursionen

Im Rahmen des Fachunterrichtes streben wir die Öffnung des Unterrichts unter Einbezug             außerschulischer Lernorte explizit ein. Bereits in der Stadt Moers ergeben sich vielfältige             Exkursionsmöglichkeiten („Schloss Moers“, „Streichelzoo“, „Stolpersteine“ etc.), durch die         unser Fachunterricht erweitert wird.

d.  Theater/Museum/Kino

Traditionell bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern Fahrten ins Theater – auch zu englischsprachigen Vorstellungen –, zu Musicals und den Besuch von Ausstellungen und Museen an. Hinzu kommen Besuche englischsprachiger Kinovorstellungen sowie zu Vorstellungen von bildungsrelevanten Filmen.

e. Mitgestaltung von Schule

Die intensive Beteiligung von Schülern bei der künstlerischen Gestaltung von Wänden am und im Gebäude, bei der Umgestaltung von Pausenhöfen, beim Streichen und Gestalten von Klassenräumen oder bei der Ausstellung in den Schaukästen der Pausenhalle führt auch zu einer stärkeren Identifikation mit dem Schulgebäude.

f. Dokumentationen
Die zahlreichen Ereignisse des Schullebens zu dokumentieren, hat sich das GFB-Jahrbuch, unser Jahresbericht, zur Aufgabe gemacht (vgl. Kapitel 3 „Öffentlichkeitsarbeit“). Hierbei unterstützt der Förderverein die Herstellung des Jahresberichtes  finanziell und organisatorisch.

g. „GFB“-Starterpack

Die Schülerinnen und Schüler unserer Projektkurse „Business English“ organisieren jedes Jahr für die neuen Schülerinnen und Schüler unserer 5. Jahrgangsstufe unser „GFB-Startpack“, mit dem unsere Schülerinnen und Schüler ein mit allen Fachlehrerinnen und
-lehrern abgestimmtes Paket mit den notwendigen Heften, Schnellheftern, dem GFB-Logo etc. für den Start an unserer Schule erwerben können.

3. Ehemaligentreffen

Das Gymnasium in den Filder Benden führt in regelmäßigen Abständen sehr gut besuchte „Ehemaligentreffen“ mit über 1000 Gästen durch, durch die die hohe Identifikation der ehemaligen Schülerinnen und Schüler mit unserer Schule zum Ausdruck kommt und unsere Corporate Identity wiederspiegelt.

4. „Goldenes Häkchen“

Eine besondere Tradition besitzt das „Goldene Häkchen“, eine Veranstaltung, die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für die gesamte Schulgemeinde planen und an einem Wochenende mit mehreren Veranstaltungen realisieren. In dieser Veranstaltung präsentieren die Schülerinnen und Schüler der gesamten Schule ihr künstlerisches Können in den Bereichen Musik, Film, Theater und Tanz.

5. „Ehrenhäkchen“

Um die besonderen Leistungen von Schülerinnen und Schülern in fachlichen Bereichen, aber auch in außerschulischen Kontexten zu würdigen, führen wir als Schule das sogenannte „Ehrenhäkchen“ durch. In dieser Veranstaltung – eingerahmt von Musik, Tanz und Theater – werden in drei Veranstaltungen (Erprobungsstufe, Jahrgangsstufen 7 und 8 sowie Jahrgangsstufe 9 bis Q1) die Schülerinnen und Schüler von der Schule in der

Schulöffentlichkeit geehrt.

4. Entwicklungsziele

Zur weiteren Stärkung des Corporate Images und der Identifikation unserer Schülerinnen und Schüler, unserer Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern mit unserer Schule weiten wir in Zusammenarbeit mit unserem Förderverein Angebote wie zum Beispiel ein neu gestaltetes Schul-T-Shirt mit Logo aus. Zudem sollen die bestehenden gemeinsamen Veranstaltungen vertieft und ausgebaut werden.

3.5.  Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

1. Jahrbuch
Offizielles Organ des Kollegiums für die Schulgemeinde ist das Jahrbuch des GFB, welches einmal jährlich erscheint und auch ein Bindeglied zu den Ehemaligen und Abiturientinnen und Abiturienten darstellt. Es wird in Zusammenarbeit mit dem unserem Förderverein in einer Auflage von ca. 500 Exemplaren herausgegeben.


In den Jahrbüchern zeigt sich die lebendige Vielfalt der Schule. Über die Schnelllebigkeit des Alltags hinaus sorgen die Berichte und Fotos im Jahrbuch für eine Erinnerung an Personen und Ereignisse des jeweiligen Schuljahres. Außer für die derzeitigen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern ist dies für die ehemaligen Mitglieder der Schulgemeinde von besonderem Interesse.


Diese wird auch in Zukunft im bewährten Stil von freiwillig arbeitenden Kolleginnen und Kollegen weitergeführt.

2. Schülerzeitung „INSIDER“

Im Rahmen des Wahlpflichtbereichs II der Mittelstufe entwickeln Schülerinnen und Schüler im Fach MedienInside eine eigene Online-Schulzeitung. Hierbei werden sie sowohl technisch als auch redaktionell von den unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen betreut.


3. Internet-Auftritt

Der Internet-Auftritt unter www.filderbenden.de vermittelt grundlegende und aktuelle Informationen über die an der Schule geleistete Arbeit und präsentiert damit das Schulleben und die Schulkultur in all ihren Facetten. Technisch betreut sowie redaktionell begleitet wird das Projekt durch Kolleginnen und Kollegen.

4. Pressearbeit

Die Zusammenarbeit mit den Medien (Regionalsender, Tageszeitungen) stellt ein weiteres Forum der Außenpräsentation der Schule dar, Kontakte bestehen und werden ständig gepflegt und durch eine Kollegin und einen Kollegen institutionalisiert und vertieft.

5. Entwicklungsziele


            GFB-Kunstkalender

Im Kunstunterricht streben wir an, jährlich einen GFB-Kunstkalender zu erarbeiten und nimmt eine besondere Rolle im Rahmen der Kommunikation unserer schulischen Arbeit einnehmen soll.

Schulpost

Darüber hinaus soll eine vierteljährlich erscheinende Schulpost entwickelt werden, die von Vertreterinnen und Vertretern der Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft zusammengestellt wird. Sie soll unserer Schulgemeinde Kurzberichte und Nachrichten über das aktuelle Schulgeschehen liefern.


3.6. Außerunterrichtliche Aktivitäten

1. Ansatz

In diesem Bereich bieten wir Aktivitäten an, die Lernen und Lernerfahrungen auch über den Bereich des Unterrichts hinaus möglich machen. Dabei wird einerseits das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler, ihre in der Schule erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu be­weisen, zu erproben oder weiterzuentwickeln, aufgegriffen. Andererseits suchen manche neue Entwicklungsmöglichkeiten in Bereichen, in denen die grundlegenden Unterrichtsfächer kaum oder keinen Kontakt bieten. Die Angebote hierzu sind an unserer Schule unterschiedlich und vielfältig.


2. Arbeitsgemeinschaften

Bei der Erstellung des Stundenplanes achten wir darauf, dass an einem Tag in der Woche  der Unterricht nach der 6. Stunde endet. Dadurch entsteht für viele Arbeitsgemeinschaften die Möglichkeit, einen gemeinsamen Zeitrahmen zu finden, der auch in Zukunft nicht durch Nachmittagsunterricht überlagert werden wird.

a. Naturwissenschaftlich-mathematischer Bereich

Informatik/Robotik AG

Im Mittelpunkt der Informatik/Robotik-AG steht das Ziel, spielerisch die
informationstechnologischen Grundlagen der Robotik zu erarbeiten und Roboter zu bauen. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung von Robotern, die autonom handeln können (vgl. Kapitel 5 „Individuelle Förderung“).

IT-Helferinnen und -helfer

Darüber hinaus bilden wir interessierte Schülerinnen und Schüler zu IT-Helferinnen und
-Helfern
aus, die uns bei der Wartung und Instandhaltung unserer Medieneinrichtung unterstützen.


b. Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich

Rechtskunde

Eine feste Institution ist die Rechtskunde-AG, die interessierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 in Zusammenarbeit mit dem Land­gericht Moers angeboten wird.

GFB 21

In unserem Projekt „GFB 21“ werden ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit konkreten Fallstudien aus Unternehmen und Organisationen konfrontiert, um diese im Spannungsfeld von Universität, Unternehmen und Schule wissenschaftlich zu analysieren und zielgruppengerecht zu lösen. Hierbei erhalten sie wirtschaftswissenschaftliche, politologische und/oder soziologische Kompaktseminare, um die wissenschaftlichen Grundlagen kennenzulernen, analysieren die Strukturen und Arbeitsprozesse der Unternehmen und Organisationen in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Führungskräften vor Ort und präsentieren anschließend den jeweiligen Führungskräften ihre Lösungsstrategien.

            c. Künstlerisch-musischer Bereich

            Chor, Orchester, Musical AG und Big Band

Im künstlerisch-musischen Bereich bieten wir  mit unserem Chor, unserem Orchester, der             Musical AG und der Big Band vier große Arbeitsgemeinschaften an, die gemeinsam mit der             Fachschaft Musik sowohl ein Sommer- als auch ein Weihnachtskonzert regelmäßig        durchführen.

