Zwei Tage voller Impulse für die Zukunft Am vergangenen Donnerstag und Freitag stand für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 die Berufsorientierung im Mittelpunkt. Die beiden Tage boten vielfältige Möglichkeiten, sich mit der eigenen Zukunft nach der Schule auseinanderzusetzen, persönliche Stärken zu entdecken und konkrete Anschlussmöglichkeiten kennenzulernen.
Einen wichtigen Baustein bildete dabei die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Frau Wiedwald informierte die Schülerinnen und Schüler über unterschiedliche Wege, die ihnen nach dem Abitur offenstehen, und zeigte auf, welche Anschlussoptionen – beispielsweise Studium, Ausbildung oder weitere Qualifizierungswege – nach der Schule möglich sind.
Besonders praxisnah wurde es durch den Besuch von Herrn Caspers und Herrn Kleinfeld von thyssenkrupp Steel, die gemeinsam mit mehreren Auszubildenden an die Schule kamen.

Die Azubis berichteten aus ihrem persönlichen Ausbildungsalltag und gaben den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt. So wurde deutlich, wie vielfältig berufliche Wege sein können und was junge Menschen in einer Ausbildung tatsächlich erwartet.

Für einen weiteren spannenden Impuls sorgte Herr Klang, der Vater einer Schülerin, der eine innovative App zur Berufsorientierung entwickelt hat: den „berufsfinder.ai“. Auf anschauliche Weise konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Talente und Interessen erkunden und daraus konkrete berufliche Möglichkeiten ableiten. Die App verbindet dabei persönliche Stärken und Interessen mit passenden Berufsfeldern und macht Berufsorientierung auf eine moderne und sehr anschauliche Weise erlebbar.
Ein weiterer Workshop widmete sich der Standortkompetenz. Herr Bednarz erarbeitete gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, wie konkret ihre eigenen Vorstellungen von der Zeit nach der Schule bereits sind: Welche Ideen habe ich? Welche Möglichkeiten kenne ich? Wo stehe ich momentan und welche nächsten Schritte könnten für mich sinnvoll sein? Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler recherchieren, sich interviewen sowie Selbst- und Fremdeinschätzungen vornehmen. Dadurch erhielten sie weitere Anhaltspunkte, um ihre eigenen Vorstellungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Abgerundet wurden die beiden Tage durch einen Workshop von Frau Piegsa, Frau Schiel und Herrn Becker-Andermahr. Im Mittelpunkt standen dabei ganz persönliche Fragen: Was sind meine Stärken? Welche Eigenschaften zeichnen mich aus? Welche Tätigkeiten und Begegnungen mit Menschen machen mich glücklich? Was ist mir wichtig – allgemein und insbesondere in meinem späteren Leben?

Damit ging es bei der Berufsorientierung nicht darum, möglichst viele Berufe kennenzulernen. Vielmehr wurden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, sich selbst besser kennenzulernen und ihre eigenen Vorstellungen von der Zukunft zu entwickeln.
Die beiden Tage waren damit ein gelungener und abwechslungsreicher Auftakt zur Berufsorientierung in der Oberstufe unseres Gymnasiums. Sie haben gezeigt, dass der Weg nach der Schule viele Möglichkeiten bietet – und dass es sich lohnt, frühzeitig herauszufinden, welcher Weg zu den eigenen Interessen, Fähigkeiten und persönlichen Vorstellungen passen könnte.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Angeboten dazu beigetragen haben, den Schülerinnen und Schülern einen vielfältigen und praxisnahen Einstieg in die Berufsorientierung zu ermöglichen.
Sarah Brand
für das Team der Studien- und Berufsorientierung