  „Musikprojekt“:
Im musikalischen Bereich steht unseren Schülerinnen und Schülern in             Zusammenarbeit mit unserem Partner – die Musikschule „Institut für Popularmusik“ –           die Möglichkeit offen, in unserem Musikprojekt verschiedene Instrumente zu erlernen          und/oder ihr Können zu vertiefen.

Musical-AG

In der Musical-AG erarbeiten Schülerinnen und Schüler unter der Leitung einer Musiklehrerin bzw. eines Musiklehrers ein Musical und präsentieren es der Schulgemeinde.


d. Sportlicher Bereich

„Sportprojekt“:
Wir unterbreiten gemeinsam mit unseren Partnern (TC BW Moers, MSC Moers, Moerser TV, Fechtclub Moers, GSC Moers und dem Gesundheitszentrum BeckerPLUS) den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 ein vielfältiges und qualitativ anspruchsvolles Angebot, in dem sechs verschiedene Sportarten im Blockunterricht angeboten werden. So erlernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Arbeitsgemeinschaft die Grundlagen der Sportarten Tennis, Leichtathletik, Volleyball, Hockey, Fechten und Eislaufen/Eishockey innerhalb eines Schuljahres. Das Training wird von fachlich hoch qualifizierten Trainerinnen und Trainer der Kooperationsvereine durchgeführt und von der Schule begleitet.

 Mit diesem Projekt werden zum einen Sportlerinnen und Sportler gefördert, die  bereits sportliche Erfahrungen in ihren Stammsportarten gesammelt haben und durch  die vielfältigen Bewegungsaufgaben in den einzelnen Sportarten ihre konditionellen und vor allem koordinativen Fähigkeiten entwickeln sollen. Das Angebot für diese   Gruppe ist vor allem als unterstützende und begleitende Schulung zentraler                                   sportmotorischer Fähigkeiten gedacht.

Darüber hinaus erhalten aber auch zum anderen alle Schülerinnen und Schüler
intensivere Einblicke in Sportarten, die in der Schule zumeist nicht unterrichtet werden.
Daher kann das Sportprojekt Grundlage für die Aufnahme einer sportlichen
Tätigkeit in diesem Bereich sein. Das Gesundheitszentrum BeckerPLUS unterstützt die Angebote insbesondere dabei, die koordinative und konditionelle Ausbildung zu unterstützen.

3. Wettbewerbe

Sowohl aus dem Fachunterricht als auch aus den Arbeitsgemeinschaften/Projekten heraus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Betreuung und Realisierung von Wettbewerben an.

a. Mathematik: In der Mathematik AG und z. T. auch im Mathematik-Unterricht bereiten wir Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben und Anforderungen des Mathematik-Wettbewerbes „Känguru“ , die Mathematik-Olympiade und den Mathe-Team-Wettbewerb vor.

b. Naturwissenschaften: In den naturwissenschaftlichen Fächern unterstützen wir die Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler an den Wettbewerben „Jugend forscht/Schülerinnen und Schüler experimentieren“.


c. Informatik
: Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit am Informatik-Schülerwettbewerb „Biber“ mitzumachen.

d. Fremdsprachen: In den Sprachen Englisch, Latein, Französisch und Spanisch bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Vorbereitung und die Begleitung bei entsprechenden Wettbewerben (z. B. DELF, DALF, Cambridge-Zertifiakt) an.

e. Geschichte: Vor allem im Mittelstufen- und Oberstufenunterricht bieten wir eine Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten an, die durch den Unterricht vorbereitet bzw. gestützt wird.

f. Sozialwissenschaften: Im Rahmen unseres Projektkurses „Business Englisch“ bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler jedes auf die Teilnahme am IHK-Schulpreis vor.

g. Jugend debattiert: Weiterhin bieten wir die Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ an, in dem Schülerinnen und Schüler auf der Schul-, regionaler und Landesebene ihre rhetorischen und auch fachlichen Fähigkeiten im Wettkampf mit anderen Schülerinnen und Schülern messen können.

h. Moerser Jugendbuch-Jury

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen unserer Kooperation mit der Bibliothek Moers an der Moerser Jugendbuch-Jury teilzunehmen, um ihre Fähigkeiten in der Analyse und Bewertung von literarischen Angeboten zu erweitern.

i. Sport: Unsere Schulmannschaften nehmen an Meisterschaften ver­schiedenster Sportarten teil. Ein Schwerpunkt hat sich bei den Ballsportarten (Fußball, Basketball, Volleyball, Tischtennis), aber auch im Schwimmen und Leichtathletik gebildet.

j. Energiesparwettbewerb: Im Rahmen des Energiesparwettbewerbes versuchen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren naturwissenschaftlichen Lehrerinnen und Lehrern Energieeinsparpotentiale an der Schule zu identifizieren und diese Potentiale zu nutzen.

4. Entwicklungsziele

a. Individuelle Förderung im Bereich der Erprobungsstufe

Im Rahmen unserer Erprobungsstufenarbeit streben wir in den nächsten Jahren die Verstetigung, Erweiterung bzw. ggf. auch Einführung weiterer besonderer Angebote in den Bereichen Naturwissenschaften/Informatik/Robotik, Theater/Literatur und Kunst an. Ziel ist es hierbei, die individuellen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler adressatengerecht aufzugreifen und diesen einen institutionalisierten Raum zur Entwicklung zu geben.

            3.7. Berufs- und Studienwahlorientierung

Die Berufs- und Studienwahlorientierung nimmt einen zentralen Platz bei den außerschulischen Aktivitäten ein.

1. Sekundarstufe I

a. Fachunterricht

In den Klassen 5 – 8 erhalten die Schülerinnen und Schüler im Wesentlichen im Unterricht der einzelnen Fächer wie z. B. Fremdsprachen, Deutsch, Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt.

b. Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Berufsinformationszentrum

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben sind im Lehrplan Deutsch der Klasse 8 vorgesehen; vor allem im Politikunterricht der Klasse 9 werden Themen zur Berufsfindung aufgegriffen, die ihren Abschluss finden in einem Besuch in einem Berufsinformationszentrum (BIZ) oder in einem mobilen Informationszentrum (MobIs), bei dem erste Kontakte zur Agentur für Arbeit hergestellt werden.

c. Berufs- und Studienwahlvorbereitung

Ziel unserer Berufs- und Studienwahlvorbereitung in der Mittelstufe ist zum einen Schülerinnen und Schüler für das Thema Berufs- und Studienwahl zu sensibilisieren, grundlegend über Strukturen und Entwicklungen auf diesem Feld zu informieren und eine erste Auseinandersetzung und Reflexion mit den eigenen Stärken und Schwächen zu initiieren. Zum anderen dienen die Informationen auch der Vorbereitung einer perspektivisch sinnvollen Entscheidung bei den Fächerwahlen und Schwerpunktsetzungen in der Oberstufe.

Unsere Schule beteiligt sich daher seit dem Schuljahr 2013/14 am Landesvorhaben „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“. In diesem Zusammenhang soll die Berufs- und  Studienorientierung für alle Jugendlichen ab der 8. Klasse bis zum Verlassen der Schule             systematisiert werden. Keine Schülerin und kein Schüler soll die Schule ohne eine konkrete  Anschlussperspektive verlassen.

Im Rahmen dieses Konzeptes bieten wir in der Mittelstufe folgende Elemente an.

Die Suche nach den eigenen Stärken und berufsbezogenen Interessen beginnt in der Jahrgangsstufe 8 mit der „Potenzialanalyse“. Diese Analyse wird von einem externen
Träger in Moers durchgeführt, dem Bildungs- und Personalentwicklungsunternehmen IMBSE GmbH (kurz für Institut für Modelle beruflicher und sozialer Entwicklung. Dabei bewerten verschiedene Beobachter die Bewältigung unterschiedlicher Problemstellungen, in denen unterschiedliche Fähigkeiten gefordert sind. Wenige Tage später bekommen die Schüler in einem individuellen Auswertungsgespräch, entweder mit oder ohne Elternbegleitung, das Zertifikat der Potenzialanalyse ausgehändigt. Im Zertifikat sind die drei persönlichen Stärken aufgeführt, der stärkste Kompetenzbereich erklärt und die drei stärksten Übungen und Orientierungen im Interessenstest beschrieben.
           
Basierend auf den Ergebnissen aus der Potenzialanalyse können sich die Schüler in den Jahrgangsstufen 8 und 9 dann in mehreren Berufsfeldern erproben. Hierzu sind jeweils eintägige Berufsfelderkundungstage in Betrieben vorgesehen. Diese Erkundungen sollen auch dazu dienen, bewusst ein anschließendes Schülerbetriebspraktikum für die EPH auswählen zu können. Der Prozess der Bewusstmachung eigener Stärken und Interessen     und dazu passender Berufsfelder und Berufe wird im Politik-Unterricht begleitet, auch mit     Hilfe des durch KAoA bereitgestellten Portfolio-Instruments „Berufswahlpass“, den jeder Schüler kostenlos erhält.

Des Weiteren führen wir für die Jahrgangsstufe 9 ein Besuch der Praktikums- und
Ausbildungsmesse „connect me“ an der Hochschule Rhein-Waal, Standort Kamp-Lintfort durch. Dort wird die Auseinandersetzung mit regionalen Partnern bei der Suche nach einem geeigneten Beruf ermöglicht.


2. Sekundarstufe II

   In der Einführungsphase (EPH) findet jeweils während unserer Thementage ein Berufsorientierungscamp statt. Bei diesem „Markt der Talente“ arbeiten mehrere geschulte             Mitarbeiter der IMBSE GmbH an zwei Schulvormittagen ganz intensiv mit unseren         Schülerinnen und Schülern, um der Frage auf den Grund zu gehen, welche
 Berufe/Studiengänge passen und welche Methoden bei der optimalen Auswahl helfen   könnten. Ferner wird der Kontakt zu externen Fachleuten aufgebaut, die wertvolle Einblicke         aus der Praxis gewähren.

Darüber hinaus bieten wir sowohl der Jahrgangsstufe EPH als auch den beiden
Jahrgangsstufen der Qualifikationsphase einen Berufsberaterabend an, bei dem die      Schülerinnen und Schüler auf Vertreter aus der Praxis treffen, die individuell bzw. in     Kleingruppen interviewt werden konnten. In den darauf folgenden Tagen findet für jede     Schülerin und für jeden Schüler ein individuelles Auswertungsgespräch satt, bei dem Eltern     sehr herzlich willkommen sind. Diese Tage bieten zudem eine Hilfe bei der anstehenden   Leistungskurswahl und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes der Studien- und    Berufswahlorientierung sein.

In der Qualifikationsphase 1 (Q1) besuchen wir die Fachmesse „Vocatium“ in Düsseldorf.       Im Vorfeld können die Schülerinnen und Schüler bis zu vier persönliche Gesprächstermine            mit den über 100 zur Auswahl stehenden Ausstellern machen, um diesen persönlichen
Fragen zu stellen bzw. Kontakte knüpfen zu können. Für weitere Gespräche mit den
Vertretern der Ausbildungsbetriebe verschiedener Branchen, der (Fach-) Hochschulen und Ansprechpartner im Ausland ist natürlich auch Zeit.

           
Einmal im Monat findet eine individuelle „Berufs- und Studienberatung“ durch die Agentur         für Arbeit im Beratungsbüro (H117) in der Schule statt.

Zudem werden von der Agentur für Arbeit allgemeine Informationstermine mit
unterschiedlichen Inhaltsschwerpunkten angeboten (z.B. zur Studienzulassung).

  In der Q1 und Q2 können unsere Schülerinnen und Schüler an einem Bewerbungstraining       und Assessment-Center-Training die jeweils von unterschiedlichen professionellen
Anbietern durchgeführt werden, teilnehmen.
           
  Darüber hinaus finden berufs- und studienspezifische Workshops sowie
  Universitätsbesuche zum Abbau von Schwellenängsten und zur Orientierung in
  regelmäßigen Abständen statt.

b. Studien- und Berufswahlpraktikum

In der Q1 findet vor den Sommerferien ein zweiwöchiges Studien- und Berufswahlpraktikum statt. Die Schülerinnen und Schüler suchen selbst – auch mit unserer Unterstützung – geeignete Praktikumsstellen, um die Arbeits- und Studienwelt im Allgemeinen kennenzulernen und bereits erste Einblicke in ihr gewünschtes Berufsfeld oder Studienfach zu erhalten.

c. Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit

Durch einen Kooperationsvertrag mit der Bundesagentur für Arbeit in Wesel wird die Zusammenarbeit zwischen der Bundesagentur für Arbeit (im Folgenden BA) und uns geregelt.

  • Ein Vertreter der BA führt viermal im Jahr Einzelberatungen mit unseren Schülerinnen und Schülern in unseren Räumen durch.

  • Die Schülerinnen und Schüler der Q1 werden über die Grundlagen zur Studien- und Berufswahl und die Möglichkeiten, die die Bundesagentur für Arbeit dazu zur Verfügung stellt, informiert.

  • Zeitschriften der BA sowie die Informationen zur „Studien- und Berufswahl“ des jeweiligen Jahres werden den Schülerinnen und Schülern der Q1 zur Verfügung gestellt.

  • Kurz vor den schriftlichen Abiturprüfungen erhalten die Schülerinnen und Schüler  Informationen zur Studienbewerbung und zur zentralen Vergabe der Studienplätze.

d. Bewerbungstrainings und Simulationen von Einstellungstests

In der Q1 werden Bewerbungstrainings und Einstellungstests zur Übung mit Hilfe eines außerschulischen Partners durchgeführt.

e. weitere Informationen und Informationsveranstaltungen der Universitäten

In Q2runden weitere Informationen zur ZVS, Hinweise auf Veranstaltungen (für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II) örtlicher Betriebe und ortsnaher Universitäten – auch in den benachbarten Niederlanden – sowie der Besuch einer Universität die Berufsorientierung ab. In Eigenregie steht allen Schülerinnen und Schülern des GFB vor allem in den Wochen vor der Zeugnisausgabe im Januar die Möglichkeit offen, sich über das Studium an einer für sie interessanten Hochschule zu informieren. So finden an mehreren benachbarten Hochschulen Informationstage statt, auf die wir besonders hinweisen.  

f. Ehemalige

Ehemalige Schülerinnen und Schüler unserer Schule stellen in unregelmäßigen Abständen ihr Studienfach, ihre Universität und ihr Berufsziel bzw. ihren Beruf und beruflichen Werdegang vor.

g. Beraterabend

Jährlich findet im Rahmen der Thementage der Berufsberaterabend statt. Mit Unterstützung des Fördervereins informieren ehemalige GFB-Schülerinnen und –Schüler und Berufspraktiker sowie Bildungsinstitutionen aus dem tertiären Sektor in lockerer Runde aus ihrer Praxis über Ausbildung, Studium und Beruf.

h. weitere Informationen

Durch Zeitschriften und Informationen am schwarzen Brett Berufswahl können Schülerinnen und Schüler sich selbstständig über Studium und Beruf informieren.

4. MITARBEIT DER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

1. Ansatz

Unsere Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt unserer Schule und der Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer. Sie sollen unsere Schule als ihren Lebens- und Arbeitsraum begreifen und auffassen. In diesem Sinne unterstützen und fördern wir alle Anstrengungen und Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler sich an unserem Schulleben – auch im Sinne einer Stärkung unseres Zusammengehörigkeitsgefühls– gestaltend und selbstverantwortlich zu beteiligen.

Als Schule beraten und helfen wir unseren Schülerinnen und Schülern bei der Konzeption, Gestaltung und Durchführung ihrer Aktionen und institutionalisierten Einrichtungen. So lernen Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sich auch als Teampartner kennen und respektieren. Dies führt zu einer motivierten und positiven Lernatmosphäre.

2. Die Schülervertretung/der Schülerrat

Die SV (Schülervertretung) stellt die Interessenvertretung der Schülerinnen und Schüler dar. Sie setzt sich zu­sammen aus den Klassensprecherinnen und -sprechern der Klassen 5 – 9, den Vertreterinnen und Vertretern der Oberstufe und den beiden Verbindungslehrerinnen und -lehrern als Beraterinnen und Beratern. Sie bildet das Organ, das die Meinung der Schülerinnen und Schüler artikuliert und Veranstaltungen organisiert wie z. B.  traditionelle Sportturniere für Jungen und Mädchen und kulturelle Veranstaltungen wie regelmäßige Theaterfahrten und Discos oder ähnliche Veranstaltungen.

Im Schülerrat wird in regelmäßigen Sitzungen über aktuelle Themen des Schullebens diskutiert und beraten. Aus der SV geht ein Gremium hervor, das sich aus der Schülersprecherin bzw. dem Schülersprecher, deren bzw. dessen beiden Vertreterinnen und Vertretern, den Jahrgangsstufensprecherinnen und -sprechern der Jahrgangsstufen EPH, Q1 und Q2 den Mittel- und Erprobungsstufensprecherinnen und -sprechern, dem Kassenwart und den beiden Verbindungslehrerinnen bzw. -lehrern zusammensetzt. Dieses Gremium trifft sich außerhalb der Unterrichtszeit, um die SV-Sitzungen vorzubereiten, zu beraten und gefasste Beschlüsse umzusetzen.


Regelmäßige Öffnungszeiten des SV-Büros ermöglichen es jeder Schülerin und jedem Schüler Fragen, Probleme und Wünsche unmittelbar an die SV-Vertreter zu übermitteln.

3. Regelmäßige Aktionen und Veranstaltungen

a. Veranstaltungen

Die Schülerinnen und Schüler aus der Qualifikationsphase 1unterstützen die Abiturientinnen und Abiturienten regelmäßig bei der Durchführung der Abiturfeier.

Die Schülerinnen und Schüler aus der Qualifikationsphase 2 gestalten ihre letzte Unterrichtswoche als ein abschließendes Ereignis für die ganze Schulgemeinde. Am Tag der Übergabe der Abitur-Zeugnisse sorgen die Abiturientinnen und Abiturienten für die Durchführung eines eigenen Abiballes in eigener Regie für einen festlich-fröhlichen Rahmen.


b. SV-Fahrten

Gemeinsam mit unseren Verbindungslehrerinnen und -lehrern führen die Schülervertreterinnen und -vertreter unsere „SV-Fahrt“ über ein Wochenende hinweg durch, in dem die zentralen Mitwirkungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler besprochen werden sowie Aktionen für das jeweils laufende Schuljahr geplant werden.

c. Thementage

Feste Bestandteile des Schullebens sind unsere Thementage. Diese Veranstaltung findet in der letzten Woche des Schuljahres statt. Bei den Thementagen wird themenspezifisch in Gruppen mit Schülerinnen und Schülern in den jeweiligen Jahrgangsstufen gearbeitet. Während der Thementage führen wir fächerübergreifende bzw. -verbindende Projekte durch. In der Jahrgangsstufe 5 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Kunst Otto Pankoks, besuchen einen Tag das Museum in Hünxe und gestalten eigene Werte in den weiteren Tagen. In der Jahrgangsstufe 6 ist das zentrale Thema Gesundheit, in der Jahrgangsstufe 7 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen aus den Naturwissenschaften, in der Jahrgangsstufe 8 steht Sprache und in der Jahrgangsstufe EPH die Berufs- und Studienwahlorientierung im Mittelpunkt der Arbeit. Die Jahrgangsstufe 9 führt ihre Klassen- und Abschlussfahrten nach Berlin durch, die Jahrgangsstufe Q1 befindet sich währenddessen im zweiwöchigen Studien- und Berufswahlpraktikum.

Die Planung und Durchführung von Schulfesten verlaufen ganz ähnlich. Das bei den Aktivitäten eingenommene Geld fließt gemeinnützigen Zwecken zu. Bei Spiel- und Sportfesten („GFB stehen nicht die klassischen Disziplinen der Bundesjugendspiele im Vordergrund, sondern sportliche Aktivitäten, die die Klassen- und Schulgemeinschaft stärken und die Möglichkeit bieten, neue Aktionsfelder für Sport und Freizeit auszuprobieren

Nicht zuletzt führen wir in zweijährigem Rhythmus einen Sponsorenlauf durch, dessen Einnahmen der Arbeit in der Schule sowie gemeinnützigen Zwecken zufließen.

d. „Goldenes Häkchen“

Eine besondere Tradition besitzt das „Goldene Häkchen“, eine Veranstaltung, die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe für die gesamte Schulgemeinde planen und an einem Wochenende mit mehreren Veranstaltungen realisieren. In diesen Veranstaltungen präsentieren die Schülerinnen und Schüler der gesamten Schule ihr künstlerisches Können in den Bereichen Musik, Film, Theater und Tanz.

e. Schulsanitäter

Die Erst-Versorgung von Unfällen und Krankheiten der Schülerinnen und Schüler übernimmt unser Sanitätsdienst. Unter der fachkundigen Leitung einer Schulsanitäterin werden unsere Schülerinnen und Schüler durch externe Anbieter zu Ersthelferinnen und -helfer ausgebildet und anschließend eingesetzt.

3. Ständige Einrichtungen

Unsere Schüler-Bücherei und unser Selbstlernzentrum (Mediothek) sind Einrichtungen, die mit regelmäßigen Öffnungszeiten Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten der Informationsbeschaffung geben. Beide Einrichtungen werden von  Lehrerinnen und Lehrer und/oder unsere Eltern geleitet.

Die Schülerzeitung GFB Inside, aber auch immer wieder entstehende Klassenzeitungen tragen dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit haben, den Schulalltag und altersspezifische Themen aus ihrem Blickwinkel darzustellen.

5. ZUSAMMENARBEIT MIT ELTERN

1. Ansatz

Unser Bemühen, Wissen und Werte zu vermitteln, Persönlichkeit zu fördern und Impulse zu geben, beruht auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Nur eine solche Zusammenarbeit kann zu einer erfolgreichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen führen. Deshalb legen wir auf regelmäßigen Kontakt zu den Eltern großen Wert.


Insbesondere bei Auffälligkeiten im Lernverhalten, im Sozialverhalten, bei der Persönlichkeitsentwicklung oder groben Verstößen gegen die Schulordnung werden die Eltern durch die Schule (zeitnah) informiert. Dies geschieht – je nach Anlass – durch die Fachlehrerin oder den Fachlehrer bzw. durch die Klassenlehrerinnen oder den Klassenlehrer, durch die Beratungslehrerin oder den Beratungslehrer oder durch die Schulleitung.

2. Institutionalisierte Zusammenarbeit

Eltern haben darüber hinaus die Möglichkeit, auf den institutionell festgelegten Wegen Kontakt mit der Schule und den Klassenlehrerinnen und -lehrern, den Fachlehrerinnen und -lehrern sowie den Beratungslehrerinnen und -lehrern aufzunehmen. Auf den Klassenpflegschaftssitzungen werden sie über Unterrichtsinhalte und Aktivitäten der Klasse informiert. Bei den wöchentlichen Sprechstunden der Fachlehrerinnen und -lehrer sowie der Beratungslehrerinnen und -lehrern und an Elternsprechtagen erhalten sie individuelle Hinweise und Beratung auf das Lern- und Sozialverhalten ihrer Kinder.


Bei individuellen Erziehungsproblemen stehen die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Beratungslehrerinnen und -lehrer nach Absprache für Beratungsgespräche zur Verfügung. Zudem stellen wir – falls notwendig – aber auch Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen her.

3. Informelle Treffen

Vor allem in den Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I finden an unserer Schule traditionell auch informelle Treffen bei Eltern-Stammtischen statt, bei denen Klassen- bzw. Fachlehrerinnen und -lehrer häufig anwesend sind.


            4. Schullaufbahnberatungen

Während der Schullaufbahn haben Eltern und Schülerinnen und Schüler viele wichtige Entscheidungen zu treffen. Unser Ziel ist es, sie umfassend und frühzeitig zu informieren und zu beraten. So findet bereits im November eine Informationsveranstaltung und ein Tag der offenen Tür für die Eltern und Schüler des 4. Grundschuljahrgangs statt (vgl. Kapitel 2 „Konzept für die Erprobungsstufe“).

Vor den Sommerferien werden die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu einem Kennenlernvormittag eingeladen. Während die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren neuen Klassenlehrerin bzw. -lehrern spielerisch das Schulgebäude erkunden, haben die Eltern Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. In den Klassen 5 und 6 halten die Klassenlehrerinnen und -lehrer mit den Eltern regelmäßigen Kontakt und informieren – sofern erforderlich – die Eltern unmittelbar über die Ergebnisse der Erprobungsstufen-Konferenzen. Dies geschieht insbesondere bei Lerndefiziten und Verhaltensauffälligkeiten. Auf diese Weise erkennen Eltern frühzeitig, ob ihr Kind für die gewählte Schulform geeignet ist.

Rechtzeitig vor Abschluss der Klasse 5 bietet die Schule eine Informationsveranstaltung für Eltern und Schülerinnen und Schüler zur Wahl der 2. Fremdsprache ab Klasse 6 an. Bei individuellen Rückfragen werden die Klassenlehrerinnen und -lehrer den Eltern Beratung durch unsere Fachlehrerinnen und -lehrer der Fremdsprache vermitteln, auf die sich die Fragen beziehen. Eine vergleichbare Informationsveranstaltung findet auch vor Ende der Jahrgangsstufe 7 statt. Hier stellen Fachlehrerinnen und -lehrer die Angebote für den Differenzierungsbereich der Klassen 8  und 9 vor. Ansprechpartner für Rückfragen in diesem Bereich ist der Koordinator für den Wahlpflichtbereich II.

Im Laufe der 9. Klasse sind wichtige Entscheidungen über den Besuch der gymnasialen Oberstufe zu treffen. Die Komplexität des Systems erfordert hier eine intensive Information und individuelle Beratung, die in den Klassen durch das Oberstufenteam wahrgenommen wird. Information und Beratung erfolgen mit folgendem Ablauf: Information im Klassenverband über den Oberstufen-Koordinator, Information der Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen durch die Beratungslehrerin bzw. den Beratungslehrer der zukünftigen Jahrgangsstufe EPH, Information für die Eltern, individuelle Laufbahnberatung in Kleingruppen und Einzelgesprächen. Während der gesamten Oberstufe sind der Oberstufen-Koordinator und die jeweiligen Jahrgangsstufenleiterinnen bzw. jeweiligen Jahrgangsstufenleiter Ansprechpartner für die Eltern.


6.Übermittagsbetreuung

In Zusammenarbeit mit den Eltern ist auch das Konzept der Übermittagbetreuung entstanden. Die Schülerinnen und Schüler können während der Mittagspause eine warme Mahlzeit in unserer Mensa nehmen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit das Angebot der Hausaufgabenbetreuung oder des Förderunterrichts wahrzunehmen.

7. Unsere „Kommunikationskette“

Wir legen besonderen Wert auf die Einhaltung einer Kommunikationskette, in der die mündliche und direkte Kommunikation mit den Eltern im Mittelpunkt steht. Probleme sollen grundsätzlich auf der Stufe behandelt werden, auf der sie entstanden sind, und zwar in einem direkten (mündlichen) Kontakt zwischen Eltern, Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen. Falls hier in der direkten Kommunikation, im direkten Austausch keine Problemlösung möglich ist, wird die nächsthöhere Ebene miteinbezogen (Fachlehrerinnen und -lehrer, dann Klassenlehrerinnen und -lehrer, Beratungslehrerinnen und -lehrer, Abteilungsleiterinnen und -leiter, Schulleitung).

6. BERATUNGSKONZEPT

1. Ansatz: Notwendigkeit und Konzept unserer Beratungsangebote

Die Qualität der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit wird traditionell und seit den internationalen Lernvergleichsstudien („PISA“) auch aktuell an der Qualität des Unterrichts gemessen.

Wir stellen uns dieser Verantwortung für die Qualität des Unterrichts. Wir sind aber auch davon überzeugt, dass eine gelingende Bildungs- und Erziehungsarbeit zusätzlich von anderen Faktoren abhängt. Wir verstehen unsere Schule als ein „Haus des Lernens“, in dem neben der Wissensvermittlung auch Fragen der Erziehung und der Persönlichkeitsbildung eine wichtige Rolle spielen.

Erfolgreiches Lernen erfordert eine produktive Lernatmosphäre, in der alle an Schule
Beteiligten Freude am gelingenden Lernen haben, soziales und an Werten orientiertes Lernen ermöglicht wird und Schülerinnen und Schüler ihre individuelle Persönlichkeit in
sozialer Verantwortung stufenweise altersgerecht entwickeln können (vgl. Kapitel 3 „Identifikation durch Atmosphäre“). Eine solche Lernatmosphäre wird durch unterschiedliche inner- und außerschulische Einflussfaktoren beeinträchtigt.

Dazu können seitens der Schülerinnen und Schüler gehören:

Persönliche Probleme

Probleme mit Eltern/Freund(in), Schulangst, Leistungsprobleme, Versagensängste,       Sinnkrise („Pubertätskrise“), Ausweglosigkeit, Drogenproblematik, physische/psychische

Probleme usw.

Beziehungsprobleme in der Schule

Schwierigkeiten mit Lehrerinnen und Lehrern, Mitschülerinnen und -schülern, Schulleitung        usw.

Sach- oder Laufbahnprobleme

Fragen zu bestimmten Fächern, zu Inhalten, Lern- und Verhaltensstörungen,
Entscheidungen bei Kurswahl oder beim Übergang in andere Schulformen,
Berufsplanung usw.

Organisatorische Probleme

Zeitmanagement, Schul-/ Hausordnung usw.

Unsere Schule wirkt durch ein breit gefächertes Angebot an Beratung den oben
beschriebenen Problemen entgegen um so eine freundliche und produktive

Lernatmosphäre zu schaffen. Dabei wird Beratung als ein Prozess des Sich-Beratens, der die Lernatmosphäre ebenso fördert wie die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und letztlich alle am Beratungsprozess Beteiligten. Deshalb liegt ein Verständnis von Beratung zugrunde, eigene Ressourcen zu entdecken, zu stärken und anzuwenden (Hilfe zur Selbsthilfe). Unsere Beratung versteht sich als Angebot zur Information, Intervention, Prävention und Kooperation. Kooperation wird insbesondere auch mit zuständigen außerschulischen Trägern gesucht.

 

2. Beratungsangebote am GFB (Information, Prävention und Kooperation)

 Aus dem genannten Beratungsverständnis sowie den rechtlichen Vorgaben beraten
 grundsätzlich alle Lehrerinnen und Lehrer unsere Schülerinnen und Schüler. Darüber

hinaus nehmen einige unserer Lehrerinnen und Lehrer besondere Beratungsaufgaben wahr.

  

a. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer bzw. die Jahrgangsstufenleiterinnen und -leiter      beraten die Schülerinnen und Schüler in allen schulischen Angelegenheiten, insbesondere       im Hinblick auf die individuelle Schullaufbahn. Dabei werden sie unterstützt durch die

Erprobungs-, Mittel- und Oberstufenkoordinatorinnen und -koordinatoren.

b. Die Beratung der SV als Schulmitwirkungsorgan der Schülerinnen und Schüler wird durch die SV-Verbindungslehrerinnen und -lehrer wahrgenommen. Sie unterstützen und     beraten die SV dabei, Verantwortung in und für Schule zu übernehmen.

c. Die Berufswahlvorbereitung und Information unter fachkundiger Leitung unseres            Berufs- und Studienberatungsteams (BoB) stellt einen wichtigen Eckpfeiler des Beratungskonzepts dar.

 d. Seit langem ist die Suchtvorbeugung ein wichtiges Anliegen unserer Schule. Eine

Kollegin nimmt die Aufgabe der Koordinatorin für Suchtprävention wahr. Sie kooperiert und       berät sich in besonderer Weise mit außerschulischen Beratungsstellen. Im

Rahmen der Präventionsarbeit an unserer Schule führen wir in Kooperation mit der

Drogenberatungsstelle Moers und auch der Kriminalpolizei Moers mehrere Projekte durch:

           
 In der Jahrgangsstufe 7 führen wir auf der Klassenfahrt nach Hinsbeck in Kooperation mit         einem Kripobeamten des Kreises Viersen und der Sozialpädagogin des SCI, Monika Höfer,
 Einheiten zur Suchtaufklärung und einen Austausch über Gefährdungen durch. Dort             wird unsere Drogen- und Suchtprävention abgerundet mit Übungen zum Themenkreis  „Kinder stärken“ und „Wir sind eine Gemeinschaft“.


 Die Oberstufe erarbeitet seit einigen Jahren einen Präventionsparcours für Achtklässler.           Dabei durchlaufen die Schülerinnen und Schüler mehrere Stationen und erfahren         spielerisch grundlegende Informationen über den Umgang mit suchtgefährdenden Mitteln    wie Alkohol, Nikotin, Drogen, aber auch über den Umgang mit Medien. Durch die

  Jugendlichen der Oberstufe wird ein vertrauensvoller Umgang miteinander gewährleistet          und das Prinzip unserer Schulgemeinschaft eines „Mit- und Füreinanders“ wird umgesetzt.

           
 Elternabende, an denen die Eltern entweder von Mitarbeitern der Drogenberatungsstelle           Moers oder der Kripo über den Umgang mit suchtgefährdenden Mitteln und Medien
aufgeklärt und beraten werden, finden regelmäßig statt.

Mit der BzG und dem Kinderschutzbund planen wir vor diesem Hintergrund regelmäßig Veranstaltungen, in denen sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer geschult werden, um auf mögliche Gefährdungen direkt einzugehen. Beratungslehrer und Coaches unserer Schule stehen den Schülern und Eltern jederzeit für Beratungsgespräche zur Verfügung und leisten Hilfestellungen.

 

e. Zur Intensivierung und Unterstützung der Beratungstätigkeit nehmen drei Kolleginnen und Kollegen die Aufgaben eines/einer Beratungslehrers/Beratungslehrerin mit

Beratungsschwerpunkt für die Sekundarstufe I und II. Vor dem Hintergrund besonderer     Beratungskompetenzen beraten und unterstützen die Beratungslehrerinnen bzw. die

Beratungslehrer die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bei persönlichen Problemen sowie Lern- und Verhaltensschwierigkeiten sowie bei besonderen Begabungen von Schülerinnen und Schülern. Unser Team berät, begleitet, unterstützt und intensiviert die Beratungstätigkeit aller Lehrerinnen und Lehrer, stellt Kontakte zu außerschulischen Beratungseinrichtungen her und kooperiert mit diesen (vgl. Organigramm oben).

3. Entwicklungsziele

 Jährliche Beratung

Ein Beratungskonzept, das auf die Bedürfnisse der an Schule Beteiligten und auf eine

produktive Lernatmosphäre hin ausgerichtet ist, bedarf der ständigen Überprüfung,
Aktualisierung und Fortentwicklung. Deshalb werden sich die Lehrerinnen und Lehrer, die besondere Beratungsaufgaben wahrnehmen, ab sofort mindestens einmal schulhalbjährlich über ihre Erfahrungen austauschen. Dazu lädt der Beratungslehrerin bzw. -lehrer die Kolleginnen und Kollegen ein. Die Ergebnisse werden festgehalten und der Schulleitung, der Lehrer- und Schulkonferenz mindestens einmal jährlich durch die/den Beratungslehrerin bzw. -lehrer vorgestellt.

Um die Bedeutung präventiver und intervenierender Beratungsarbeit wissend werden die in             besonderer Beratung tätigen Lehrerinnen und Lehrer besonderen Beratungsbedarf zeitnah             feststellen und geeignete Beratungsangebote in Form von Einzel- und Gruppenberatung           sowie Projekten bereitstellen bzw. initiieren

 

7. Konzept der individuellen Förderung

1. Ansatz

Unser Konzept der individuellen Förderung setzt sich das Ziel, die individuellen
Lernvoraussetzungen, verschiedenen Fähigkeiten, unterschiedlichen Interessen und besonderen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler sowohl durch leistungsfördernden und -motivierenden Unterricht als auch durch zusätzliche Maßnahmen im Sinne von Förder- und Forderangeboten aufzugreifen, zu unterstützen und über die gymnasiale Laufbahn hinweg zu entwickeln. Diesem Ziel möchten wir auf der einen Seite durch zahlreiche Maßnahmen, Arbeitsgemeinschaften und Angebote in breit gefächerten Bereichen gerecht werden. Auf der anderen Seite streben wir zudem explizit die Begleitung, Unterstützung und zielgerichtete Förderung von leistungs- und lernschwachen Schülerinnen und Schülern zur Vermeidung von Schullaufbahnproblemen an. Hierbei verwirklichen wir sowohl einen fachlich-methodischen als auch einen übergreifenden Beratungsansatz.

2. Beratung und Diagnostik

a. Beratung

Die Schülerinnen und Schüler mit temporären Lern- und Leistungsschwierigkeiten, aber auch mit besonderen Begabungen bedürfen einer spezifischen inhaltlichen und methodischen Förderung und oftmals auch einer umfassenden Beratung, die sowohl durch unser Beratungssystem (vgl. Kapitel „Beratung“) als auch durch Klassenlehrerinnen und -lehrer sowie Fachlehrerinnen und -fachlehrer realisiert wird.

b. Diagnostik

Im Rahmen unserer kollegialen Zusammenarbeit versuchen wir die besonderen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler durch Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, mit Klassenlehrerinnen und –lehrern sowie mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern zu identifizieren, um gemeinsam mit den Eltern und unseren Beratungslehrerinnen und -lehrern – vor allem mit einer ausgebildeten Kollegin mit ECHA-Diplom – entsprechende Maßnahmen zur Förderung zu entwickeln und zu realisieren.

  • Unterricht

Die Identifizierung besonderen Förder- bzw. Forderbedarfes geschieht hierbei durch die Fachlehrerinnen und -lehrer im Unterricht, durch eine anschließende kollegiale Beratung der Klassenkonferenzen und/oder durch Gespräche/Beratungen mit den Schülerinnen und Schülern sowie mit den Eltern.

  • Erprobungsstufen-/Klassen- und Jahrgangsstufenkonferenzen

In den regelmäßig stattfindenden Konferenzen können gestützt auf längerfristige Beobachtungen durch Fachlehrerinnen und -lehrer und Klassenlehrerinnen und -lehrer umfassende Einschätzungen über das Leistungs- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler gemacht werden, so dass besonders leistungsstarke und -schwache Schülerinnen und Schüler identifiziert und an unsere Förder- und
Forderprogramme verwiesen werden.

Des Weiteren werden die Leistungen und die Entwicklung der Oberstufenschülerinnen und -schüler in „Quartalskonferenzen“ reflektiert und diskutiert.

Durch diesen umfassenden Ansatz sollen sowohl Probleme wie „underachiever-Phänomene“ oder temporäre Lern- und Leistungsschwächen auf der Schulseite aufgefangen und bearbeitet werden. Darüber hinaus vermitteln die Beratungslehrerinnen und -lehrer Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen zur weiteren Diagnostik und Beratung.

3. Maßnahmen

a. Förderung individueller Interessen

Arbeitsgemeinschaften

Die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften unserer Schule eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Bildungs- und Entwicklungschancen auch über den eigentlichen Unterricht hinaus. Unsere Schule bietet in Zusammenarbeit mit dem SCI in den Bereichen Mathematik, Informatik, Gesellschaftswissenschaften, Kunst, Musik, Sprachen, Theater und Sport ein differenziertes Portfolio an Arbeitsgemeinschaften (vgl. auch Entwicklungsziele).

b. Begleitung, Unterstützung und Förderung der Schulleistungen (auch im Bereich temporärer Lern- und Leistungsschwächen)

Coaching-Projekt

Mit unserem Coaching-Projekt bieten wir eine pragmatische Hilfestellung zur Vermeidung der Wiederholung einer Jahrgangsstufe. In diesem Projekt erhalten leistungsschwache und versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler konkrete Hilfestellungen von Beratungslehrerinnen und -lehrern und von ihren individuellen Lerncoaches zur Bearbeitung ihrer versetzungsgefährdenden Leistungen während des laufenden Schuljahres. Lerncoaches sind hierbei ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die nach einer intensiven Coaching-Schulung Schülerinnen und Schüler zu einer Verbesserung ihrer Leistungen und auch ihres Lernverhaltens zu leiten.

Hausaufgabenbetreuung und Übermittags-/Nachmittagsbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung des SCI hilft auch Schülerinnen und Schülern mit Schwächen im Lern- und Arbeitsverhalten. Im Bereich der Übermittags-/Nachmittagsbetreuung können die Schülerinnen und Schüler zudem auf Förderangebote in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch zurückgreifen.

Förderkurse in den Fächern Englisch und Deutsch

Dieses Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler an der Schnittstelle Grundschule/Erprobungsstufe, um Übergangsprobleme in den beiden Sprachen aufzufangen. Schwerpunkte der Förderung liegen im Bereich Grammatik und Wortschatz. Da diese Lerngruppen in der Regel klein sind, werden die Schülerinnen und Schüler individuell betreut, so dass auch Unterrichtsinhalte auf Wunsch wiederholt werden können.

Nachhilfebörse

Die SV vermittelt zwischen Schülerinnen und Schülern unserer Schule, die Nachhilfe anbieten möchten, und denjenigen, die Nachhilfe benötigen. Dieses hausinterne Konzept im Rahmen der Hausaufgaben- und Übermittagsbetreuung ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern, Nachhilfelehrerinnen und -lehrern und den Fachlehrerinnen und -lehrern.

c. Förderung von Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungspotentialen

-Akzelerationsmaßnahmen: „Überspringen“

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen und Leistungen erhalten nach Beratung in der Klassenkonferenz und mit den Eltern die Möglichkeit des Überspringens einer Klasse.

Schüleruniversität

Des Weiteren nehmen Schülerinnen und Schüler institutionalisiert an den Programmen der Schüleruniversität an unserer Partneruniversität Duisburg-Essen teil. Hierbei werden sie bei Überschneidungen von den jeweiligen Unterrichtsverpflichtungen freigestellt, um die entsprechenden Seminare, Vorlesungen und Übungen an der Hochschule besuchen zu können und je nach Wunsch und Möglichkeit Leistungsnachweise und/oder Teilnahmebestätigungen erwerben zu können.

Auslandsaufenthalte

Insbesondere unterstützen wir das Ziel unserer Schülerinnen und Schüler, Auslandsaufenthalte zur Sprachförderung und Persönlichkeitsentwicklung durchzuführen. Wir begleiten ihre Bemühungen hierbei durch unseren Beratungslehrer für Auslandsaufenthalte.

Enrichment-Angebote

Erprobungsstufe

a. „Filder-Uni“

Wir bieten ab der Jahrgangsstufe 6 leistungsstarken und besonders engagierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an unserem Erweiterungsmodell („Filder-Uni“) an, in dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einer betreuenden Fachlehrerin oder einem betreuenden Fachlehrer und einer betreuenden Lehrerin oder einem betreuenden Lehrer über ein Schuljahr hinweg sich ein eigenständiges Projektthema auswählen, dieses wissenschaftspropädeutisch erarbeiten und zum Ende des Schuljahres dieses Produkt sowohl den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I als auch an einem Abend der Schulöffentlichkeit sowie den Eltern präsentieren.

Mittel- und Oberstufe

a. Fremdsprachen-Zertifikate

Im Bereich  der Fremdsprachen-Zertifikate zielen wir im Bereich der englischsprachigen Zertifikate auf das Angebot des „Cambridge-Certificate“, das Schülerinnen und Schüler vor allem der Oberstufe erwerben können. Ebenso bieten wir im französischsprachigen Bereich das DELF-Diplom anbieten.

b. Arbeitsgemeinschaft Robotik/Informatik

Im Bereich der Informatik/Robotik bieten wir eine Arbeitsgemeinschaft an, in der Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten in diesem Bereich entwickeln können.

Oberstufe


GFB 21

In unserem Projekt GFB 21 werden ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit konkreten Fallstudien aus Unternehmen und Organisationen konfrontiert, um diese im Spannungsfeld von Universität, Unternehmen und Schule wissenschaftlich zu analysieren und zielgruppengerecht zu lösen. Hierbei erhalten sie wirtschaftswissenschaftliche, politologische und/oder soziologische Kompaktseminare, um die wissenschaftlichen Grundlagen kennenzulernen, analysieren die Strukturen und Arbeitsprozesse der Unternehmen und Organisationen in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Führungskräften vor Ort und präsentieren anschließend den jeweiligen Führungskräften ihre Lösungsstrategien.

„Besondere Lernleistungen“
Über das Angebot der Schüleruniversität hinaus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit an, besondere wissenschaftliche, fachliche oder projektbezogene Interessen als Besondere Lernleistung in die Abiturprüfung einbringen zu können. Hierbei erhalten sie sowohl durch unsere Beratungslehrerinnen und -lehrer als auch durch Fachlehrerinnen und -lehrer die entsprechende Unterstützung. Zur Realisierung der Besonderen Lernleistung können sich Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Themen an der Universität durch Seminarbesuche erarbeiten und projektbezogene Arbeiten fachlich-wissenschaftspropädeutisch aufbereiten, um diese dann in der Abiturprüfung einzubringen.

Arras-Filmfestival:
Zudem nehmen wir in Kooperation mit doxs!, dem Arras-Filmfestival und dem Goethe-Filmfestival am Arras-Filmfestival teil, in dem unsere Schülerinnen und Schüler in Arras eine Woche lang als Jury-Mitglieder die Teilnehmerfilme begutachten, intensiv und authentisch in die Filmanalyse und in die französische Sprache und in das französische Leben eintauchen.

Jahrgangsstufenübergreifende Projekte

Wettbewerbe

Zur individuellen Förderung bietet sich die Vorbereitung und Teilnahme an Schülerwettbewerben an. Sowohl aus dem Fachunterricht als auch aus den Arbeitsgemeinschaften/Projekten heraus bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Betreuung und Realisierung von Wettbewerben an.

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Vor allem im Mittelstufen- und Oberstufenunterricht bieten wir eine Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten an, die durch den Unterricht vorbereitet bzw. gestützt wird.

Informatik-Wettbewerb: Im Rahmen des Informatikunterrichts erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit am Informatik-Schülerwettbewerb „Biber“ mitzumachen.

Mathematik-Wettbewerb: Vor allem in der Mathematik AG und z. T. auch im Mathematik-Unterricht bereiten wir Schülerinnen und Schüler auf die Aufgaben und Anforderungen des Mathematik-Wettbewerbes „Känguru“ vor.

4. Entwicklungsziele

a. Austauschprogramme

Über die beiden bereits bestehenden Auslandsprogramme hinaus streben wir weitere Partnerschaften mit außereuropäischen Schulen an, um unseren Schülerinnen und Schülern auch eine Austauschmöglichkeit im internationalen Raum anbieten zu können. Des Weiteren zielen wir auf eine Partnerschaft mit einer Schule im spanischen Sprachraum, um unsere Angebote auch durch entsprechende Kontakte und Möglichkeiten zu unterstützen.

c. Individuelle Förderung im Bereich der Erprobungsstufe

Im Rahmen unserer Erprobungsstufenarbeit streben wir in den nächsten Jahren die Entwicklung und Einführung weiterer besonderer Angebote in den Bereichen Naturwissenschaften, Theater/Literatur, Musik und Kunst an. Ziel ist es hierbei, die individuellen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler adressatengerecht aufzugreifen und diesen einen institutionalisierten Raum zur Entwicklung zu geben.


d. Vernetzung
Zur weiteren Verbesserung unserer Arbeit im Bereich der individuellen Förderung zielen wir auf eine weitere Vernetzung unserer Förder- und Fordermaßnahmen mit außerschulischen Institutionen wie Universitäten und regionalen Trägern.

e. „Besondere Lernleistungen“

Über das Angebot der Schüleruniversität hinaus werden wir unseren Schülerinnen und Schülern umfassender und institutionalisierter die Möglichkeit anbieten, besondere wissenschaftliche, fachliche oder projektbezogene Interessen als Besondere Lernleistung in die Abiturprüfung einbringen zu können (vgl. Oberstufe).

f. Wettbewerbe

Des Weiteren zielen wir sowohl auf eine kontinuierliche Fortführung und weitere Stärkung der bisherigen Wettbewerbsangebote als auch auf eine Ausweitung des Angebots auf weitere Fachbereiche (Fremdsprachen, Natur- und Sozialwissenschaften, vgl. Individuelle Förderung).

g. MINT-Schule

Ebenso streben wir vor dem Hintergrund unserer Schulgeschichte bzw. -entwicklung, unseres Fächerangebotes sowie der hervorragenden Leistungen und der herausgehobenen Strukturen im Bereich der Naturwissenschaften und Mathematik die Aufnahme in den Kreis der MINT-EC-Schulen an. Dies geschieht auch auf der Folie der besonderen Zukunftsbedeutung dieser Fachrichtung für die Entwicklung der Studien- und Berufschancen unserer Schülerinnen und Schüler.

8. EVALUATION                                  

1. Ansatz
Evaluation ist die „Erfolgskontrolle pädagogischen Handelns in der Schule“. Auf der Grundlage von systematischer Sammlung, Analyse und Bewertung von Informationen über schulische Arbeit hat sie das Ziel, Unterricht und andere Erziehungsmaßnahmen weiterzuentwickeln.

Evaluation ist ein in alle Arbeitsfelder hineinragendes Element der Schulprogrammarbeit. Sie ist wichtig, wenn es darum geht zu klären, was bisher geleistet wurde und wo weitere Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Sie überprüft, inwieweit die im Schulprogramm vereinbarten Ziele erreicht wurden, d.h. Evaluation legt über den Stand der Schulprogrammarbeit Rechenschaft ab.

In jedem Schuljahr sind gemäß RdErl (d.MfSJK) zwei Arbeitsfelder des Schulprogramms zu evaluieren. Eine Auswahl möglicher Themen wird von der EVA-Projektgruppe der Schulkonferenz vorgeschlagen, die dann darüber entscheidet, welche Bereiche evaluiert werden.

Vor allem die Lernstandserhebungen in der Jahrgangsstufe 8 dienen sowohl der schulischen Selbstevaluation als auch der Überprüfung des Schulstandards im Vergleich mit anderen Schulen des Regierungsbezirkes.

Die Eltern werden über die jeweiligen Ergebnisse informiert.

2. Gesunde Schule

Im Rahmen des Projektes der „Gesunden Schule“ erheben wir jedes Jahr Daten der Kolleginnen und Kollegen über die Arbeitsbedingungen und -belastungen an unserer Schule. Die Ergebnisse werden schulintern besprochen und als Arbeitsprojekte in die Schulkonferenz eingebracht.

3. Entwicklungsziele

Wir streben die Entwicklung eines eigenen Umfragetools durch unsere Fachschaft Informatik an, mit dem wir im Rhythmus der SEIS-Umfragen in den beiden Jahrgangsstufen 8 und EPH von allen an unserer Schule beteiligten Gruppen Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern Daten zur Zufriedenheit mit unserer Arbeit erheben möchten, um hieraus weitere Entwicklungsziele für unsere Schule zu generieren.

9. MEDIENKONZEPT

9.1. Zielsetzung
Wir verstehen digitale Medien und Technologien als Lernwerkzeug und soziale Medien, die unterrichtsgerecht und zielführend zum Erwerb von Kompetenzen, Erkenntnissen, Wissen und Einstellungen genutzt werden. Dabei steht nicht das Werkzeug „Computer“, sondern überwiegend die Problemlösung im Vordergrund.

9.1.1. Medienkonzept

Durch die systematische und für alle Lehrerinnen und Lehrer fest verbindliche Kompetenzvermittlung in unserem MEDIENKONZEPT in allen Fächern und Jahrgangsstufen können wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler fest definierte Medienkompetenzen am Ende ihrer Schullaufbahn erworben haben.

9.1.2.Logineo und Moodle
Wir arbeiten seit Jahren mit einem eigenen Intranet, auf das alle Kolleginnen und Kollegen sowie alle Schülerinnen und Schüler zugreifen können. Auf dieser Lernplattform können auf mehreren Ebenen Schülerinnen und Schüler mit Lehrerinnen und Lehrer bzw. beide Gruppen getrennt voneinander auf digitaler Ebene arbeiten. Sowohl der kommunikative Austausch als auch die Einrichtung eigener, den Unterricht stützender Lernkurse (z. B. die digitale Bereitstellung von Unterrichtsinhalten) wird so ermöglicht.

            9.2. Einsatz digitaler Medien im Unterricht

Der Einsatz von PC, Tablet, Smartphone und Co im Unterricht ist wichtig und wir nutzen immer dann die virtuellen Möglichkeiten, wenn es für den Unterrichtsverlauf fachdidaktisch und -methodisch und damit für unsere Schülerinnen und Schüler von Vorteil ist. Erprobt haben wir dies im europäischen Projekt „BOYD – bring your own divice“, in dem wir gemeinsam mit weiteren europäischen Schulen den Einsatz digitaler Endgerät evaluiert haben.

9.3. Medienerziehung

Medienerziehung bedeutet auch, dass wir unserem erzieherischen Auftrag gerade bei den Schülerinnen und Schüler vor allem auch in der Erprobungsstufe gerecht werden. Daher spielt die Nutzung eigener digitaler Geräte gerade in der Erprobungsstufe nur eine untergeordnete Rolle.

            9.3. Nutzung digitaler Endgeräte

Aufgrund der Erfahrungen mit dem Missbrauch sozialer Medien und digitaler Medien    
insgesamt befürworten wir das Verbot digitaler Medien in der Schule
außerhalb der
sinnvollen Nutzung im Unterricht
und/oder unter Aufsicht der Lehrerinnen und Lehrer in der Sekundarstufe I.

            9.4. Erwerb allgemeiner Kompetenzen

 In der achten Jahrgangsstufe machen alle Schülerinnen und Schüler den
 Wlan-Führerschein und bekommen einen kostenlosen Zugang zum schulischen,             campusweiten Wlan, den sie mit ihren eigenen Tablets und Smartphones im Unterricht           nutzen können.


            9.5. Ausstattung und Wartung

 Sinnvoller Medieneinsatz beginnt bei der IT-Ausstattung und Wartung der Computer und             Netzwerke an. Mit dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein haben wir einen
kompetenten Partner, der in einer engen Kooperation mit dem GfB pädagogische            IT-Lösungen erprobt und im Dialog mit uns ständig verbessert.

Wir bemühen uns neue Technologien in den Unterricht zu integrieren und uns durch            Fortbildungen weiter zu qualifizieren. Eine zeitgemäße Medienerziehung kann aber nur             dann gelingen, wenn wir auch Hilfe von externen Experten annehmen. So führen wir
regelmäßig Elternabende durch, z.B. mit Referenten von „Medien + Eltern e.V.“, die über          die neuesten Trends und Erkenntnisse berichten.


  In diesem Zusammenhang arbeiten wir mit dem Lehrstuhl „Eingebettete Systeme der
 Informatik“der Universität Duisburg-Essen von Professor Schiele und dem FabLab Kamp-Lintfort hin.


Darüber hinaus bilden wir interessierte Schülerinnen und Schüler zu IT-Helferinnen und
-Helfern
aus, die uns bei der Wartung und Instandhaltung unserer Medieneinrichtung unterstützen.

 

            9.6. Informatik und Medien

            Schülerinnen und Schüler, die sich sehr für informationstechnologische und mediale
            Themen interessieren, erhalten bei uns die Möglichkeit von der Orientierungsstufe bis zum       Abitur speziell gefördert zu werden:

            Mit dem Schuljahr 2018/19 nehmen wir an dem dreijährigen Modellvorhaben des Landes          NRWInformatik in der Erprobungsstufe teil. Alle Klassen bekommen in der fünften
            Jahrgangsstufe eine Stunde Informatikunterricht.

            Mit dem Profilfach „Robotik“ in den Klassen 6 führen wir das Modellvorhaben fort und
            vertiefen die erworbenen Kenntnisse in Klasse 7 mit dem Schwerpunkt Lego-Robotik.

In den Differenzierungsfächern im Jahrgang 8 und 9 bieten wir die Fächer „Informatik“ und
„Medien/Inside“ (digitale Schülerzeitung) an.

In der Oberstufe besteht die Möglichkeit das Fach „Informatik“ bis zum Abitur zu belegen.
Besonderen Schüler-Expertinnen und -Experten bieten wir an, einen Projektkurs zu einem Schwerpunkt- Thema durchzuführen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Projektarbeit als besondere Lernleistung im Rahmen einer fünften Abiturprüfung einzureichen.

            9.7. Medienerziehung und Projekte

Eine konsequente, eigenverantwortliche, regelmäßige und systematische Medienerziehung gelingt am Besten in einem entsprechenden Umfeld. Medien sind ein wichtiger Teil unserer Schulkultur. Dies ist an unseren unterschiedlichen Aktivitäten abzulesen, die wir einmalig und/oder mehrmalig bzw. regelmäßig mit unseren außerschulischen Partnern durchführen:
Schulweites WLan, digitale Schülerzeitung: „Insider“, Videoprojekte, wie z.B. „Dichten gegen Digitale Demenz“, Blended-Learning-Kurse, wie z.B. die WirtschaftsAG „Phone factory“, Elternveranstaltungen, z. B. „Eltern und Medien“, Robotik-Arbeitsgemeinschaften (Teilnahme an der Wettbewerben der LEGO-Robotik), schulweite Nutzung von Moodle als digitale Lernplattform, Nutzung zentraler digitaler Dienste (LOGINEO, MOODLE, EMAIL) in Unterricht und Verwaltung, Teilnahme an Wettbewerben: Informatik-Biber, Nachhilfe-Vermittlung digital durchgängiges Informatik-Profil, Zusammenarbeit mit der Medienbranche, z.B. WDR-Reportage „Nicht ohne mein Handy“

9.8. Entwicklungsziele

9.8.1. Sanierung

Wir streben an, unsere Kompetenzen im Bereich der Medien und Medienerziehung weiterhin auszubauen. Im Rahmen der Sanierung erarbeiten wir mit unseren Partnern und der Stadt Moers ein Konzept zur technischen Ausstattung der Schule, die einen digital gestützten Unterricht und ein digitales Lernen möglichst effizient ermöglicht.


9.8.3. Digitale Lernplattformen
In Ergänzung unseres bereits entwickelten Medienkonzeptes zielen wir auf den Ausbau unserer Arbeit auf unseren digitalen Lernplattformen, um die Chancen des digital gestützten Lernens umfänglicher als bisher nutzen zu können.

9.8.3. Informatik/Robotik
Mit dem Schuljahr 2018/19 nehmen wir an dem dreijährigen Modellvorhaben des Landes          NRW „Informatik in der Erprobungsstufe“ teil. Alle Klassen bekommen in der fünften
Jahrgangsstufe eine Stunde Informatikunterricht.

10. FORTBILDUNGSKONZEPT

10.1. Ansatz

Im Zentrum unseres Fortbildungskonzeptes steht die Überzeugung, dass sowohl fachliche als auch überfachliche Fortbildung im Sinne eines lebenslangen Lernens für unsere Kolleginnen und Kollegen von sehr großer Bedeutung ist. Wir unterstützen sowohl die Fortbildungsbemühungen im Hinblick auf die methodischen und didaktischen Entwicklungen des Unterrichts als auch in Bezug auf organisatorische und allgemeine berufliche Perspektiven.

10.2. Unterricht
Wir legen sehr großen Wert auf die Weiterentwicklung der didaktischen und methodischen Kompetenzen unserer Lehrerinnen und Lehrer gemäß der unterrichtlichen Qualitätsvorstellungen NRWs. In Abhängigkeit von den systemischen und organisatorischen Bedingungen versuchen wir es allen Kolleginnen und Kollegen zu ermöglichen, die dementsprechenden Fortbildungen besuchen zu können. Weiterhin sind wir sehr bestrebt, die organisatorischen
Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl fachspezifische als auch überfachlichen Fortbildungsinhalte allen Kolleginnen und Kollegen durch kollegiumsinterne Fortbildungen zu vermitteln.

10.3. Individuelle Förderung

Des Weiteren streben wir die Förderung der individuellen Karriere-Entwicklung
unserer Kolleginnen und Kollegen an. Hierzu führen wir regelmäßige Planungsgespräche durch, die dann in eine entsprechende Förderung durch Fortbildungen münden (z. B. Schulleitungsfortbildungen, organisatorische Fortbildungen, Fachleiterfortbildungen etc.).

10.4. Organisatorische und systemische Fortbildungen

Wir unterstützen die Entwicklung der organisatorischen und systemischen Fortbildungsbemühungen unserer Kolleginnen und Kollegen.

10.5. Übergreifende Fortbildung: Salutogenese

Angesichts der psychophysischen Belastungen des Berufs ermöglichen wir es unseren Kolleginnen und Kolleginnen an Fortbildungen teilzunehmen, die zentrale Aspekte der Salutogenese vermitteln. Darüber hinaus können wir in diesem Bereich wir auch kollegiumsinterne fachliche Kompetenzen zurückgreifen, die auch in Fortbildungen allen Lehrerinnen und Lehrern zugänglich gemacht werden.

10.6. Schwerpunkte der vergangenen Jahre

In den vergangenen Jahren lagen die Schwerpunkte unserer Fortbildungen im Bereich der individuellen Beratung („Lerncoaching“), der Salutogenese von Schülerinnen und Schülern sowie des Kollegiums und im Bereich des Mobbings.

10.7. Entwicklungsziele

10.7.1. „Schwerpunktsetzungen“
Über die oben angesprochenen Fortbildungsziele hinaus streben wir in den nächsten Jahren fachliche Fortbildungen im Bereich unserer schulischen Schwerpunktsetzungen zur Entwicklungen unserer Kompetenzen in diesem Bereich hinaus: Informatik/Robotik, Theater, Naturwissenschaften (incl. MINT-Zertifizierung), Gesellschaftswissenschaften, Musik, Kunst.

10.7.2. Beratung

Weiterhin planen wir, unser Kollegium im Bereich der Elterngespräche und -beratung im Rahmen eines pädagogischen Tages zu stärken.

11. FÖRDERVEREIN

Eine sehr wichtige und langjährige feste Institution an unserer Schule ist unser Förderverein, der mit äußerst hohem Engagement unsere Schule in allen Bereichen maßgeblich unterstützt. Wir als Schule sehen es als unsere Aufgabe an, die hervorragende Zusammenarbeit fortzusetzen und gemeinsam mit dem Förderverein die Zukunft der Schule und des Vereins zu gestalten.